Kinderschlaf - kurze Frage, kurze Antwort

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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LilyGreen
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Re: Kinderschlaf - kurze Frage, kurze Antwort

Beitrag von LilyGreen »

Hier auch ein Kind bei dem das Stillen null Einfluss auf die schlafqualität hat (bewusste Wahl der Gegenwartsform). Und das mehrere Male nachts ausgerastet ist weil das Wasser „nicht sprudelig“ genug war - als es aus der „Medium“ Flasche kam. Nachdem ich den Mann out of sight in die „spritzig“ Flasche umfüllen ließ ging’s dann plötzlich. Zugänglichkeit bei meinem Kind liegt nachts einfach bei unter null…
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Meeresbrise
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Re: Kinderschlaf - kurze Frage, kurze Antwort

Beitrag von Meeresbrise »

LilyGreen hat geschrieben: 19.11.2025, 13:10 Hier auch ein Kind bei dem das Stillen null Einfluss auf die schlafqualität hat (bewusste Wahl der Gegenwartsform). Und das mehrere Male nachts ausgerastet ist weil das Wasser „nicht sprudelig“ genug war - als es aus der „Medium“ Flasche kam. Nachdem ich den Mann out of sight in die „spritzig“ Flasche umfüllen ließ ging’s dann plötzlich. Zugänglichkeit bei meinem Kind liegt nachts einfach bei unter null…
Bitte nicht - nochmal 1,5 Jahre halt ich nicht durch...

Der Vater der Kinder hat jetzt einige Monate in Belgien an einem Projekt gearbeitet. Ursprünglich wäre er im Oktober zurück gekommen, das Ganze hat sich aber jetzt auf Ende November verzögert. Bis alles bzgl Wohnung und co geklärt ist, hab ich ihm ein Pendlerzimmer in einem alten Gasthof in der Nähe reserviert. Nur dort können die Kinder natürlich nicht bleiben, weil es viel zu klein ist und es nur ein 90er Bett gibt. Außerdem haben sie zwar häufig videotelefoniert, Zeit verbracht aber nicht so oft. Er kam schon ab und zu, blieb bei seinem Bruder im Studentenheim über Nacht und machte mit dem Sonnenstrahl einen Kinonachmittag oder kam zu uns Kaffe trinken und fuhr abends mit dem Nachtzug heim, zwei mal hat er im Gästezimmer übernachtet aber die Bindung ist natürlich gar nicht (mehr) eng. Eine Möglichkeit wäre, ich ziehe eine Nacht ins Gästezimmer und er schläft im Familienbett bei den Kindern. Er hat die Kinder als ich Klassentreffen hatte vor einem Monat ins Bett gebracht, das hat mit etwas weinen ganz gut funktioniert. Und wenn es schlimm werden würde, wäre ich ja da? Ich habe das Gefühl, die Meeresprinzessin braucht nachts Körperkontakt aber sobald sie die Brust riecht, will sie um jeden Preis trinken.
I tried to hold on but it hurts too much
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ShinyCheetah
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Re: Kinderschlaf - kurze Frage, kurze Antwort

Beitrag von ShinyCheetah »

Ja, probier das doch.

Ich finde es auch völlig OK, das Kind im Arm zu halten und in seinem Unglücklichsein zu begleiten. Klar, Kinder sind sehr unterschiedlich. Und ausdauerndes Weinen macht natürlich auch durstig. Aber man muss ja nicht davon ausgehen, dass es bei der Meeresprinzessin wirklich so krass ist wie bei manchen anderen hier (davon ja auch neurodivergente Kinder). Hier war es auch nicht "nach 2 Tagen erledigt" sondern hat sich über Wochen gezogen, aber das WEIẞ man vorher einfach nicht. Im RL kenne ich kein einziges Kind, bei dem das nächtliche Abstillen so schwierig und zäh war wie bei F. Und selbst da hat es mit 1,5 geklappt (allerdings nicht zu durchschlafen geführt).
mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)


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Meeresbrise
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Re: Kinderschlaf - kurze Frage, kurze Antwort

Beitrag von Meeresbrise »

ShinyCheetah hat geschrieben: 20.11.2025, 10:51 Ja, probier das doch.

Ich finde es auch völlig OK, das Kind im Arm zu halten und in seinem Unglücklichsein zu begleiten. Klar, Kinder sind sehr unterschiedlich. Und ausdauerndes Weinen macht natürlich auch durstig. Aber man muss ja nicht davon ausgehen, dass es bei der Meeresprinzessin wirklich so krass ist wie bei manchen anderen hier (davon ja auch neurodivergente Kinder). Hier war es auch nicht "nach 2 Tagen erledigt" sondern hat sich über Wochen gezogen, aber das WEIẞ man vorher einfach nicht. Im RL kenne ich kein einziges Kind, bei dem das nächtliche Abstillen so schwierig und zäh war wie bei F. Und selbst da hat es mit 1,5 geklappt (allerdings nicht zu durchschlafen geführt).
Aber die Nächte wurden schon besser dadurch, oder?
Der Sonnenstrahl ist 4,5 und wird nachts 1x wach. Damit kann ich wunderbar leben. Mit alle 30 Minuten wach und mit Glück mal 2 Stunden am Stück, damit vermutlich nicht mehr lange, ich war schon wieder mal ganz kurz vorm Kreislaufkollaps.
Im RL kenne ich, bis auf 1 Kind einer Freundin aktuell, nur Kinder, die sehr gut schlafen, die meisten durch ab 3 Monaten....
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Re: Kinderschlaf - kurze Frage, kurze Antwort

Beitrag von ShinyCheetah »

Ja, viel besser! Statt alle 30 min wach nur noch alle 2h wach, und das wieder Einschlafen wurde dann auch nach und nach einfacher.
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Re: Kinderschlaf - kurze Frage, kurze Antwort

Beitrag von Meeresbrise »

ShinyCheetah hat geschrieben: 20.11.2025, 12:07 Ja, viel besser! Statt alle 30 min wach nur noch alle 2h wach, und das wieder Einschlafen wurde dann auch nach und nach einfacher.
Das macht Mut... Wann hattest du dann wieder mal 4 Stunden Schlaf am Stück? Das wäre so mein Ziel...
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Re: Kinderschlaf - kurze Frage, kurze Antwort

Beitrag von Spessarträuberin »

Ich habe keinen Tipp, leider, aber, Meeresbrise:
An dieses Durchschlafen ab 3 Monaten glaube ich nicht wirklich. Also sicher gibt es da Ausnahmebabys. Aber meist sind das doch geferberte Babys, die halt irgendwann das Weinen aufgegeben haben.
Grüße von der Spessarträuberin mit großem (2013) und kleinem Sohn (2015)

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Re: Kinderschlaf - kurze Frage, kurze Antwort

Beitrag von Sommermama2017 »

Oder aber, das Baby schläft einmal ausnahmsweise durch und ab da sagen die Eltern "Es schläft durch." und es ist halt jede Nacht eine Ausnahmenacht, in der es nicht klappt...
Bei uns wurde es mit Abstillen mit 2 Jahren besser. Und die andere hat sich nach und nach selber nachts abgestillt, auch um den 2. Geburtstag rum.
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
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Re: Kinderschlaf - kurze Frage, kurze Antwort

Beitrag von Erinnya »

Spessarträuberin hat geschrieben: 20.11.2025, 14:46 Ich habe keinen Tipp, leider, aber, Meeresbrise:
An dieses Durchschlafen ab 3 Monaten glaube ich nicht wirklich. Also sicher gibt es da Ausnahmebabys. Aber meist sind das doch geferberte Babys, die halt irgendwann das Weinen aufgegeben haben.
An Durchschlafen ab 3 Monaten glaube ich auch überhaupt nicht - aber die Tochter von Meeresbrise ist ja schon 18 Monate alt und da ist Durchschlafen auch ohne Ferbern jedenfalls meiner Erfahrung nach nicht so ganz selten.

Meine Erfahrung ist, dass die beiden meiner Kinder, die sich mit 15 Monaten unproblematisch abstillen ließen, kurz danach auch im Wesentlichen durchschliefen. Dasjenige allerdings, das bis heute das Willensstärkste ist, hat so sehr gegen meine Versuche, das nächtliche Stillen zu reduzieren, protestiert, dass ich das nicht durchsetzen konnte. Erst mit 2,5 Jahren ist mir da das Abstillen gelungen. Danach verbesserte sich auch der Schlaf dieses Kindes schlagartig (und meiner dann natürlich auch).

Ich würde aus meiner Sicht deshalb probieren, nachts nicht mehr zu stillen, Meeresbrise! Wenn es gar nicht klappt, kannst du ja wieder einen Schritt zurückgehen, aber es ist ja gar nicht gesagt, dass deine Tochter so sehr protestiert. Vielleicht geht ja auch nachts Wasser, Schnuller oder für den Übergang notfalls Banane...

Viel Erfolg - dauerhafter Schlafmangel ist so zermürbend, ich fühle mit dir!
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Re: Kinderschlaf - kurze Frage, kurze Antwort

Beitrag von Spessarträuberin »

Ich wollte damit auch nur sagen, dass Meeresbrise sich nicht an den Bekannten mit durchschlafenden Babys orientieren sollte. Sie selbst sagt ja, dass die meisten der Kinder in ihrem Umkreis schon als sehr junge Babys durchgeschlafen haben. Da macht sie sich dann im Vergleich schon Gedanken, wie sie mit eineinhalbjährigem Kleinkind etwas ändern kann, und das Problem versteht im Umkreis wahrscheinlich keiner.

Ich weiß gar nicht mehr, wann hier durchgeschlafen wurde.
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