Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Was kommt nach dem Vollstillen?

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Umgedacht
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Beitrag von Umgedacht »

Meine Tochter hatte auch solche Phasen. Ich würde an deiner Stelle den Druck bei euch beiden rausnehmen. Das was wir einseitige Ernährung nennen, hat immernoch alle Nährstoffe, die man braucht. Ich habe mal gelesen, dass selbst in einem Burger mit Pommes alle essentiellen Mikronährstoffe enthalten sind. Einzig die Ballaststoffe sind wenig.

Meine Tochter hat Brokkoli und Tomaten total gerne gegessen bis sie ungefähr 1 war. Seitdem überhaupt nicht. Tomaten isst sie neuerdings nur die ganz reifen und leckeren.

Wie wäre es mit Gemüseaufstrichen? Ich esse die gerne und meine Tochter auch. Die gibt es überall. Wir kaufen bei Kaufland Rote Beete mit Meerrettich oder Aubergine. Die enthalten natürlich hauptsächlich Sonnenblumenöl und Kerne, aber es ist sonst Gemüse.

Ich würde mir aber tatsächlich keine Sorgen machen. In Deutschland ist niemand in einer normalen Familie mangelernährt.
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vam
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Beitrag von vam »

Umgedacht hat geschrieben: 04.07.2023, 08:18 Ich würde mir aber tatsächlich keine Sorgen machen. In Deutschland ist niemand in einer normalen Familie mangelernährt.
Da möchte ich einhaken. Es kann schon ein Mangel entstehen, z.B. Eisen, B12, Selen, Jod, etc., was auch hier öfter in Threads diskutiert wird. Also das kann genau so in sehr gesund lebenden Familien passieren.

Wobei ich dir insgesamt Recht gebe. Druck rausnehmen und weiter vielfältig anbieten.
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Furlica
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Beitrag von Furlica »

Aktuell befinden wir uns gefühlt in einer guten Phase. Stillen super und Beikost auch. Ich mach Brei und BLW nach Lust, Laune, Zeit. Jedoch frag ich mich manchmal ob ich zu viel mit Fett mache. Das Frühstück ist fast immer eine Kombo aus was angebratenem wie Vollkornpfannkuchen, armer Ritter, Omlette und dazu Gemüse und/oder frisches Obst. Gemüse ist dabei manchmal roh (Gurke), gedünstet/gekocht (Brokkoli/Kartoffel) und oft als Backofengemüse (alles von Fenchel, Spargel, Süsskartoffel, Melanzani, Karotte bis Zwiebel und Paprika). So kommt das dann dass es manchmal mehrere Dinge die in Fett (hochwertiges Olivenöl) zubereitet wurden am Tag serviert werden. Ausserdem träufel ich kaltgepresstes Rapsöl noch auf gekochte Kartoffeln zum unterwegs essen.

Stuhl und alles ist gut und Bauchweh plagt ihn auch keines. Gestillt wird nach Bedarf. Wie viel Fett wäre also zu viel Fett?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Beitrag von IdieNubren »

Mein Wissensstand war bisher dass Fett wichtig für Babys sind va für das gehirn Wachstum, da findet man auch einiges wenn man googelt, ich kann jetzt aber nicht für Seriosität garantieren.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Beitrag von LariZZa »

Nachdem mein eines Kind mega viel Butter gegessen hat und das andere Gläschenweise Erdnussmus, hab ich den Eindruck, die haben Bedarf an Fett… solange mein Kind keine Übergewichtserscheinungen neu entwickelt, würde ich mir wenig Gedanken machen, das ist ja auch kein hochverarbeiteter Kram, sondern ein Stück Gemüse mit Fett. Ohne Fett hat das ja kaum was an Energie… und die Essen ja in dem Alter jetzt noch nicht so wirklich riesige Mengen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Beitrag von LariZZa »

Ich hab aus Neugierde mal gegoogelt, und da stand was von 15g Fett zusätzlich zum Fett in der Muttermilch und ein Gesamtfettbedarf von 40-50g. Und auch, dass es bei breifreien Babys (die Autokorrektur will bleifreie Babys machen…) schwierig ist, auf diese Menge Fett zu kommen, weil man das eben nicht einfach so wie in Brei reinrühren kann.
Kannst ja mal überschlagen, ob die Menge, die im Kind landet, da sehr krass drüber liegt.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Beitrag von Valeska »

Ich finde, dein Angebot klingt super, und suche jetzt den Schlechte-Mutter-Thread, weil meine Nr. 2 ständig einfach irgendwas, was gerade halt da ist, in die Hand gedrückt kriegt, und wenn halt jemand gerade ne Hand frei hat, mit Schuss Bratöl drüber ...
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Beitrag von Furlica »

LariZZa hat geschrieben: 22.07.2023, 22:32 Ich hab aus Neugierde mal gegoogelt, und da stand was von 15g Fett zusätzlich zum Fett in der Muttermilch und ein Gesamtfettbedarf von 40-50g. Und auch, dass es bei breifreien Babys (die Autokorrektur will bleifreie Babys machen…) schwierig ist, auf diese Menge Fett zu kommen, weil man das eben nicht einfach so wie in Brei reinrühren kann.
Kannst ja mal überschlagen, ob die Menge, die im Kind landet, da sehr krass drüber liegt.

Ah danke, irgendwie hab ich keine Zahlen gefunden beim Suchen, nur oft 'Gemüse besser dünsten und dann leicht beträufeln als braten' und keine Erklärung warum. Aber dann passt das. Ich ess nämlich genauso auch zum Frühstück ubd zB das Grillgemüse ausm Backofen ist auch perfekt zum Zusammenessen.

Vielen Dank für eure Rückmeldung, das hilft mir sehr. Und @Valeska, jaja jetzt hab ich noch die Muße beim ersten Kind hier Verrenkungen zu machen haha

Und jetzt geh ich wieder Frühstück ausbraten. Es gibt Polenta.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Beitrag von Mondenkind »

Grundsätzlich finde ich, dass das bei euch sehr ausgewogen und vielfältig klingt, und sehr lecker :D . Ich würde gern bei euch mitessen :mrgreen: . Babys und Kleinkinder brauchen einen höheren Fettanteil in ihrer Nahrung als Erwachsene. Daher würde ich mir darum gar nicht so viel Sorgen machen. Worauf man grundsätzlich in der Ernährung von Babys und Kleinkindern achten sollte, wäre
+ ausreichend Abwechslung beim Angebot insgesamt (scheint bei euch definitiv gegeben)
+ Angebot von täglich min. 5 verschiedenen Obst und Gemüseportionen
+ Zuckerangebot stark eingeschränkt halten im Sinne von kein Kuchen/zuckerhaltige Getränke/Süßigkeiten/gezuckerte Joghurts usw.
+ Sparsam mit Salz (das heißt nicht kein Salz, nur sparsam), am besten Jodsalz verwenden

Achte vorwiegend darauf- dann passt das sicher. ;-)
Umgedacht hat geschrieben: 04.07.2023, 08:18 Ich würde mir aber tatsächlich keine Sorgen machen. In Deutschland ist niemand in einer normalen Familie mangelernährt.
Hier muss ich leider widersprechen, das stimmt in dieser Pauschalität nicht. Zumal sowohl "Mangelernährung" als auch "normale Familie" eine ziemliche Bandbreite haben... Darauf möchte ich aber jetzt gar nicht weiter eingehen.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Beitrag von Furlica »

Oh danke fürs Kompliment, die Wutz is(s)t auch sehr zufrieden und ich probier auch mal was neues. Wenn ich mir die 'Regeln' so anschau passt das bei uns. Süsses gibts eh nur in Form von Früchten bzw wenn ich Zimt oder Vanillemark wo reintu. Dann kann
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