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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 18.02.2016, 12:47
von Tweety2606
Ich hatte zu Beginn unserer Stillzeit Vasospasmen - ich fürchte, die sind wieder da. Kann das daran liegen, dass ich vor einigen Wochen wieder regelmäßig Magnesium genommen habe? Es half, das Bauchziehen in den ersten Schwangerschaftswochen angenehmer zu machen.
Außerdem bin ich an einem Punkt, an dem ich mit mir hadere, Krümel abzustillen. Ich könnte mir Tandemstillen durchaus vorstellen, aber die letzten Tage und Wochen nervt mich das Stillen schon fast. Krümel stillt mal aus Langeweile, mal zum Kuscheln, zum Einschlafen... In letzter Zeit will er nachts meist gegen morgen nur mal stillen, er schafft es ganz gut momentan, alleine zurück in den Schlaf zu kommen. Rechts tut mittlerweile ziemlich weh beim Stillen, Links geht noch, aber wenn Krümel nuckelt, kitzelt es so komisch... Da ich eh kaum noch Milch habe, müsste ich mir wahrscheinlich keine Gedanken um Milchstau machen, wenn ich das Stillen auf einmal komplett einstelle?
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 18.02.2016, 13:17
von PinkLady123
Hallo liebes Forum,
Meine Frage hat nur indirekt mit dem stillen zu tun, aber ich denke, sie passt hier trotzdem rein. Meine kleine ist erkältet, sie bekommt von mir vor dem stillen häufig Nasentropfen (Kochsalzlösung, manchmal auch abschwellende). Nun hab ich hier in einigen beratungsthreads von den lieben stillmods schon gelesen, die Nase mit Kochsalzlösung zu Spülen. Kann mir jemand beschreiben, wie ich das anstellen kann?

ich stelle mir das gerade wie eine nasendusche beim Erwachsenen vor... Danke vorab!
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 18.02.2016, 14:25
von Frieda78
Ich nehme dieses Nasenabsaugerding, fülle es mit angewärmter Kochsalzlösung, halte den Kleinen leicht gebeugt über das Waschbecken und "pumpe" die Lösung langsam in das obere Nasenloch. Auf der Anderen Seite kommt es dann raus.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 18.02.2016, 15:27
von LariZZa
Ich hab eine Anfängerfrage... Die Linksammlung Stillwissen hat mich grad irgendwie nicht weitergebracht. Gibt es sowas wie einen Stillen für Anfänger Thread?
Mein Baby ist 6 Tage alt, Milcheinschuss war vorgestern und hat uns erstmal Wunde Brustwarzen beschert, weil nicht mehr genug Brust in den Mund passte, inzwischen geht es aber wieder und die Brustwarzen heilen ab.
Ich frage mich jetzt, wie das sinnvollste Vorgehen ist. Baby kriegt Milch, wenn es was will, das ist so alle 3 Stunden. Scheint so auch zu passen, das Geburtsgewicht haben wir heute wieder erreicht. Ich bin nur vollkommen planlos, welche Brust ich sinnvollerweise wann nehme. Im Moment nehme ich immer die, die es grade nötiger hat, geleert zu werden, manchmal nimmt Baby danach noch die andere Seite, aber meistens ist es nach einer Brust im Fresskoma und schläft unaufweckbar. Das führt natürlich dazu, dass dann die zweite Brust total voll ist und es ziemlich unangenehm wird. Früher an der ersten Seite aufzuhören und zu wechseln, führt halt dazu, dass die Brust nicht leer wird, und das ist auch unangenehm. Aus dem Kreislauf kommen wir hier irgendwie nicht raus... Gibt es irgendein sinnvolles Vorgehen, dass dafür sorgt, dass sich die Milchmenge auf ein vernünftiges Maß einpendelt? Im Moment ist es einfach immer Zuviel...
Im Krankenhaus hieß es immer beide Seiten stillen, das sagt auch meine Hebamme, das funktioniert so mit dem Fresskomababy aber nicht...
Danke!
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 18.02.2016, 15:32
von Zööö
Hallo,
Bin zwar kein Fachmann, aber normal pendelt sich das ein. Meine Kleine hat häufig auch nur eine Seite genommen...zwingen kannst du ja nicht
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 19.02.2016, 00:55
von Linda89
Meine Kinder haben anscheinend Magen Darm. Die kleine (13 Monate) wird gestillt. Beide kotzen nach Nahrungsaufnahme oder Wasser trinken heute abend alles wieder raus und ich hätte irgendwie den Gedanken, beide für die Nacht auf Nulldiät zu setzen. Ist das sinnvoll? Oder lieber jede Flüssigkeit, die ins Kind geht, nutzen auch wenn sie nicht drin bleibt? Bei der kleinen hab ich das Gefühl, dass sie erst durchs stillen kotzen muss

aber gut, sonst wäre ja auch nichts da zum auskotzen...
Gesendet von meinem LG-P875 mit Tapatalk
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 19.02.2016, 06:46
von deidamaus
Linda89 hat geschrieben:Meine Kinder haben anscheinend Magen Darm. Die kleine (13 Monate) wird gestillt. Beide kotzen nach Nahrungsaufnahme oder Wasser trinken heute abend alles wieder raus und ich hätte irgendwie den Gedanken, beide für die Nacht auf Nulldiät zu setzen. Ist das sinnvoll? Oder lieber jede Flüssigkeit, die ins Kind geht, nutzen auch wenn sie nicht drin bleibt? Bei der kleinen hab ich das Gefühl, dass sie erst durchs stillen kotzen muss

aber gut, sonst wäre ja auch nichts da zum auskotzen...
Gesendet von meinem LG-P875 mit Tapatalk
Flüssigkeit auf jeden Fall anbieten und die dann in möglichst kleinen Portionen. Ein bisschen was bleibt meist doch im Kind. Bei Gefahr von Austrocknung zum Arzt.
Liebe Grüße von deidamaus
ModTeam-Stillberatung
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 19.02.2016, 06:50
von deidamaus
LariZZa hat geschrieben:
Mein Baby ist 6 Tage alt, Milcheinschuss war vorgestern und hat uns erstmal Wunde Brustwarzen beschert, weil nicht mehr genug Brust in den Mund passte, inzwischen geht es aber wieder und die Brustwarzen heilen ab.
Wenn die Brust zu voll ist, dann kannst du etwas Milch vor dem Stillen aus streichen und die Brust etwas flachdrücken ("Butterbrot" statt "Apfel"), damit sie dein Baby besser fassen kann.
Ich frage mich jetzt, wie das sinnvollste Vorgehen ist. Baby kriegt Milch, wenn es was will, das ist so alle 3 Stunden. Scheint so auch zu passen, das Geburtsgewicht haben wir heute wieder erreicht. Ich bin nur vollkommen planlos, welche Brust ich sinnvollerweise wann nehme. Im Moment nehme ich immer die, die es grade nötiger hat, geleert zu werden, manchmal nimmt Baby danach noch die andere Seite, aber meistens ist es nach einer Brust im Fresskoma und schläft unaufweckbar. Das führt natürlich dazu, dass dann die zweite Brust total voll ist und es ziemlich unangenehm wird. Früher an der ersten Seite aufzuhören und zu wechseln, führt halt dazu, dass die Brust nicht leer wird, und das ist auch unangenehm. Aus dem Kreislauf kommen wir hier irgendwie nicht raus... Gibt es irgendein sinnvolles Vorgehen, dass dafür sorgt, dass sich die Milchmenge auf ein vernünftiges Maß einpendelt? Im Moment ist es einfach immer Zuviel...
Danke!
Du machst das schon genau richtig. Wenn die Brust (oder beide) zu sehr spannen, kannst du sie kühlen (Coldpack aus dem Kühlschrank z.B.).
Liebe Grüße von deidamaus
ModTeam-Stillberatung
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 19.02.2016, 07:03
von deidamaus
Tweety2606 hat geschrieben:Ich hatte zu Beginn unserer Stillzeit Vasospasmen - ich fürchte, die sind wieder da. Kann das daran liegen, dass ich vor einigen Wochen wieder regelmäßig Magnesium genommen habe? Es half, das Bauchziehen in den ersten Schwangerschaftswochen angenehmer zu machen.
Ja, das kann sein. Wenn du Magnesium nimmst, solltest du es langsam wieder ausschleichen.
Außerdem bin ich an einem Punkt, an dem ich mit mir hadere, Krümel abzustillen. Ich könnte mir Tandemstillen durchaus vorstellen, aber die letzten Tage und Wochen nervt mich das Stillen schon fast. Krümel stillt mal aus Langeweile, mal zum Kuscheln, zum Einschlafen... In letzter Zeit will er nachts meist gegen morgen nur mal stillen, er schafft es ganz gut momentan, alleine zurück in den Schlaf zu kommen. Rechts tut mittlerweile ziemlich weh beim Stillen, Links geht noch, aber wenn Krümel nuckelt, kitzelt es so komisch...
So geht es vielen stillenden Schwangeren. Mir hat geholfen, nebenher Musik zu hören bzw. zu lesen und die Dauer zu begrenzen.
Da ich eh kaum noch Milch habe, müsste ich mir wahrscheinlich keine Gedanken um Milchstau machen, wenn ich das Stillen auf einmal komplett einstelle?
Sehr wahrscheinlich würde sich deine Brust ohne Probleme anpassen.
Liebe Grüße.von deidamaus
ModTeam-Stillberatung
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Verfasst: 19.02.2016, 09:20
von Erdnuss
Sind die Prolaktin-Peaks beim nächtlichen Dauernuckeln eines größeren Stillkindes theoretisch gefährlich für eine Frühschwangerschaft? Also sind das eher Plateaus als Peaks ... und haben die Auswirkungen?
Danke!