Teile entrümpeln - Quatschthread

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Dorkas
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Re: Teile entrümpeln - Quatschthread

Beitrag von Dorkas »

Da ist es mir am wichtigsten, dass ich weiß, wo alles zu finden ist. Im Zweifel wird doch eh immer Mama gefragt. 🙊
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AnnaKatharina
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Re: Teile entrümpeln - Quatschthread

Beitrag von AnnaKatharina »

Die Kinder fragen. Der Mann will aber vielleicht ja mitreden.
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Dorkas
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Re: Teile entrümpeln - Quatschthread

Beitrag von Dorkas »

Ok, das mag in anderen Familien vermutlich so sein. 😅 Meiner ist tatsächlich froh, wenn ich einen Überblick habe. Dem reicht es, dass er seinen Arbeitskram mit diversen Lagerstellen im Blick behalten muss.
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AnnaKatharina
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Re: Teile entrümpeln - Quatschthread

Beitrag von AnnaKatharina »

Mir kam vorhin in den Sinn dass Aufräumen bei K2 sehr nah an Slob ist.
Wenn man da was ins Regal stellen will sieht man Müll und Kram der da nicht hingehört. Räumt den Weg. Dann gleiches zu Gleichem. Und wenn die Kiste überquillt sage ich sowas wie "oh ich glaube hier müssen wir mal aussortieren "
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Toony
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Re: Teile entrümpeln - Quatschthread

Beitrag von Toony »

Danke für eure Erklärungen! Der Ansatz scheint mir in manchem interessant. Aber für Grundordnung rein zu bringen, ist es eher schwierig stell ich mir vor. Also ich denke gerade daran, dass ich vorgestern etwas im Werkzeugregal gesucht habe und dabei gefühlt 1000 dort falsch liegenden Teile gefunden habe. Einige hätten schon einen fest3n Platz gehabt, an den ich zu dem Zeitpunkt nicht hin konnte. Und es war auch so viel, dass ich da ewig lang Gebrauch hätte, die falschen Dinge weg zu räumen. Und bei anderem ist ein fester Platz angedacht, der aber noch frei Gerümpel werden muss...
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Dorkas
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Re: Teile entrümpeln - Quatschthread

Beitrag von Dorkas »

Das hat sie auch alles irgendwann mal als Thema gehabt. Vielleicht wirst du im Podcast von ihr fündig.

Ich habe eine Frage: Was macht ihr mit Fotoalben?
Wir haben schonmal rigoros ausgemistet und alles entsorgt, was wir auch digital haben oder was keinen emotionalen Wert hat. Aber es sind noch zwei Kisten mit Alben aus der analogen Zeit, die wir nicht entsorgen möchten. In der Wohnung haben wir definitiv keinen Platz dafür, also wollen wir sie beim Schwager nebenan auf den Dachboden stellen (da ist reichlich Platz). Aber was dann? Dort wird man sie ja nun wirklich nicht mehr rausholen und ansehen. Hier in der Wohnung auch nicht. Aber wegschmeißen ist auch keine Option. Wie würdet ihr das lösen?
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Toony
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Re: Teile entrümpeln - Quatschthread

Beitrag von Toony »

Ich würde die Alben digitalisieren. Vielleicht habt ihr ja Zugriff auf einen guten A3 Scanner? Bei meinem Mann in der Arbeit steht da ein Großes Kombigerät, das macht echt gute Ergebnisse, solange keine Folie über den Fotos ist, die stark spiegelt.

Nach dem Podcast muss ich Mal schauen. Ob mein Englisch dazu ausreicht?
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Re: Teile entrümpeln - Quatschthread

Beitrag von JoJu »

Ich hätte jetzt auch digitalisieren vorgeschlagen, aber das ist natürlich eine Heidenarbeit. Zumal man die ja am Ende auch noch benennen muss... :|
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AnnaKatharina
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Re: Teile entrümpeln - Quatschthread

Beitrag von AnnaKatharina »

Toony hat geschrieben: 24.08.2025, 21:53 Danke für eure Erklärungen! Der Ansatz scheint mir in manchem interessant. Aber für Grundordnung rein zu bringen, ist es eher schwierig stell ich mir vor. Also ich denke gerade daran, dass ich vorgestern etwas im Werkzeugregal gesucht habe und dabei gefühlt 1000 dort falsch liegenden Teile gefunden habe. Einige hätten schon einen fest3n Platz gehabt, an den ich zu dem Zeitpunkt nicht hin konnte. Und es war auch so viel, dass ich da ewig lang Gebrauch hätte, die falschen Dinge weg zu räumen. Und bei anderem ist ein fester Platz angedacht, der aber noch frei Gerümpel werden muss...
Ich finde eigentlich, dass es gerade für Grundordnung reinbringen ein gutes System ist, je nachdem sogar sinnvoller als Kondo.

In deinem Beispiel warst du ja gar nicht am Entrümpeln, sondern suchtest ein Werkzeug, um etwas zu machen. Also kein passender Moment.

Aber wenn du jetzt heute entschliessen würdest, das Werkzeugregal zu entrümpeln, dann würdest du da erstmal offensichtlichen Müll rausnehmen. Also nicht alles durchwühlen, sondern den Müll, der dir direkt beim drübergucken ins Auge sticht. Wenn du dabei schon etwas siehst, wo du denkst "also, das brauch ich ja wirklich definitiv nicht mehr" (Duh-Donation) dann nimmst du das ebenfalls direkt raus und tuts es in die Donation-Kiste.
Jetzt nimmst du das erste Teil, was dir ins Auge springt, was da nicht hingehört, und bringst es an seinen Ort. Wenn dieser Ort auch vollgerümpelt ist, dann wirfst du es nicht einfach dazu, sondern scannst den Ort oberflächlich, um Müll und/oder Duh-Donations zu entdecken, und entfernst davon so viele, dass es vom Volumen her mindestens so viel ist wie das Teil, was du gerade hingetragen hast. Jetzt gehst du mit deinem Müll/deinen Duh-Donations in der Hand (es muss in einem Gang tragbar sein) zurück zum Werkzeugregal, und wirfst es da in deinen Müllsack oder deine Donation-Kiste.

Selbst wenn du jetzt die Motivation verliere solltest, bist du deinem Ziel mehrere Schritte näher gekommen. Denn den Endziel ist ja nicht "ich habe ein wunderschön aufgeräumtes Werkzeugregal" sondern "Mein ganzes Haus ist aufgeräumt"
Und diesem Ziel bist du näher gekommen, denn dein Werkzeugregal hat jetzt mindestens ein Teil weniger drin (vermutlich deutlich mehr, denn irgendeinen Müll oder Duh-Donation findet man eigentlich immer), und der andere Ort ist zwar nicht leerer geworden, aber auch nicht voller, und enthält jetzt ebenfalls weniger Müll/Duh-Donations.
Also 2 Bereiche, die "besser" geworden sind.
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Re: Teile entrümpeln - Quatschthread

Beitrag von AnnaKatharina »

Mir persönlich bringt eine aufgeräumte Schublade oder Kategorie durchaus Freude. Ich gucke mir die immer wieder an, das bringt mir Motivation. Und zu erfahren, wie einfach es jetzt ist, Dinge zu finden, rauszunehmen, und wieder weg zu räumen, gibt ebenfalls Motivation. Genauso wie zu sehen, dass dieser Bereich dann auch ordentlich bleibt, bzw. in wenigen Minuten wieder in Ordnung gebracht werden kann.

Das ist etwas, was man natürlich bei Marie Kondo ggf. deutlicher hat, wenn man mit Kleidung anfängt, und dass dann jeden tag sieht, anstatt wie bei Slob seit Tagen zu räumen, und irgendwie ist immer noch alles nur besser, aber nicht gut.
Andererseits kann man den Impact der Schublade ja auch bei Slob bekommen, ggf. sogar sehr viel schneller, wenn man sich auf einen kleinen Ort fokussiert.
Und man muß nicht wie bei Kondo "den passenden Moment" abpassen, und dann auch ne Weile am Stück durchhalten, weil man alles rausgenommen hat.

Slob ist ausserdem ne gute Basis für Kondo, besonders wenn man einfach richtig viel Kram hat, und sich weder wochenlang freinehmen noch die Kinder verkaufen kann/möchte, weil Kategorien dadurch automatisch zusammengetragen werden, und die schiere Menge schonmal minimiert wird, so dass es dann bei Kondo einfacher und schneller wird. (oder wenn man einfach keinen Platz im Haus hat, wo man Sachen ausbreiten und zwischenlagern kann)
Der krasse "Wow, mein Haus fühlt sich komplett anders an" Effekt kommt bei Slob vermutlich sehr viel schleichender als bei Kondo. Und ich denke, dass Slob nicht wirklich am Mindset was ändert, so wie Kondo das ja als Ziel hat.

Slob sagt ausserdem ganz klar "fang eben nicht mit dem Werkzeugregal an", sondern mit etwas, was sichtbar ist, und dein tägliches Leben beeinflusst. Wenn du natürlich jeden Tag Werkzeug brauhst und das in deinem Wohnzimmer lagerst, würde das gelten, aber die meisten tun das ja nicht.
Erstmal die sichtbaren und viel genutzten Bereiche. Also nicht mit der Gästebettwäsche-Schublade unterm Bett anfangen, die zwar übervoll ist, aber mit Gewalt gerade noch zugeht, und wo du seltenst dran musst, sondern erstmal Garderobe, Küche, Wohnzimmer, oder sowas.

Abweichend von Slob finde aber, dass es durchaus hilfreich sein kann, "nicht sichtbare" Orte/Kategorien zu machen, bei denen man weiß, dass man da schnell und schmerzfrei gute Erfolge haben wird.
In meinem Beispiel der Gästebettwäsche-Schublade wäre es ja z. B schnell gemacht, wenn ich mich entscheide, nur noch 2 Sets für Gäste zu haben, und alles andere kann weg.
Zack, Schublade fast leer, keine emotionalen Entscheidungen treffen müssen, viel Platz geschaffen und nen Stapel Kram aus dem Haus, was mir nen Motivationsschub bringt.
Aber dann natürlich aufpassen, dass man nicht nur solche versteckten Ecken macht, und sich da selber betrügt, sondern dass man sich klar ist, dass sowas auf den täglichen Alltag und das Aussehend es Hauses erstmal keinen Einfluss hat. (Klar, langfristig kann man in der jetzt leeren Schubalde andere Sachen verstauen, und schafft so vieleicht im Wohnzimmer Platz, und das nächste Mal wenn Gäste kommen freue ich mich, dass ich die Schublade einfach öffnen, und einfach wieder schliessen kann, ohne Gewalt, aber jetr erstmal macht es für das alltägliche Alltags-Leben erstmal keinen Nutzen)
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