Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Was kommt nach dem Vollstillen?

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Sommermama2017
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Beitrag von Sommermama2017 »

Mau hat geschrieben: 14.04.2023, 13:16
TuB hat geschrieben: 14.04.2023, 13:07
Vialla hat geschrieben: 14.04.2023, 12:18 Ich frage auch, weil ich mich frage, wie viel an Nährstoffen vom Fingerfood denn dann überhaupt schon beim Kind ankommt … oder ob der Magen zwar gefüllt wird, das aber für die Nährstoffversorgung nicht viel bringt, da es kaum verdaut wird? Einfach interessehalber, ich mach mir da jetzt keine Sorgen oder so.
Woran machst du denn fest, dass bei Brei mehr verdaut wird? Da sieht man es nur nicht, wenn sich was ändert. 😊
Weil sonst Babys, bei denen ab dem 4. Monat jeden Monat eine Stillmahlzeit nach dem Breifahrplan ersetzt wird, verhungern würden...
Wobei ich "nicht verhungern" und "optimale Nährstoffversorgung" auch nicht unbedingt gleichsetzen würde. Kann ja sein, dass irgendwie genug Kalorien ankommen, aber sowas wie ausgewogen...? Hm.


Aber stimmt. Deswegen die Riesenmengen Brei, weil noch nicht soviel aufgenommen wird und man insgesamt viel braucht, damit genügend ankommt (und weil natürlich relativ viel Wasser drin ist).
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Vialla
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Beitrag von Vialla »

Sommermama2017 hat geschrieben: 14.04.2023, 13:03 Aber dafür passiert der Brei den Mund ziemlich schnell und Fingerfood wird viel besser eingespeichelt, was wiederum der Verdauung hilft, weil die Enzyme aus dem Speichel dabei sind...
So hab ich es noch nicht betrachtet, klingt nachvollziehbar!
Mau hat geschrieben: 14.04.2023, 13:15 Bei BLW geht es aber ja gerade darum, dass Essen erstmal nur probiert wird und weiterhin viel gestillt, da ist es eigentlich egal, wie viel ankommt. Ich bezweifle, dass irgendein Baby von sich aus so viel rohe Möhre etc knabbert, dass der Magen zu voll ist um noch ausreichend zu stillen und es zu Nähstoffmangel kommt.
Das finde ich ja auch gut! Und das stimmt, nach den drei Zucchinistückchen gestern und der halben Nudel war sicherlich noch reichlich Platz für Milch …
TuB hat geschrieben: 14.04.2023, 13:18 Es ging doch um Fingerfood, nicht um Rohkost, oder?
Bei meiner Ursprungsfrage ging es um Fingerfood, was Rohkost sein kann (z. B. Gurke, Erdbeere), aber in vielen Fällen ja auch nicht sein muss (etwa gestern die gebratene/gekochte Zucchini).
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Landliebe88
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Beitrag von Landliebe88 »

Vialla hat geschrieben: 13.04.2023, 13:29 Ab welchem Alter wird denn auch mal was richtig verdaut? Also ab wann kommt die Zucchini nicht mehr als Zucchini und die Erdbeere nicht mehr als Erdbeere raus? :D
Das kommt auch immer drauf an, wie gut das Kind kaut.
Wenn Mausi Apfel gegessen hat, sieht es hinterher immer noch aus wie die Füllung von Apfelstrudel
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Vialla
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Beitrag von Vialla »

Landliebe88 hat geschrieben: 14.04.2023, 14:03
Vialla hat geschrieben: 13.04.2023, 13:29 Ab welchem Alter wird denn auch mal was richtig verdaut? Also ab wann kommt die Zucchini nicht mehr als Zucchini und die Erdbeere nicht mehr als Erdbeere raus? :D
Das kommt auch immer drauf an, wie gut das Kind kaut.
Wenn Mausi Apfel gegessen hat, sieht es hinterher immer noch aus wie die Füllung von Apfelstrudel
Ooh, okay, das kann also wirklich dauern. Danke für die Antwort!
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Tolina
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Beitrag von Tolina »

Hallo,
Ich bin normalerweise nur stille Mitleserin, aber da ich hiet schon so viel gelernt habe - oft auch wissenschaftlich begründet -, wollte ich gerne mal Folgendes nachfragen:

Gibt es denn tatsächlich irgendwelche Studien, die belegen, dass es zu Reizdarm etc führen kann, wenn Babys im ersten Lebensjahr zu viel essen und weniger stillen? Und daher soll man keinen Brei geben und jede Mahlzeit maximal so groß sein wie Babys Faust? (So behauptet in einer Facebookgruppe)

Hintergrund ist; Meine Tochter, 8 Monate, isst sehr, sehr gerne (alles außer Brei) und inzwischen auch wirklich große Portionen. Wenn ich ihr tagsüber stillen anbiete und sie hat keinen Hunger, beißt sie mich (schmerzhaft) und lacht. Stillen ist eh immer ein kleiner Kampf mit Zwicken und Wegdrücken von der Brust etc. (Wann wird das eigentlich besser? ;-)) Dementsprechend bin ich da momentan nicht hinterher. Nachts stillen wir noch des Öfteren, aber keine Ahnung, ob der Hauptanteil ihrer Nahrung Milch ist. Deswegen würde ich mich interessieren, ob es da überhaupt irgendwelche belastbaren Studien gibt.. einige (wenige) BLW Anhängerinnen kommen mir da auch.. wie soll ich sagen.. ein bissel militant vor…
Liebe Grüße und danke schon mal
delfinstern
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Beitrag von delfinstern »

Interessante Idee, dann müsste ja fast jeder Mensch einen Reizdarm haben. Vorallem die ganzen Flaschenkinder. Mir ist da nichts bekannt und klingt für mich ziemlich abwegig
Liebe Grüße
Delfin*
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Sommermama2017
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Beitrag von Sommermama2017 »

"Führen KANN" .... mit einer Wahrscheinlichkeit von... 0,1%? 🙈🙈
Sooo schlimm kann ich es mir nicht vorstellen, sonst wäre das doch bestimmt bekannter. 🙈 Ernährung ist einfach nur ein Faktor und Ernährung in einem bestimmten Lebensalter ja ein NOCH kleineres Detail...

Im Forum gibt's ne Liste mit Anhaltspunkten wie oft man je nach Alter stillen sollte, um nixht ungewollt abzustillen. Wenn du noch bei mehrmals in 24 Stunden bist (mit 8 Monaten... ich weiß nicht mehr, min. 3-4x oder so?) müsste alles gut gehen. :)
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
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GemeineEsche
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Beitrag von GemeineEsche »

Wenn das Kind von sich aus weniger stillt und mehr isst bei ausreichender Verfügbarkeit von beidem ist das doch perfektes blw.
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delfinstern
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Beitrag von delfinstern »

Genauso vermutlich wie bei uns, dass 2 Kinder mit 4/4,5 Monaten angefangen haben zu "essen". Sie wollten. Und bevor sie nur schreien, wenn wir essen (nur während dem Schlafen vom Baby funktioniert nicht), gabs da auch was. 2 Monate warten, nur damit 6 Monate voll sind, ist ja auch Käse.
Das Neurodermitiskind hat übrigens erst mit 5,5/6 Monaten was haben wollen, da habe ich sogar angeboten. Da heißts auch öfter "stillen schützt", bei Nd Beginn mit 3 Monaten war er vollgestillt....
Liebe Grüße
Delfin*
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marry
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Beitrag von marry »

Zu fundierten Studien darüber kann ich nichts sagen.
Bei uns gab es übrigens auch ein paar Phasen in denen mehr gegessen wurde als gestillt. Das hat sich aber noch mehrmals geändert.
K1 02.21
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