Ich denke darüber nach, danke Jara!
Abstill-Plauder-Strang
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Elafant
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Re: Abstill-Plauder-Strang
Vielleicht versuche ich das auch mal. Wobei es wahrscheinlich eine Herausforderung ist, etwas zu finden, wo ich das untermischen kann... Nicht, dass sie die wenigen Dinge, die sie gelegentlich mag, dann auch verweigert, weil sie einmal "komisch" geschmeckt haben...
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Elafant mit Spatz (2017) und Löwin (2021)
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cucciolo
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Re: Abstill-Plauder-Strang
Das mit dem Eisen klingt ja nach einer tollen Lösung! Ich hatte keine Ahnung, dass der Schlaf damit zusammen hängt. Wenn ich das nur ein paar Monate früher gelesen hätte...Jara hat geschrieben: 17.06.2023, 06:11
Ich wollte hierzu ein Update da lassen.. Ich hab ungefähr zeitgleich angefangen Schrödinger ein wenig Eisen zu substituieren.. Ich hab zwei Wochen vorher angefangen selbst Eisen zu nehmen und viel besser geschlafen.. Ich gebe ihm wirklich nur 3-5 Tropfen ferro sanol am Tag, an manchen Tagen auch nichts..
Und sein Schlaf ist sooooo viel besser geworden. Statt alle zwei Stunden meldet er sich jetzt nur noch zweimal. Das erste Mal zwischen 0 und 2 Uhr, das zweite mal dann zwischen 3 und 5 Uhr.
Das Thema Abstillen in der Nacht ist wie weggeblasen![]()
Fuzi isst mittlerweile ganz ok. Anfang des Jahres hieß es aber noch sie kratzt am Untergewicht und da hab ich mich natürlich nicht getraut, ihr was abzuschlagen. Schwierig ist das mit den Wenigessern... Aber vielleicht isst die Löwin ja erst dann besser, wenn sie weniger Muttermilch bekommt?? (Achtung: überhaupt nicht fundierte Laientheorie...)Elafant hat geschrieben: 19.06.2023, 18:30
Ich habe auch schon öfter überlegt, ob Eisen bei der Löwin ein Thema sein könnte. Sie isst leider ganz furchtbar schlecht und würde am liebsten immernoch hauptsächlich Stillen... Ich fürchte, über die Nahrung bekommt sie nicht allzuviel Eisen (obwohl ich versuche überall Haferflocken etc. zu verstecken), aber es geht halt einfach fast nichts ins Kind (Und Eisenmangel kann ja auch zu Appetitosigkeit führen, oder?).
Allerdings sind Arztbesuche mit ihr immer so traumatisch, keine Ahnung, wie wir eine Blutabnahme überstehen sollten...
Aber Abstillen, wenn Muttermilich eine der wenigen Eisenquellen ist, die zuverlässig ins Kind gehen, macht mir schon etwas Kummer...![]()
Ich habe jetzt wie Shiny das morgendliche Stillen auf nach dem Aufstehen verlegt und bin total glücklich damit. Fuzi akzeptiert es auch. Danke für den Tipp!! Jetzt brauchen wir nur eine Lösung für abends. Momentan dauert die Einschlafbegleitung 1,5h und beinhaltet einen Ausraster ihrer- und/ oder meinerseits
Fuzi 10/21
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Elafant
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Re: Abstill-Plauder-Strang
Ja, die Hoffnung habe ich auch. Es gab ein paar wenige Tage, wo sie viel ohne mich klar kommen musste, da hat sie laut meinem Mann tatschlich deutlich mehr gegessen.cucciolo hat geschrieben: 19.06.2023, 20:05
Fuzi isst mittlerweile ganz ok. Anfang des Jahres hieß es aber noch sie kratzt am Untergewicht und da hab ich mich natürlich nicht getraut, ihr was abzuschlagen. Schwierig ist das mit den Wenigessern... Aber vielleicht isst die Löwin ja erst dann besser, wenn sie weniger Muttermilch bekommt?? (Achtung: überhaupt nicht fundierte Laientheorie...)
Kam das Mehr-Essen bei Fuzi denn auch erst mit dem Abstillen?
Aber wir sind immernoch ständig krank und dann hört sie einfach komplett auf zu essen, da hat uns Stillen schon oft gerettet, glaube ich... Es ist emotional wirklich schwierig für mich, ihr das Stillen abzuschlagen. Aber ich will auch nicht mehr so genervt davon sein.
Und ehrlich gesagt habe ich heute auch gleich angefangen: Nachdem die Löwin heute Vormittag schon (mindestens) fünf mal gestillt hat, aber bis Mittags genau einen Minibissen Frühstück geschluckt hatte, habe ich nach dem Mittagessen recht spontan beschlossen, sofort damit anzufangen mit "wir stillen erst wieder, wenn es dunkel ist." Kind entsprechend verzweifelt, viele Tränen, über mehrere Stunden immer wieder die totale Verzweiflung, großer Bruder nebenher am Amok laufen, weil er das überhaupt gar nicht aushalten kann, ich konnte mich aber kaum um ihn kümmern, weil verzweifelte Löwin an mir. Um 17:30 Uhr hat sie dann völlig erschöpft ihren Mittagsschlaf angetreten... Kein guter Start, fühle mich als Rabenmutter...
Elafant mit Spatz (2017) und Löwin (2021)
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cucciolo
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Re: Abstill-Plauder-Strang
Oje, das klingt nach einem sehr sehr anstrengenden Tag!!! Das Rabenmuttergefühl ist beim Abstillen wahrscheinlich nicht zu vermeiden...
Ich kann mich ehrlich gesagt nicht mehr erinnern, wie das bei uns genau war. Irgendwann hab ich beschlossen, dass es nur noch 1x unter Tags was gibt aber ich könnte jetzt nicht mehr sagen, wann das war und ob sie da schon besser gegessen hat. Obwohl es nur ein paar Wochen her ist. Siebhirn... aber es war wahrscheinlich in einer Phase, in der sie von sich aus selten was wollte und gut abgelenkt war. Fuzi ist allerdings nie krank, das macht alles bestimmt viel einfacher.
Ich kann mich ehrlich gesagt nicht mehr erinnern, wie das bei uns genau war. Irgendwann hab ich beschlossen, dass es nur noch 1x unter Tags was gibt aber ich könnte jetzt nicht mehr sagen, wann das war und ob sie da schon besser gegessen hat. Obwohl es nur ein paar Wochen her ist. Siebhirn... aber es war wahrscheinlich in einer Phase, in der sie von sich aus selten was wollte und gut abgelenkt war. Fuzi ist allerdings nie krank, das macht alles bestimmt viel einfacher.
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Kambly
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Re: Abstill-Plauder-Strang
Ich habe auch zuerst tagsüber abgestillt und erst dann nachts. Das hat hier gut funktioniert.
Allerdings war ich da nicht ganz so streng. Anfangs haben wir am Mittag noch gestillt und einfach am Vormittag und am Nachmittag nicht.
Schläft die Löwin denn am Mittag mit dem Stillen (also normalerweise)?
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Elafant
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Re: Abstill-Plauder-Strang
Das mit dem Rabenmuttergefühl ist wohl wahr... Spatz hat sich damals selbst abgestillt, das war Luxus.
Das mit dem großen Bruder ist für mich auch ein echtes Problem. Aber ich kann ja auch nicht ewig weiterstillen, weil der Große keine Schwestertränen verträgt...
Wir waren schon so viel weiter, haben tagsüber nur noch für den Mittagsschlaf gestillt. So hätte ich es wahrscheinlich noch eine ganze Weile laufen lassen. Aber dann kam Hand-Mund-Fuß und seit dem stillt sie fast wieder wie ein Neugeborenes. Und ich mag das so einfach nicht mehr. Und schreibe das jetzt hier noch ganz oft, damit ich es ab und zu mal nachlesen kann. Ich hoffe das ist ok...
Das mit dem großen Bruder ist für mich auch ein echtes Problem. Aber ich kann ja auch nicht ewig weiterstillen, weil der Große keine Schwestertränen verträgt...
Wir waren schon so viel weiter, haben tagsüber nur noch für den Mittagsschlaf gestillt. So hätte ich es wahrscheinlich noch eine ganze Weile laufen lassen. Aber dann kam Hand-Mund-Fuß und seit dem stillt sie fast wieder wie ein Neugeborenes. Und ich mag das so einfach nicht mehr. Und schreibe das jetzt hier noch ganz oft, damit ich es ab und zu mal nachlesen kann. Ich hoffe das ist ok...
Elafant mit Spatz (2017) und Löwin (2021)
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Re: Abstill-Plauder-Strang
Ich habe den Little Boy vor 4 Monaten zur Geburt von Tiny abgestillt. Eigentlich ein sehr schlechter Zeitpunkt, aber es ging nicht anders für mich und rückblickend war das gut so.
Vielleicht interessiert sich jemand in ähnlicher Situation für die Geschichte, deshalb möchte ich sie gerne hier teilen.
Als ich schwanger wurde, war der Little Boy gerade 14 Monate alt geworden. Gestillt habe ich noch nach Bedarf aber eingefordert wurde es vor allem zum Einschlafen. Die Milch wurde durch die Schwangerschaft schnell wenig(so um die 16-17 SSW), er war sehr frustriert und hat an der Brust geweint und sie zwischenzeitlich abgelehnt. Irgendwann hat er sich an die wenige Milch gewohnt. Teilweise konnte ich keine Milch mehr ausstrichen, er hat es auch trotzdem weiter mittlerweile nur zum Einschlafen und Weiterschlafen gestillt. Gestillt wurde zum Mittagsschlaf am Wochenende, abends und nachts. Tagsüber hat er es gar nicht mehr einfordert und ich habe ihm die Brust auch nicht aktiv angeboten. Sprachlich war er schon weit und konnte dann sagen „trinken“, „essen“ oder „Mimi“. Mimi war die Brust und es war einfach zwischen anderen Sachen zu unterschieden. Aber ich ihn ins Bett gelegt habe, ging nichts ohne seine Mimi.
Dann habe ich mir als Frist gesetzt, dass ich zum Dezember abstillen möchte, weil ich mir Stillen im Tandem nicht vorstellen konnte. Ich wollte nicht zu spät abstillen, damit er Abstillen und das Baby nicht in einen Zusammenhang bringt und das Baby ablehnt. Bis Dezember, zwei Monate vor der Entbindung erschien mit ein guter Zeitpunkt zu sein.
Soweit der Plan, auch wenn ich wusste, dass es nicht einfach wird
Es hat sich bis Dezember, wie ihr euch denken könnt, nichts beim Stillen geändert. Das Ändern des Einschlafenrituals ist schwer und in der Schwangerschaft war ich einfach sehr schnell erschöpft, und eigentlich ganz froh über diese Kuschelzeit, in der ich selber auch etwas abschalten und beim SuT stöbern konnte
.
Aber es kam noch was dazu. Durch die fehlende Milch, und viel Nuckelei, wurden die Brustwarzen sehr sehr trocken, empfindlich, rissig und teilweise blutig. Ich schmierte Lanolin & Augennasensalbe drauf aber die Heilung war langsam und das nächtliche Nuckeln hat mich nicht nur genervt, sondern auch wehgetan. Ohne große Vorbereitung, habe ich in einer Nacht im Dezember, gesagt, ich kann nicht mehr, ich habe Aua in der Brust (hatte ich zu diesem Zeitpunkt auch) und die Mimi schläft jetzt. Wenn du möchtest hier ist Wasser zum trinken. Es wurde protestiert und geweint aber er ist recht schnell wieder jeder eingeschlafen. Und dann in der nächsten Nacht habe ich ihn zum
Einschlafen wieder gestillt aber gesagt, dass es nachts keine Mimi gibt, weil sie Aua hat und schläft und er Wasser haben kann. Als er wieder aufgewacht ist, hat er wieder Mimi eingewordert, es hab aber nur noch Wasser. Durch den Leidensdruck durch schmerzhafte Brustwarzen war ich dann standhaft geblieben. Er trank kurz sein Wasser, und ist dann direkt wieder schnell eingeschlafen. Wir haben recht einfach nachts abgestillt.
To be continued…
Vielleicht interessiert sich jemand in ähnlicher Situation für die Geschichte, deshalb möchte ich sie gerne hier teilen.
Als ich schwanger wurde, war der Little Boy gerade 14 Monate alt geworden. Gestillt habe ich noch nach Bedarf aber eingefordert wurde es vor allem zum Einschlafen. Die Milch wurde durch die Schwangerschaft schnell wenig(so um die 16-17 SSW), er war sehr frustriert und hat an der Brust geweint und sie zwischenzeitlich abgelehnt. Irgendwann hat er sich an die wenige Milch gewohnt. Teilweise konnte ich keine Milch mehr ausstrichen, er hat es auch trotzdem weiter mittlerweile nur zum Einschlafen und Weiterschlafen gestillt. Gestillt wurde zum Mittagsschlaf am Wochenende, abends und nachts. Tagsüber hat er es gar nicht mehr einfordert und ich habe ihm die Brust auch nicht aktiv angeboten. Sprachlich war er schon weit und konnte dann sagen „trinken“, „essen“ oder „Mimi“. Mimi war die Brust und es war einfach zwischen anderen Sachen zu unterschieden. Aber ich ihn ins Bett gelegt habe, ging nichts ohne seine Mimi.
Dann habe ich mir als Frist gesetzt, dass ich zum Dezember abstillen möchte, weil ich mir Stillen im Tandem nicht vorstellen konnte. Ich wollte nicht zu spät abstillen, damit er Abstillen und das Baby nicht in einen Zusammenhang bringt und das Baby ablehnt. Bis Dezember, zwei Monate vor der Entbindung erschien mit ein guter Zeitpunkt zu sein.
Soweit der Plan, auch wenn ich wusste, dass es nicht einfach wird
Es hat sich bis Dezember, wie ihr euch denken könnt, nichts beim Stillen geändert. Das Ändern des Einschlafenrituals ist schwer und in der Schwangerschaft war ich einfach sehr schnell erschöpft, und eigentlich ganz froh über diese Kuschelzeit, in der ich selber auch etwas abschalten und beim SuT stöbern konnte
Aber es kam noch was dazu. Durch die fehlende Milch, und viel Nuckelei, wurden die Brustwarzen sehr sehr trocken, empfindlich, rissig und teilweise blutig. Ich schmierte Lanolin & Augennasensalbe drauf aber die Heilung war langsam und das nächtliche Nuckeln hat mich nicht nur genervt, sondern auch wehgetan. Ohne große Vorbereitung, habe ich in einer Nacht im Dezember, gesagt, ich kann nicht mehr, ich habe Aua in der Brust (hatte ich zu diesem Zeitpunkt auch) und die Mimi schläft jetzt. Wenn du möchtest hier ist Wasser zum trinken. Es wurde protestiert und geweint aber er ist recht schnell wieder jeder eingeschlafen. Und dann in der nächsten Nacht habe ich ihn zum
Einschlafen wieder gestillt aber gesagt, dass es nachts keine Mimi gibt, weil sie Aua hat und schläft und er Wasser haben kann. Als er wieder aufgewacht ist, hat er wieder Mimi eingewordert, es hab aber nur noch Wasser. Durch den Leidensdruck durch schmerzhafte Brustwarzen war ich dann standhaft geblieben. Er trank kurz sein Wasser, und ist dann direkt wieder schnell eingeschlafen. Wir haben recht einfach nachts abgestillt.
To be continued…
Little Boy 3/21 + Tiny Surprise 2/23
Und zwei

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Umgedacht
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Re: Abstill-Plauder-Strang
So, ich habe jetzt auch keine Lust mehr. Ich will endgültig abstillen. Einerseits ist mein Baby noch klein und andererseits groß und kein Baby mehr. Dieses Teil-Abstillen funktioniert hier absolut gar nicht. Ich komme um das Einschlafstillen herum und nachts auch, aber um 4/5 Uhr ist einfach nichts anderes möglich. Kein Wasser, keine Hand in den Ausschnitt, kein Kuscheln. Tagsüber kommen wir bestimmt noch auf 2 bis 3 Mal. Jetzt habe ich es auf zu Hause beschränkt und auf nur eine Brust. Ich weiß nur nicht wie ich dieses 5-Uhr-morgens-ich-will-noch-schlafen-lass-mich-in-Frieden-Stillen abschaffen soll. Ich habe keine Kapazität vor 5 aufzustehen und das hatten wir schon mal als ich komplett verweigert hatte.
Valentina mit großer Tochter S. (11.2021) und Baby-Tochter L. (5.2025)
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Gargantula
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Re: Abstill-Plauder-Strang
Das Mupfelchen ist heute das erste Mal ohne Milch eingeschlafen 
Liebe Grüße
Gargantula
Mit Mupfelchen aka Derwisch-Baby
02/20
Gargantula
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avalonne
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Re: Abstill-Plauder-Strang
Hier der zweite und letzte Teil meiner Abstillgeschichte.
Nachdem wir nachts abgestillt haben, hat Tiny Boy das Stillen abends sehr zelebriert. Gefühlt war ihm es wichtiger als vorher geworden. Ich konnte mir nicht mehr vorstellen, kurz vor der Geburt abzustillen, weil ich nicht wollte, dass er dem Baby die Schuld fürs Abstillen gibt. Ich stand plötzlich dem Tandemstillen offen gegenüber, aber machte mir eigentlich Null Gedanken, wie es wird. Vier Tage vor der Geburt, gab es einen Stillstreik. Er wollte gar nicht mehr dran. Rückblickend denke ich, dass das Kolostrum in höheren Mengen rauskam und es ihm nicht schmeckte. Jeden Abend hatte er die Brust verweigert, geweint und ist mit Kuscheln eingeschlafen. Im Krankenhaus war ich dann 4 Nächte. Also knapp über eine Woche war ohne Stillen vergangen. Die Geburt (Mehr Infos in meinem Geburtsthread) hat mich komplett ausgelaugt. Durch den hohen Blutverlust habe ich sehr viele Kreislaufprobleme bekommen. Er wollte, als ich wieder zu Hause war, abends doch wieder seine Mimi. Der Stillstreik war seinerseits beendet. Nur ich konnte es nicht mehr. Mir tat es in der Seele weh, aber ich war sehr ausgelaugt. Das Baby ging natürlich vor. Mein Umfeld, die Hebamme haben mich natürlich schützen wollen und haben alle zum Abstillen geraten. Überzeugt war ich aber nicht aber hatte keine Kapazitäten fürs Tandemstillen zu kämpfen. Ich war sehr traurig, habe viel geweint. Hormone nach Geburt sind schon echt heftig. Dem Boy habe ich dann erklärt, dass ich etwas krank bin und ich nur 1 Kind stillen kann. Da das Baby nur Milch trinken kann und er schon essen kann, gibt es ab jetzt keine Mimi für ihn. Er war sehr traurig, hat aber nicht geweint was mich überraschte. Dann fragte er mich, ob er mir ein Pflaster geben kann
damit seine Mimi wieder funktioniert.
Nach 4-5 Tagen fragte er immer nur alle paar Tage. Nach ca. 4 Wochen kamen keine Fragen mehr. Als das Baby ein paar Monate alt war, wollte er wieder stillen. Ich ließ ihn dran, aber er wusste nicht mehr, wie das geht. Es stimmt also, dass Kinder Stillen schnell verlernen.
Es war nicht der beste Zeitpunkt abzustillen, aber ich bin überzeugt, dass er trotzdem seinen Bruder nicht dafür schuldig gesehen hat. Es gibt Rivalitäten und Eifersucht aufs Baby aber es liegt nicht am Abstillen denke ich. Jetzt bin ich ehrlich gesagt froh, nur ein Kind zu stillen
. Vielleicht hilft der lange Text jemanden, der in einer ähnlichen Situation steckt. Ansonsten danke fürs Lesen.
Nachdem wir nachts abgestillt haben, hat Tiny Boy das Stillen abends sehr zelebriert. Gefühlt war ihm es wichtiger als vorher geworden. Ich konnte mir nicht mehr vorstellen, kurz vor der Geburt abzustillen, weil ich nicht wollte, dass er dem Baby die Schuld fürs Abstillen gibt. Ich stand plötzlich dem Tandemstillen offen gegenüber, aber machte mir eigentlich Null Gedanken, wie es wird. Vier Tage vor der Geburt, gab es einen Stillstreik. Er wollte gar nicht mehr dran. Rückblickend denke ich, dass das Kolostrum in höheren Mengen rauskam und es ihm nicht schmeckte. Jeden Abend hatte er die Brust verweigert, geweint und ist mit Kuscheln eingeschlafen. Im Krankenhaus war ich dann 4 Nächte. Also knapp über eine Woche war ohne Stillen vergangen. Die Geburt (Mehr Infos in meinem Geburtsthread) hat mich komplett ausgelaugt. Durch den hohen Blutverlust habe ich sehr viele Kreislaufprobleme bekommen. Er wollte, als ich wieder zu Hause war, abends doch wieder seine Mimi. Der Stillstreik war seinerseits beendet. Nur ich konnte es nicht mehr. Mir tat es in der Seele weh, aber ich war sehr ausgelaugt. Das Baby ging natürlich vor. Mein Umfeld, die Hebamme haben mich natürlich schützen wollen und haben alle zum Abstillen geraten. Überzeugt war ich aber nicht aber hatte keine Kapazitäten fürs Tandemstillen zu kämpfen. Ich war sehr traurig, habe viel geweint. Hormone nach Geburt sind schon echt heftig. Dem Boy habe ich dann erklärt, dass ich etwas krank bin und ich nur 1 Kind stillen kann. Da das Baby nur Milch trinken kann und er schon essen kann, gibt es ab jetzt keine Mimi für ihn. Er war sehr traurig, hat aber nicht geweint was mich überraschte. Dann fragte er mich, ob er mir ein Pflaster geben kann
Es war nicht der beste Zeitpunkt abzustillen, aber ich bin überzeugt, dass er trotzdem seinen Bruder nicht dafür schuldig gesehen hat. Es gibt Rivalitäten und Eifersucht aufs Baby aber es liegt nicht am Abstillen denke ich. Jetzt bin ich ehrlich gesagt froh, nur ein Kind zu stillen
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