Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Was kommt nach dem Vollstillen?

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delfinstern
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Beitrag von delfinstern »

Mein kind hat kaum Brei gegessen. Am Anfang sehr gerne Maisstangen, Melone, Banane oder Brötchen. Relativ bald bei Papa Obstgläschen, ab und zu mit Schmelzflocken.
Liebe Grüße
Delfin*
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LariZZa
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Beitrag von LariZZa »

Meine Kinder haben keinen klassischen Brei gegessen, das erste hat sich bis 1,5 von Gurken und Maisenten ernährt, sowie oben erwähnten Quetschies (und da eigentlich nur die mit Mango🤷‍♀️). Ich vermute, die Quetschies haben den Hauptkalorienanteil der Ernährung außerhalb vom stillen geliefert.

Das zweite hat auch keinen klassischen Brei gewollt, das hat eher sowas wie Porridge oder Hirsebrei gegessen, das aber nur selbst. Da ist jetzt auch nicht sooooviel im Kind gelandet. Ich glaube, die Hauptkalorien kamen von Butter pur und Brot mit Erdnussmuß. Und Oliven mit Knoblauch drin. Grad Butterbrot ging hier echt früh, kleine Stückchen ohne Rand und dann im Mund zermatschen hat da gut geklappt.

Ich war bei beiden sehr früh wieder arbeiten. Die haben mit Essen ja nur meine Abwesenheit überbrücken müssen. Die kompensieren dann den Rest während der Anwesenheit (das ist euphemistisch für „in ganz schlechten Zeiten stillen sie ohne Unterbrechung nachts“). Und wenn die das einmal raushaben, dann können die auch mit BLW ziemlich viel essen.
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IdieNubren
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Beitrag von IdieNubren »

Schlumpfine32 hat geschrieben: 29.06.2023, 19:54
Aber du kennst es am besten, wenn ihr als Eltern sagt, Pre ist nötig, dann gebt ihr eben die 🤷‍♀️
Ne keine Ahnung. Bisher stillt sie halt zu 99%.
Wenn ihr sagt sie fängt an zu essen, wenn sie Hunger hat... Dann meint ihr Brei oder? Weil BLW würde ja erstmal nicht genug Kalorien ins Kind bringen denke ich?
Meint ihr sie checkt dass Essen satt macht und hilft wenn man hungrig ist? Sie hat halt noch nie etwas mit Sättigungseffekt gegessen. Mal ne Erdbeere, ein bisschen Wassermelone, mal eine viertel Kartoffel, einen halben Bisschen Brokkoli.

Und wie würdet ihr das praktisch umsetzen? Einfach abhauen und denken "Wird schon Brei nehmen"?
Sie wird es lernen. Wie denn sonst wenn die Mumi Milch Quelle nicht da ist 😉 wirklich, ein kind verhungert nicht vorm vollen Teller 🙈
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AnnaFee
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Beitrag von AnnaFee »

Ich habe hier ein Exemplar, das lieber 4 Stunden auf mich wartet und nur Wasser trinkt. Das geht mittlerweile seit vier Monaten so und in Punkto essen ist nicht so richtig eine Entwicklung zu sehen.
Essen geht wenn dann nur selbst mit den Händen und sich da sind es nur mini Mengen. Gerade ist sie wieder eher bei zermatschen und Co.
Eine Weile waren Maisstangen hoch im Kurs aber die mag sie gerade auch nicht.
Ich hinschob mal kurz über Eisenmangel nachgedacht.
Der Kinderarzt meint aber, wenn sie gut stillt kann das nicht sein. Dann hätte sie auch da keinen Appetit. Macht das Sinn? Oder könnte es trotzdem Eisenmangel sein?
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AnnaFee
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Beitrag von AnnaFee »

Entschuldigt bitte die Rechtschreibung, mein Handy mag mich dahingehend heute wohl nicht 🙈🙈
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Beitrag von Sommermama2017 »

AnnaFee hat geschrieben: 29.06.2023, 21:12 Ich habe hier ein Exemplar, das lieber 4 Stunden auf mich wartet und nur Wasser trinkt. Das geht mittlerweile seit vier Monaten so und in Punkto essen ist nicht so richtig eine Entwicklung zu sehen.
Essen geht wenn dann nur selbst mit den Händen und sich da sind es nur mini Mengen. Gerade ist sie wieder eher bei zermatschen und Co.
Eine Weile waren Maisstangen hoch im Kurs aber die mag sie gerade auch nicht.
Ich hinschob mal kurz über Eisenmangel nachgedacht.
Der Kinderarzt meint aber, wenn sie gut stillt kann das nicht sein. Dann hätte sie auch da keinen Appetit. Macht das Sinn? Oder könnte es trotzdem Eisenmangel sein?
Hm. Also, was ich bisher hier im Forum zu Eisenmangel gelesen habe: gerade die Kinder stillen "sehr gut". Irgendwas müssen sie ja zu sich nehmen...

ABER du tedest von deinem kleinen Kind oder? Das isr ja noch nicht mal 1! L, die liebend gern und häufig gestillt hat, hat erst mit 14 Monaten angefangen, "Mengen" zu essen. Zb 20 Nudeln waren richtig viel.
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Beitrag von FrauSchmitt »

AnnaFee hat geschrieben: 29.06.2023, 21:12 Ich habe hier ein Exemplar, das lieber 4 Stunden auf mich wartet und nur Wasser trinkt. Das geht mittlerweile seit vier Monaten so und in Punkto essen ist nicht so richtig eine Entwicklung zu sehen.
Essen geht wenn dann nur selbst mit den Händen und sich da sind es nur mini Mengen. Gerade ist sie wieder eher bei zermatschen und Co.
Eine Weile waren Maisstangen hoch im Kurs aber die mag sie gerade auch nicht.
Ich hinschob mal kurz über Eisenmangel nachgedacht.
Der Kinderarzt meint aber, wenn sie gut stillt kann das nicht sein. Dann hätte sie auch da keinen Appetit. Macht das Sinn? Oder könnte es trotzdem Eisenmangel sein?
Nein, macht für mich keinen Sinn. Mein Sohn hatte/hat sehr starken Eisenmangel und wollte rund um die Uhr gestillt werden. Ich vermute, dass sich der Eisenmangel drum so gut "verstecken" konnte. Er hat Kalorien bekommen und sich dadurch gut entwickelt, aber der Eisenmangel war trotzdem da.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Beitrag von Valeska »

AnnaFee hat geschrieben: 29.06.2023, 21:12
Ich hinschob mal kurz über Eisenmangel nachgedacht.
Der Kinderarzt meint aber, wenn sie gut stillt kann das nicht sein. Dann hätte sie auch da keinen Appetit. Macht das Sinn? Oder könnte es trotzdem Eisenmangel sein?
Also meine Große hatte Eisenmangel trotz Vollstillen, festgestellt etwas nach dem ersten Geburtstag (glaub im März war die Blutabnahme, hat leider dann bloß noch ewig gedauert, bis mal gehandelt wurde 😒) ... Da war unsere Stillfrequenz noch echt hoch an den meisten Tageb und das Kind hatte immerhin genug Appetit, um ihr Gewicht im ersten Jahr zu vervierfachen. Also dass sich Eisenmangel-Appetitlosigkeit beim Stillen zeigen muss, kann ich nicht bestätigen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Beitrag von Immorta »

Meine hat auch nie Brei gegessen aber als sie den Dreh einmal raus hatte wirklich schnell relativ viel Fingerfood (also innerhalb ein paar Wochen?) Da hat sie sich schon einiges an Kalorien geholt (obwohl ich ja sogar fast immer zum Stillen da war). Ich dachte sogar ne zeitlang sie stillt sich selbst ab. Da kamen aber auch wieder andere Zeiten 😅🙈
Ich hab versucht immer Fett zum Obst und Gemüse anzubieten. Also Süßkartoffelpommes mit viel Öl gebacken, Brot mit Butter/Frischkäse, Obst in Mandelmus eingetunkt. Soll man ja sowieso für die Verdauung und das Gehirn, meine ich.
Immorta mit der Septembersonne (9/21) an der Hand, dem Regenbogenmädchen (06/25) im Arm und dem Aprilsternchen (04/24 [13. SSW]) im Herzen.

“Die Arme einer Mutter bestehen aus Zärtlichkeit und Kinder schlafen tief und fest in ihnen ein.” -Victor Hugo-
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Beitrag von AnnaFee »

Sommermama2017 hat geschrieben: 29.06.2023, 21:19
AnnaFee hat geschrieben: 29.06.2023, 21:12 Ich habe hier ein Exemplar, das lieber 4 Stunden auf mich wartet und nur Wasser trinkt. Das geht mittlerweile seit vier Monaten so und in Punkto essen ist nicht so richtig eine Entwicklung zu sehen.
Essen geht wenn dann nur selbst mit den Händen und sich da sind es nur mini Mengen. Gerade ist sie wieder eher bei zermatschen und Co.
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Der Kinderarzt meint aber, wenn sie gut stillt kann das nicht sein. Dann hätte sie auch da keinen Appetit. Macht das Sinn? Oder könnte es trotzdem Eisenmangel sein?
Hm. Also, was ich bisher hier im Forum zu Eisenmangel gelesen habe: gerade die Kinder stillen "sehr gut". Irgendwas müssen sie ja zu sich nehmen...

ABER du tedest von deinem kleinen Kind oder? Das isr ja noch nicht mal 1! L, die liebend gern und häufig gestillt hat, hat erst mit 14 Monaten angefangen, "Mengen" zu essen. Zb 20 Nudeln waren richtig viel.
Ja, ich meine die kleine Maus. Vom kleinen Eisbären sind wir da ganz anders „geprägt“, er hat mit etwas über vier Monaten mit essen begonnen und nach wenigen Wochen Brei ist er fliesend auf Familientisch umgestiegen.

Danke dir und auch an FrauSchmitt und Valeska. Ich meinte hier ähnliches schon mal gelesen zu haben. Für mich klang die Argumentation des Kinderarztes nicht schlüssig. Er war aber auch der Meinung „stillen reicht im ersten Jahr, wenn sie dann noch nichts isst, müssen Sie aufs Stillen verzichten, damit sie anfängt zu essen. Sie haben halt eine kleine Feinschmeckerin, die schwer davon zu überzeugen ist, das auch anderes lecker ist“
Ja völlig logisch, im Monat 12 reicht Muttermilch zur Versorgung, drei Tage später nicht mehr *kopfschüttel*. Gleichzeitig schreibt er ein Antibiotikum (Saft)auf, zu dem er mir sagt er schmeckt „bitter“ und „sie werden mich deshalb verfluchen“.
AnnaFee mit dem kleinen Eisbären (07/19) und kleiner Maus (08/22)
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