Au Pair - Austausch

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Lynn19
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Re: Au Pair - Austausch

Beitrag von Lynn19 »

Gerne! Sag Bescheid, wenn weitere Fragen aufkommen!
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Kiki90
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Re: Au Pair - Austausch

Beitrag von Kiki90 »

Lynn19 hat geschrieben: 11.10.2025, 17:29 Gerne! Sag Bescheid, wenn weitere Fragen aufkommen!
Es arbeitet immer noch… :)

Man findet so unterschiedliche Aussagen über die Kosten, kannst du da vielleicht nochmal berichten? Auch, ob es mit dem Absetzen von der Steuer geklappt hat?

Und über welche Seiten hast du gesucht? Ich hatte noch bei einer mal probehalber angemeldet, aber da konnte man irgendwie nicht antworten ohne dass man Geld zahlt, das hab ich dann erstmal gelassen..
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DerStoepsel
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Re: Au Pair - Austausch

Beitrag von DerStoepsel »

Einen ganz guten Überblick über die Kosten kann man auf Aupai*r.com finden. Das war auch die Seite, über die wir unsere Aupairs gefunden hatten.
Wir haben dann jeweils diesen 3-Monats-Account genommen und dann ganz viele angeschrieben, wenn es gepasst hat dann haben wir Videocalls zb über what’s App gemacht.
Dazu hab ich mir dann Notizen gemacht.
Man kann auch nach Sprachniveau filtern.
Wir hatten ein AuPair mit Deutsch A1 (das ist sehr wenig deutsch) aber wir konnten uns fließend auf Englisch unterhalten. Unser zweites Aupair konnte wenig Deutsch und sprach noch französisch, da war es dann mit der Kommunikation schwieriger für mich. Unser drittes Aupair sprach B1 deutsch und sonst nur Russisch. Für die Grundkommunikation hat es gereicht, aber darüber hinaus war es schwierig und eine gute gemeinsame Basis zu finden war nicht leicht.
Also für uns wäre es immer wichtig eine Sprache zu haben, in der man sich fließend unterhalten kann.
Was man auch zu den Calls wissen muss ist, dass sich einige sehr gut darauf vorbereiten und sehr viele Sätze auswendig lernen. Also dass das Deutschniveau wesentlich geringer ist, als man dann erwartet.
Wenn man mit möglicherweise passenden Kandidaten mehrere Videoanrufe macht, kann man das aber meist herausfinden.
💚🧡💙💜♥️
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DerStoepsel
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Re: Au Pair - Austausch

Beitrag von DerStoepsel »

(Bitte die Rechtschreibfehler einfach ignorieren 🙈)

Was mir noch einfällt:
Man sollte bedenken, dass es evtl. leichter ist ein Aupair aus der EU zu haben, als eins aus einem Drittstaatenland.
Also leichter im Sinne von Arbeitserlaubnis, Aufenthaltstiteln etc.
💚🧡💙💜♥️
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Lynn19
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Re: Au Pair - Austausch

Beitrag von Lynn19 »

Ja, sicher!

Ich kann das alles unterschreiben. Wir haben parallel auf aupairworld und aupair.com gesucht (mit dem bezahlten Account für drei Monate. Die Kosten kann man auch bei der Steuer absetzen).
Bei aupairworld sind glaube ich mehr Leute unterwegs, dafür kann man bei aupair.com besser nach sprachniveau filtern. Uns war auch wichtig, dass wir eine Sprache haben (englisch) wo wir uns fließend mit dem aupair unterhalten können und deutsch mindestens gutes a2 Niveau, damit es mit den Kindern gut klappt. Beinah hätten wir eine Indonesierin genommen, da war das deutsch so gut, dass wir uns da komplett hätten verständigen können. Dafür gab es da visa Probleme, das ist in einigen Ländern sehr umständlich und unzuverlässig.
Das auf jeden Fall im Interview auch fragen, ob der Visaprozess bekannt ist und wie weit ggfs vorangeschritten ist.

Kosten:
280€ Taschengeld
70€ Zuschuss zum Sprachkurs (Wir leben das als Budget und zahlen dann jeweils so viel Sprachkurs Bücher etc wie grade anfallen)
Krankenversicherung (meine so rund 40€)
Deutschlandticket (offiziell muss man nur die Fahrt zum Sprachkurs bezahlen, aber so können die au pairs auch etwas mehr erkunden)
Simkarte (7€) (auch nicht obligatorisch)

Absetzen von der Steuer kann man all das plus Pauschalen für Kost und Logis, die ändern sich jeden Tag liegen so bei rund 300€ je.
Außerdem haben wir mit eingerechnet die Gebühren für unsere Meldebescheinigung, anteilige Flugkosten die wir gezahlt haben.
Lynn mit dem Großem (3/18), der Mittleren (3/20) und dem Kleinsten (08/23)
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Lynn19
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Re: Au Pair - Austausch

Beitrag von Lynn19 »

Äh - die Kosten für Kost und Logi ändern sich jedes Jahr natürlich, nicht jeden Tag - sorry!

Was mir auch noch eingefallen ist, im Au Pair Vertrag festhalten, dass die Aufteilung 90% Kinder und 10% Haushalt sind (sollte es so sein, so ist es bei uns), denn dann kann man auch 90% der Kosten als Kinderbetreuung absetzen.
Steht da nichts, nimmt das Finanzamt wohl 50/50 an und den Haushaltsteil kann man nur bei den Dienstleistungen absetzen, aber bei drei Kindern hat man dann ja dreimal die Kinderbetreuungskosten möglich, da kann man insgesamt deutlich mehr absetzen.
Lynn mit dem Großem (3/18), der Mittleren (3/20) und dem Kleinsten (08/23)
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