Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
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ivi
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
In der Verwandschaft und bei Freunden gibt es Italiener. Wir können kein italienisch wirklich gut sprechen. Wir sprechen deutsch mit dem Kind (Kleinkind). Dann ist es eher als Fremdsprache bei uns gedacht?
Wir hören gerne italienisch, Sprache, Musik, kochen, essen gerne italienisch. Fahren öfter nach Italien in Urlaub. Die Verwandte und Freunde die als Muttersprache italienisch haben sprechen italienisch.
Wir hören gerne italienisch, Sprache, Musik, kochen, essen gerne italienisch. Fahren öfter nach Italien in Urlaub. Die Verwandte und Freunde die als Muttersprache italienisch haben sprechen italienisch.
- chennai
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
Hm, da bin ich ehrlich gesagt skeptisch. Klar könnt ihr immer mal etwas Italienisch anbieten, in Form eines Bilderbuchs, eines Liedes, eines kleinen Filmchens. Und im Urlaub dann halt mehr. Wie oft sieht er denn die Italienschsprecher? Soll er einen Kurs besuchen?
Meine Schwägerin wollte auch gerne, dass ich mit ihrem Sohn Deutsch spreche. Aber obwohl wir im selben Ort wohnen, sehe ich ihn abgesehen von im Vorbeigehen kurz Hallo sagen vielleicht einmal im Monat. Mittlerweile etwas öfter, früher aber eher alle 2-3 Monate mal. Wenn wir uns sehen, zischen die Kinder ab, da gibt es nicht viel Input. Und daher hatte ich das auch schon früh aufgegeben, denn ich will ja dann auch, dass er mich versteht und nicht nur denkt ' schräge Tante, die spricht mit mir komisch, mit anderen aber ganz normal'.
Meine Schwägerin wollte auch gerne, dass ich mit ihrem Sohn Deutsch spreche. Aber obwohl wir im selben Ort wohnen, sehe ich ihn abgesehen von im Vorbeigehen kurz Hallo sagen vielleicht einmal im Monat. Mittlerweile etwas öfter, früher aber eher alle 2-3 Monate mal. Wenn wir uns sehen, zischen die Kinder ab, da gibt es nicht viel Input. Und daher hatte ich das auch schon früh aufgegeben, denn ich will ja dann auch, dass er mich versteht und nicht nur denkt ' schräge Tante, die spricht mit mir komisch, mit anderen aber ganz normal'.
Lieben Gruß,
Chennai mit Weihnachtsengel (Ende Dezember 2008) und Maikäferchen (Ende Mai 2011)
Meine Blogs: http://mamafecit.blogspot.com/ und http://minikin-pin.blogspot.com/
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ivi
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
Schön regelmäßig mindestens monatlich würde es italienischen Kontakt haben. Telefonisch öfter. Ich würde gerne einen Italienischkurs machen, gibt es das schon für die ganz Kleinen auch? Macht das wer und bringt das was?
- RedsMama
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
Ich glaube nicht, das sowas gibt. Sinnvoll ist es auch noch nicht wirklich, Kleinkinder lernen Sprachen nicht "formal". Wie Chennai sagt, ich glaube auch, dass das Beste wäre, soviel anzubieten, wie möglich - in Urlaub zum Beispiel dem Kind Kontakt zu gleichaltrigen italienischsprechenden Kinder zu ermöglichen - aber wenn es gezwungen wird, wirkt es nicht so gut. Ihr werdet auch schnell sehen können, ob euer Kind ein Naturtalent für Sprachen hat, das kann die Sache auch vereinfachen. Dass ihr ihm die Liebe zu italienisch vorlebt, und Möglichkeit zu üben ermöglicht, ist das beste und authentischten, das ihr machen könnt.
Liebe Grüße
R.
I knew exactly how to raise my kid when I became pregnant. Then he was born...
I know nothing.
I am much wiser now.
Jeder wird perfekt und vollständig geboren. Unsere Job als Eltern ist nicht unsere Kinder zu erziehen, sondern sie davor zu schützen, gebrochen zu werden.
R., K., der großartige Weltenbummler 10/15 und die Strahlende Königin 06/18.
RL calls, wenig hier. Bitte PN oder zitieren wenn es dringend ist!
R.
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nido56
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
Kommt sehr auf das Kind und seine Sprachbegabung an. Ich hatte als Kind eine ähnliche Konstellation mit Englisch. Meine Familie ist rein Deutsch, aber beide Eltern haben in einem englischsprachigen Umfeld gearbeitet. Es gab viele Freunde, mit denen Englisch gesprochen wurde, und wir waren oft in englischsprachigen Ländern im Urlaub.
Als ich in der 5. Klasse mit Englisch angefangen habe, konnte ich zwar nur ein paar Worte und Phrasen, habe dann aber viel, viel schneller gelernt als die anderen Kinder. Da war wohl unterbewusst schon ganz viel da.
Heute bin ich natürlich nicht zweisprachig, mache sicher manchmal Fehler und weiß oft Vokabeln nicht, spreche aber vollkommen unangestrengt und flüssig. Die meisten Leute denken, dass ich irgendwann mal länger in England gelebt haben muss. Hab ich aber nie.
Mein Sohn hingegen hört seit Geburt täglich Deutsch, spricht aber praktisch nichts und versteht wenig. Kurs haben wir auch schon probiert, da ist aber nichts hängen geblieben. Sein Cousin lernt seit September Deutsch in der Schule und hat jetzt schon eine viel bessere Aussprache.
Meine Freundin hat zwei Kinder. Eines spricht gut Deutsch, zwar nicht auf muttersprachlichem Niveau, aber so, dass sie sich prima unterhalten kann. Der andere kein Wort. Allerdings versteht er im Gegensatz zu meinem Sohn alles.
Ich würde also sagen, probiert es aus, schaden kann eine zusätzliche Sprache nie. Es kann aber auch gut sein, dass es nicht klappt.
Als ich in der 5. Klasse mit Englisch angefangen habe, konnte ich zwar nur ein paar Worte und Phrasen, habe dann aber viel, viel schneller gelernt als die anderen Kinder. Da war wohl unterbewusst schon ganz viel da.
Heute bin ich natürlich nicht zweisprachig, mache sicher manchmal Fehler und weiß oft Vokabeln nicht, spreche aber vollkommen unangestrengt und flüssig. Die meisten Leute denken, dass ich irgendwann mal länger in England gelebt haben muss. Hab ich aber nie.
Mein Sohn hingegen hört seit Geburt täglich Deutsch, spricht aber praktisch nichts und versteht wenig. Kurs haben wir auch schon probiert, da ist aber nichts hängen geblieben. Sein Cousin lernt seit September Deutsch in der Schule und hat jetzt schon eine viel bessere Aussprache.
Meine Freundin hat zwei Kinder. Eines spricht gut Deutsch, zwar nicht auf muttersprachlichem Niveau, aber so, dass sie sich prima unterhalten kann. Der andere kein Wort. Allerdings versteht er im Gegensatz zu meinem Sohn alles.
Ich würde also sagen, probiert es aus, schaden kann eine zusätzliche Sprache nie. Es kann aber auch gut sein, dass es nicht klappt.
nido mit dem Piraten (01/2012)
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Nusserl
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
Mein Mann ist ja Italiener mit österr. Mutter. Seine dominate Sprache ist ganz klar italienisch. Da bei ihm die Zweitsprache ab dem 1. Sprachstreik stark vernachlässigt wurde, war ihm von Anfang an wichtig, dass die Kinder besser Italienisch lernen als er damals Deutsch.
Er spricht daher konsequent Italienisch mit den Kindern, auch wenn andere Kidner zu Besuch sind.
Natürlich hat sich die Umgebungssprache (Schwitzerdütsch) am stärksten durch gesetzt, obwohl wir österr. Hochdeutsch als Famiiensprache haben.
K1 hat deshalb zwar als Kleinkind alles auf Italienisch verstanden, abe rimmer nur auf Deutsch geantwortet, wobei sie eineige Wörter durch italienische ersetzt hat. Wirklich angefangen zu sprehcn hat sie mit fast 6 Jahren, als sie den Italienischkurs der Botschaft beuscht hat. Vorher war ihr gar nicht bewusst, dass auch andere Kinder Italiensich sprechen.
Bei K2 und 3 war das einfacher. Da haben wir einen italienischsprachige Nanny gesucht und so fingen die beiden von Anfang an in beiden Sprachen an.
Wirklich wichtig ist bei uns der Sprachkurs. Der ist für italienische Staatsbürger vom Konsulat angeboten. Aufgrund der vielen Italiener im Dorf, findet der nachmittags in der Schule statt, was sehr praktisch ist. DIe note wird dann sogar ins Schulzeugnis eingetragen. Trotzdem müssen wir einen Kostenbeitrag von 200 CHF pro Kind zahlen, da dem ital. Staat das Geld ausgegangen ist.
Sind deine Kinder ital. Doppelbürger? Schua mal auf der Homepage eurer Botschaft/ Konsulat nach. Stichwort ist "Corsi di lingua e cultura italiana". Das Nachbarskind durfte nach Nachfrage bei der Lehrerin trotzdem hingehen, obwohl ihr Vater die Staatsbürgerschaft vor 25 Jahren abgelegt hat. Sie ist nur dann wieder ausgestiegen, weil sie absolut keine Vorkenntnisse hatte und der Grossteil der Kinder dort 2 iatl. Elternteile hat. Meine Kinder die eben nicht Italiensich als Familiensprache haben, kommen hingegen problemlos mit.
Zuhause fördern wir das Italienisch nicht so wahnsinnig. Sonntag morgen dürfen sie fernsehen bis GG und ich aufstehen. Aber eben die italienischen Kindersender. Die sind bei uns im Kablefernsehen im Italia Package dabei, so kann auch GG "seine" Sender sehen.
Bücher haben sie auch auf Italienisch, aber da sie alle 3 sehr spät angefangen haben auf Deutsch zu sprechen, halten wir sie ehger an auf Deutsch zu lesen, um das aufzuholen.
Wenn bei euch das Ziel ist, Italienisch als Fremdsprache zu lernen, würde ich den Druck rausnehmen. Einfach schauen, ob es italienische Spielgruppen, Sprachkurse, etc bei euch in der Nähe gibt. Und nur das machen, was gut passt. Teilweise ist es echt schwierig in die ital. Community rein zu kommen. Ich kann nur wenig Italienisch und kann mit den anderen Müttern nach dem Sprachkurs kaum reden. Die sind meist schlecht ausgebildet, sprechen kaum Deutsch und haben kein Interesse an mir. Kommunikation mit der Lehrerin muss auch mein Mann machen, da die absolut kein Deutsch spricht.
Er spricht daher konsequent Italienisch mit den Kindern, auch wenn andere Kidner zu Besuch sind.
Natürlich hat sich die Umgebungssprache (Schwitzerdütsch) am stärksten durch gesetzt, obwohl wir österr. Hochdeutsch als Famiiensprache haben.
K1 hat deshalb zwar als Kleinkind alles auf Italienisch verstanden, abe rimmer nur auf Deutsch geantwortet, wobei sie eineige Wörter durch italienische ersetzt hat. Wirklich angefangen zu sprehcn hat sie mit fast 6 Jahren, als sie den Italienischkurs der Botschaft beuscht hat. Vorher war ihr gar nicht bewusst, dass auch andere Kinder Italiensich sprechen.
Bei K2 und 3 war das einfacher. Da haben wir einen italienischsprachige Nanny gesucht und so fingen die beiden von Anfang an in beiden Sprachen an.
Wirklich wichtig ist bei uns der Sprachkurs. Der ist für italienische Staatsbürger vom Konsulat angeboten. Aufgrund der vielen Italiener im Dorf, findet der nachmittags in der Schule statt, was sehr praktisch ist. DIe note wird dann sogar ins Schulzeugnis eingetragen. Trotzdem müssen wir einen Kostenbeitrag von 200 CHF pro Kind zahlen, da dem ital. Staat das Geld ausgegangen ist.
Sind deine Kinder ital. Doppelbürger? Schua mal auf der Homepage eurer Botschaft/ Konsulat nach. Stichwort ist "Corsi di lingua e cultura italiana". Das Nachbarskind durfte nach Nachfrage bei der Lehrerin trotzdem hingehen, obwohl ihr Vater die Staatsbürgerschaft vor 25 Jahren abgelegt hat. Sie ist nur dann wieder ausgestiegen, weil sie absolut keine Vorkenntnisse hatte und der Grossteil der Kinder dort 2 iatl. Elternteile hat. Meine Kinder die eben nicht Italiensich als Familiensprache haben, kommen hingegen problemlos mit.
Zuhause fördern wir das Italienisch nicht so wahnsinnig. Sonntag morgen dürfen sie fernsehen bis GG und ich aufstehen. Aber eben die italienischen Kindersender. Die sind bei uns im Kablefernsehen im Italia Package dabei, so kann auch GG "seine" Sender sehen.
Bücher haben sie auch auf Italienisch, aber da sie alle 3 sehr spät angefangen haben auf Deutsch zu sprechen, halten wir sie ehger an auf Deutsch zu lesen, um das aufzuholen.
Wenn bei euch das Ziel ist, Italienisch als Fremdsprache zu lernen, würde ich den Druck rausnehmen. Einfach schauen, ob es italienische Spielgruppen, Sprachkurse, etc bei euch in der Nähe gibt. Und nur das machen, was gut passt. Teilweise ist es echt schwierig in die ital. Community rein zu kommen. Ich kann nur wenig Italienisch und kann mit den anderen Müttern nach dem Sprachkurs kaum reden. Die sind meist schlecht ausgebildet, sprechen kaum Deutsch und haben kein Interesse an mir. Kommunikation mit der Lehrerin muss auch mein Mann machen, da die absolut kein Deutsch spricht.
Glücklich mit drei Mädels und Mann
07/2008, 11/2011 und 04/2014
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nido56
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- Beiträge: 4489
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
Sagt mal, diejenigen, die ein passiv zweisprachiges Kind haben, dass die Zweitsprache zwar versteht, aber in seiner Muttersprache antwortet, wie kriegt ihr das hin? Könnt ihr das im Kopf trennen?
Ich bin da echt unfähig. Wenn mein Gegenüber eine Sprache spricht, die ich auch kann, dann KANN ich wirklich nicht auf Deutsch antworten. Das macht mein Hirn nicht mit. Mit fällt dann die Antwort erstmal auf Spanisch ein und dann muss ich mauf Deutsch umschalten. Das ist langsam und sehr mühsam, und oft kommen dann murksige Sätze raus.
Deshalb habe ich das Experiment Zweisprachigkeit aufgegeben. Aber niemand glaubt mir, dass ich mich da echt so schwer tu.
Ich bin da echt unfähig. Wenn mein Gegenüber eine Sprache spricht, die ich auch kann, dann KANN ich wirklich nicht auf Deutsch antworten. Das macht mein Hirn nicht mit. Mit fällt dann die Antwort erstmal auf Spanisch ein und dann muss ich mauf Deutsch umschalten. Das ist langsam und sehr mühsam, und oft kommen dann murksige Sätze raus.
Deshalb habe ich das Experiment Zweisprachigkeit aufgegeben. Aber niemand glaubt mir, dass ich mich da echt so schwer tu.
nido mit dem Piraten (01/2012)
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Teelicht
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
Das ist aber auch schwierig! Ich könnte mir vorstellen, dass man sich dann selber wie ein trotziges Kind anfühlt. Ein englischer Nachbar tut so, als ob er die Kinder nicht versteht, wenn sie nicht englisch sprechen, aber das ist ja auch merkwürdig.
Ich hatte mal Besuch von jemanden aus Norwegen, er hat norwegisch gesprochen und ich schwedisch (der Unterschied ist ungefähr wie zwischen Hochdeutsch und Schweizer Dialekt). Wir haben ganz automatisch unsere Sprache aneinander angepasst, das gehört einfach zur normalen Kommunikation dazu.
Ich hatte mal Besuch von jemanden aus Norwegen, er hat norwegisch gesprochen und ich schwedisch (der Unterschied ist ungefähr wie zwischen Hochdeutsch und Schweizer Dialekt). Wir haben ganz automatisch unsere Sprache aneinander angepasst, das gehört einfach zur normalen Kommunikation dazu.
Kind 1: September 2012
Kind 2: Juni 2015
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
Übrigens habe ich mit meiner Mutter lange deutsch gesprochen, aber als mein erstes Kind kam, haben wir auf Schwedisch rübergewechselt. Es fühlte sich ehrlich gesagt eine Weile komisch an, aber es ging - weil wir es beide gemacht haben.
Kind 1: September 2012
Kind 2: Juni 2015
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Lösche Benutzer 7240
Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
Bei uns ist es zum Glück mein Mann, der auf deutsch angesprochen wird und in seiner Muttersprache antwortet. Der kann das. Ich hätte da auch Schwierigkeiten. Ich habe auch enorme Schwierigkeiten, zwischen den Sprachen hin- und herzuübersetzen, ich habe schon eine deutsche Frage leicht umformuliert wiederum auf deutsch an die französischsprachigen Gefragten weitergegebennido56 hat geschrieben: 19.11.2019, 16:29 Sagt mal, diejenigen, die ein passiv zweisprachiges Kind haben, dass die Zweitsprache zwar versteht, aber in seiner Muttersprache antwortet, wie kriegt ihr das hin? Könnt ihr das im Kopf trennen?
Ich bin da echt unfähig. Wenn mein Gegenüber eine Sprache spricht, die ich auch kann, dann KANN ich wirklich nicht auf Deutsch antworten. Das macht mein Hirn nicht mit. Mit fällt dann die Antwort erstmal auf Spanisch ein und dann muss ich mauf Deutsch umschalten. Das ist langsam und sehr mühsam, und oft kommen dann murksige Sätze raus.
Deshalb habe ich das Experiment Zweisprachigkeit aufgegeben. Aber niemand glaubt mir, dass ich mich da echt so schwer tu.