Dasha hat geschrieben:vielen Dank für Eure Antworten!Dann habe ich wohl bei meinem Mann doch ganz falsch reagiert. Ich sehe schon, dass viele von Euch hier auch sagen, dass 4 Jahre viel zu lang sind, das Kind ins Schlaf zu belgeiten.
aber wie schaffe ich die Umstellung?
irgendwie wünsche ich mir auch (obwohl ich sie wahnsinnig im Bett nebendran vermissen würde), dass sie im eingenen Zimmer schläft, in Ihrem Hochbett.
Ich glaube, ich versuche mit der Idee, sie alleine im Zimmer zu lassen (uns sie MUSS nicht schlafen), sondern kann alles machen, was sie nur will.
Ich finde nicht prinzipiell, dass 4 Jahre oder länger zu lang sind ein Kind in den Schlaf zu begleiten. ABER: Es kommt einfach immer auf die Familienkonstellation an! Nicht jedes Kind ist gleich, nicht jedem Kind hilft es IMMER einschlafbegleitet zu werden und nicht alle Eltern haben die Geduld, die Nerven oder was auch immer stundenlang ! neben einem wühlenden Kleinkind zu liegen.
Deine Tochter ist vier! Sie kann verstehen und muss das auch lernen, dass auch ihr als Eltern Grenzen habt, die ab einem gewissen Punkt (und der ist eben einfach unterschiedlich verschiebbar) nicht mehr dauerhaft überschritten werden können. Dieses Erfahren von persönlichen Grenzen ist für Kinder absolut wichtig, denn nur so erfahren sie auch, wo höre ich auf und wo fängt mein Gegenüber an (sehr empfehlenswert zu diesem Thema ist Jesper Juul). Und wenn Du sie nicht mehr einschlafbegleiten magst, wenn Du nicht mehr magst, dass sie bei Euch im Bett schläft, dann IST das so! Formulier Deine Wünsche, Deine erreichte Grenze und mach ihr einen Vorschlag, wie ihr ab nun das Einschlafen gestalten könnt. Und Du kannst ja auch überlegen in wie weit Du/Ihr bereit seid, sie zu fragen (innerhalb des von Euch gesteckten Rahmens), was sie noch brauchen könnte, damit sie gut einschlafen kann.
Alles Gute!