Eigentlich schweige ich mich ja bei allen Kindern über das Thema Stillen aus, seit er mir bei der Großen mit einem Jahr erzählt hat, dass er den Müttern ja immer sagt, dass sie mit einem Jahr ja wirklich aufhören dürften zu stillen. Die würden sich doch sonst immer verpflichtet fühlen! Bei meinen sprachlich eher späten Großen ging das mit dem Verschweigen auch völlig problemlos...
Letztens war ich dann mit der Kleinen bei der U7a. Dieses Kind ist nun "leider" sprachlich eher auf dem Niveau einer Vierjährigen, was den Kinderarzt dazu brachte, das sonst übliche Elterngespräch zu einem großen Teil direkt mit dem Kind zu führen. Also sowas wie "Fährst du Laufrad?", "Kannst du dich schon alleine anziehen?" oder "Wo schläfst du denn?". Und eben auch "Was isst du denn so?". Der Arzt weiß nun also, dass das Kind am liebsten Nudeln isst, aber auch Apfel und Brot mit Pilzaufstrich wie der Papa - und, dass es abends zum einschlafen Milch aus Mamas Brust trinkt. Was ihn dazu gebracht hat, der gerade Dreijährigen in aller Ausführlichkeit zu erzählen, dass doch nur Babys Milch trinken, sie doch aber kein Baby mehr ist und dass Mama ihre Hüften später selbst braucht und nicht in die Milch stecken soll.
Immerhin hat das brave Kind ihm auf die Schlaffrage korrekt berichtet, dass sie natürlich in ihrem eigenen Bett schläft! Dass dieses Bett direkt an meines angebaut ist, hat sie freundlicherweise nicht erwähnt...