Abstill-Plauder-Strang
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Re: Abstill-Plauder-Strang
Ahhhh…nachdem die letzte nacht wieder furchtbar war, schlafe ich heute im Bett vom Weihnachtsjungen. Mal gucken wie es wird. Und nächste Woche bin ich von Freitag bis Montag auf nähreise und hoffe ehrlich gesagt, dass wir dadurch noch nicht abstillen. Es war heute Mittag so ein inniger Moment nach dem aufwachen vom Mittagsschlaf. Aber nachts alle 90 Minuten und dann nur nuckeln und meckern, wenn er die Brust verliert schlaucht so sehr…
Kaffee hab ich mich weder in der Schwangerschaft noch in der stillzeit eingeschränkt und spätestens seit der maijunge gut beikost gegessen hat, hab ich mir auch hin und wieder ein Glas Wein gegönnt.
Kaffee hab ich mich weder in der Schwangerschaft noch in der stillzeit eingeschränkt und spätestens seit der maijunge gut beikost gegessen hat, hab ich mir auch hin und wieder ein Glas Wein gegönnt.
Wintermädchen (08.01.2015, ungeplante Hausgeburt)
Weihnachtsjunge (25.12.2016, ungeplante Alleingeburt)
Ungeplanter Herzenswunsch in 09/2018 zu den Sternen umgekehrt...und ein neues Wunder für Mai 2023 geschickt
Maijunge (31.05.2023, überwältigende Klinikgeburt)
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Re: Abstill-Plauder-Strang
Ich bin definitiv noch nicht soweit abzustillen 
Nach ewiger Krankheit mit Dauernuckeln hat der Kleine heute mittag seinen Einschlaftrunk glatt vergessen - ich nicht
. Wir waren dann unterwegs und tatsächlich hat er erst wieder zur Bettgehzeit gefragt. Verrückt, so lange hat er noch nie Trinkpause gemacht. Ich werde vermutlich über den Sommer noch zur freien Verfügung stehen und falls nötig auch darüber hinaus während der Eingewöhnung und was uns noch für verrückte neue Erlebnisse bevorstehen. Was ich aber schon sehr nervig finde, ist, dass er nachts wirklich richtig anfängt zu schreien, wenn er mich sucht... Ich hoffe mal das vergeht auch wieder, wenn wir ganz gesund sind...
Nach ewiger Krankheit mit Dauernuckeln hat der Kleine heute mittag seinen Einschlaftrunk glatt vergessen - ich nicht
Kleine 02/21
Kleiner 06/23
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Arnat
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Re: Abstill-Plauder-Strang
Vielen Dank für eure Antworten.
Mein Kleiner reagiert sehr eindeutig auf Koffeein - er schläft viel schlechter wenn ich zuviel davon getrunken habe und ist leichter reizbar. Das ich Alkohol trinken könnte ist mir klar - aber ich finde es dann auch oft schwierig zu wissen - oh, jetzt habe ich etwas getrunken und ich darf so und so lange nicht stillen - und dann geht das ungezwungene Gefühl verloren bei dem ich mich so fühle als könnte ich hier nun wirklich nur für mich alleine entscheiden wie viel und wann ich was trinken möchte - und deshalb trinke ich lieber gar nicht. Ich hatte auch das Gefühl, als ich doch mal was getrunken hatte, dass es sich dadurch, dass man als Stillende das anders verdaut und abbaut, eigentlich gar nichts davon hat - also mir ging es am nächsten Tag nur etwas schlechter als sonst, aber das erhoffte schöne unbeschwerte Gefühl war nicht da, als ich getrunken habe -
nachts haben wir nun die dritte Nacht ohne Stillen geschafft. Er wacht zwar öfter auf und beschwert sich ein wenig - lässt sich aber gut beruhigen und akzeptiert es. Er kuschelt sich dann recht fest an mich bzw. legt sich auf mich. Vmtl. wird er bald wieder durchschlafen - zumindest hoffe ich das.
Ja- und das komplette Abstillen fällt mir auch schwer. Ich bin da wie immer sehr ambivalent.
Mein Kleiner reagiert sehr eindeutig auf Koffeein - er schläft viel schlechter wenn ich zuviel davon getrunken habe und ist leichter reizbar. Das ich Alkohol trinken könnte ist mir klar - aber ich finde es dann auch oft schwierig zu wissen - oh, jetzt habe ich etwas getrunken und ich darf so und so lange nicht stillen - und dann geht das ungezwungene Gefühl verloren bei dem ich mich so fühle als könnte ich hier nun wirklich nur für mich alleine entscheiden wie viel und wann ich was trinken möchte - und deshalb trinke ich lieber gar nicht. Ich hatte auch das Gefühl, als ich doch mal was getrunken hatte, dass es sich dadurch, dass man als Stillende das anders verdaut und abbaut, eigentlich gar nichts davon hat - also mir ging es am nächsten Tag nur etwas schlechter als sonst, aber das erhoffte schöne unbeschwerte Gefühl war nicht da, als ich getrunken habe -
nachts haben wir nun die dritte Nacht ohne Stillen geschafft. Er wacht zwar öfter auf und beschwert sich ein wenig - lässt sich aber gut beruhigen und akzeptiert es. Er kuschelt sich dann recht fest an mich bzw. legt sich auf mich. Vmtl. wird er bald wieder durchschlafen - zumindest hoffe ich das.
Ja- und das komplette Abstillen fällt mir auch schwer. Ich bin da wie immer sehr ambivalent.
03.2005, 12.2017, 07.2020, 05.2023
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Arnat
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Re: Abstill-Plauder-Strang
dadurch wirst du nicht abstillen - ich war mit meiner ältesten mal eine Woche weg als meine zweite schon fast zwei war - und sie hat danach einfach ganz selbstverständlich wieder getrunken, als ich wieder da war. Und schwanger war ich noch dazuJoJu hat geschrieben: 01.03.2025, 22:19 Ahhhh…nachdem die letzte nacht wieder furchtbar war, schlafe ich heute im Bett vom Weihnachtsjungen. Mal gucken wie es wird. Und nächste Woche bin ich von Freitag bis Montag auf nähreise und hoffe ehrlich gesagt, dass wir dadurch noch nicht abstillen. Es war heute Mittag so ein inniger Moment nach dem aufwachen vom Mittagsschlaf. Aber nachts alle 90 Minuten und dann nur nuckeln und meckern, wenn er die Brust verliert schlaucht so sehr…
Kaffee hab ich mich weder in der Schwangerschaft noch in der stillzeit eingeschränkt und spätestens seit der maijunge gut beikost gegessen hat, hab ich mir auch hin und wieder ein Glas Wein gegönnt.
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- JoJu
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Re: Abstill-Plauder-Strang
das klingt gut.
Grundsätzlich kommt er durch die Nacht ohne stillen, hat es dann aber am morgen als er mich gesehen hat, direkt eingefordert und sich sehr gefreut als ich ja gesagt habe. Einschlafen klappt bei allen anderen auch ganz problemlos, bei mir allerdings nur mit stillen. Aber er unterscheidet da einfach und geht ohne zu meckern, auch mit Papa oder Oma ins Bett. Das finde ich auf jedenfall deutlich einfach als bei den anderen beiden, die ausschließlich mich gefordert hatten.
Grundsätzlich kommt er durch die Nacht ohne stillen, hat es dann aber am morgen als er mich gesehen hat, direkt eingefordert und sich sehr gefreut als ich ja gesagt habe. Einschlafen klappt bei allen anderen auch ganz problemlos, bei mir allerdings nur mit stillen. Aber er unterscheidet da einfach und geht ohne zu meckern, auch mit Papa oder Oma ins Bett. Das finde ich auf jedenfall deutlich einfach als bei den anderen beiden, die ausschließlich mich gefordert hatten.
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Re: Abstill-Plauder-Strang
Nein es ist schon gemeint, dass man Alkohol trinkt ohne eine Stillpause zu machen, diese Milch einmal abzupumpen o. Ä.Arnat hat geschrieben: 03.03.2025, 09:17 Das ich Alkohol trinken könnte ist mir klar - aber ich finde es dann auch oft schwierig zu wissen - oh, jetzt habe ich etwas getrunken und ich darf so und so lange nicht stillen -
Kleine 02/21
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Sommermama2017
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Re: Abstill-Plauder-Strang
Genau.GemeineEsche hat geschrieben: 03.03.2025, 12:25Nein es ist schon gemeint, dass man Alkohol trinkt ohne eine Stillpause zu machen, diese Milch einmal abzupumpen o. Ä.Arnat hat geschrieben: 03.03.2025, 09:17 Das ich Alkohol trinken könnte ist mir klar - aber ich finde es dann auch oft schwierig zu wissen - oh, jetzt habe ich etwas getrunken und ich darf so und so lange nicht stillen -
Nimm doch mal so einen Rechner und rechne aus, wie viel Promille du nach einer "üblichen Menge" hättest. So viel Promille (!) hat dann auch die Milch. Und dann google, wie viel Alkoholgehalt eine reife Banane hat (die du deinem Kind vermutlich ohne Bedenken zu essen geben würdest).
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
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Arnat
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Re: Abstill-Plauder-Strang
Ich weiß dass sich Alkohol wieder abbaut. Aber Milch wegzuschütten bringt da meines Wissens nach nichts. Es kommt auf den zeitlichen Abstand zum letzten Tropfen Alkohol an, wie hoch die Konzentration in der Muttermilch ist.
Wie geht es euch denn eigentlich emotional mit dem Stillen? Ich merke bspw. immer, wenn ich mal zwei Tage weg von meinem Sohn bin, dass ich emotionaler werde - leicht depressiv teilweise sogar. Ich habe das Stillen nun seit meiner Dienstreise sehr stark reduziert - er trinkt nur noch nach dem Aufwachen, einmal entweder zum Einschlafen vor dem Mittagssschlaf oder nach der KiTa und einmal zum Schlafengehen. Meine Brüste scheinen nun auch dementsprechend wenig Milch zu haben. Hormonell baut sich da ja vmtl. einiges um und ich fühle mich um einiges verletzlicher als ich es eigentlich bin. Ich finde es schon manchmal hart, dass so viele körperliche Veränderungen in der Öffentlichkeit eigentlich keinen Effekt haben dürften, weil niemand wirklich Rücksicht darauf nimmt, wie es einem geht.
Wie geht es euch denn eigentlich emotional mit dem Stillen? Ich merke bspw. immer, wenn ich mal zwei Tage weg von meinem Sohn bin, dass ich emotionaler werde - leicht depressiv teilweise sogar. Ich habe das Stillen nun seit meiner Dienstreise sehr stark reduziert - er trinkt nur noch nach dem Aufwachen, einmal entweder zum Einschlafen vor dem Mittagssschlaf oder nach der KiTa und einmal zum Schlafengehen. Meine Brüste scheinen nun auch dementsprechend wenig Milch zu haben. Hormonell baut sich da ja vmtl. einiges um und ich fühle mich um einiges verletzlicher als ich es eigentlich bin. Ich finde es schon manchmal hart, dass so viele körperliche Veränderungen in der Öffentlichkeit eigentlich keinen Effekt haben dürften, weil niemand wirklich Rücksicht darauf nimmt, wie es einem geht.
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Re: Abstill-Plauder-Strang
Nein, es geht darum, dass die Konzentration von Alkohol in Muttermilch so gering ist, dass das bei einem Beikostkind in der Regel zu vernachlässigen ist, auch wenn du direkt nach dem Glas Wein stillst.Arnat hat geschrieben: 10.03.2025, 08:45 Ich weiß dass sich Alkohol wieder abbaut. Aber Milch wegzuschütten bringt da meines Wissens nach nichts. Es kommt auf den zeitlichen Abstand zum letzten Tropfen Alkohol an, wie hoch die Konzentration in der Muttermilch ist.
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Re: Abstill-Plauder-Strang
Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen Alkohol in der Schwangerschaft und in der Stillzeit.
Schwangerschaft: Blutalkohol der Mutter = Blutalkohol des ungeborenen Babys. Also Baby HAT soviel Promille wie die Mutter.
Stillzeit: Blutalkohol der Mutter = Alkohol in der Muttermilch. Also Kind TRINKT soviel Promille, wie die Mutter hat - eine reife Banane hat oft mehr Promille. Der Blutalkohol des Kindes danach ist vermutlich vernachlässigbar.
Das soll kein Plädoyer für Alkoholkonsum sein (ich trinke selber überhaupt nichts, weder stillend noch nicht stillend). Es ist aber einfach so, dass das oft zu undifferenziert betrachtet wird und dann mitunter vielleicht schneller abgestillt wird aus Gründen, die eigentlich keine Gründe sind.
Schwangerschaft: Blutalkohol der Mutter = Blutalkohol des ungeborenen Babys. Also Baby HAT soviel Promille wie die Mutter.
Stillzeit: Blutalkohol der Mutter = Alkohol in der Muttermilch. Also Kind TRINKT soviel Promille, wie die Mutter hat - eine reife Banane hat oft mehr Promille. Der Blutalkohol des Kindes danach ist vermutlich vernachlässigbar.
Das soll kein Plädoyer für Alkoholkonsum sein (ich trinke selber überhaupt nichts, weder stillend noch nicht stillend). Es ist aber einfach so, dass das oft zu undifferenziert betrachtet wird und dann mitunter vielleicht schneller abgestillt wird aus Gründen, die eigentlich keine Gründe sind.
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