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Re: Gartenplanung 2021
Verfasst: 25.02.2021, 20:41
von Elena
Glöckchen hat geschrieben: 25.02.2021, 20:31
Ich habe Aussaattöpfchen vorbereitet und dafür Komposterde mit Sand und etwas Dünger gemischt. Bin gespannt, ob das einen Unterschied machen wird. Sähe aber erst im März.
Dünger würde ich eigentlich ausgerechnet für die Anzucht nicht verwenden. Hat das einen bestimmten Grund, warum du den untermischst?
Re: Gartenplanung 2021
Verfasst: 25.02.2021, 20:47
von Glöckchen
Weil gekaufte Anzuchterde gedüngt ist? Oder habe ich das falsch verstanden?
Re: Gartenplanung 2021
Verfasst: 25.02.2021, 20:53
von sanilii
Ich sag ja, ich hab absolut keine Ahnung

Ich hab kein Problem mit dem Wein, der darf gern bleiben, aber ich glaub da muss einfach alles mal gestutzt werden. Und auch davon hab ich keine Ahnung. Hab aber auch noch nen anderen Platz für Beerensträucher gefunden, ist zwar im Teil der eigtl den zu den Nachbarn gehört, aber das sollte kein Problem sein.
Wildwiese hätte ich tatsächlich ergänzend gern irgendwo, wenn ihr meint man kann den Garten sonst ganz gut so lassen (evtl außer hinten das Beet).
Re: Gartenplanung 2021
Verfasst: 25.02.2021, 20:54
von Doro31
Glöckchen hat geschrieben: 25.02.2021, 20:47
Weil gekaufte Anzuchterde gedüngt ist? Oder habe ich das falsch verstanden?
Gekaufte Anzuchterde enthält nur sehr wenige Nährstoffe, um die Wurzelbildung anzuregen.
Re: Gartenplanung 2021
Verfasst: 25.02.2021, 20:55
von Glöckchen
Ah okay danke, dann hatte ich das falsch auf dem Schirm.
Re: Gartenplanung 2021
Verfasst: 25.02.2021, 21:33
von Elena
Doro31 hat geschrieben: 25.02.2021, 20:54
Glöckchen hat geschrieben: 25.02.2021, 20:47
Weil gekaufte Anzuchterde gedüngt ist? Oder habe ich das falsch verstanden?
Gekaufte Anzuchterde enthält nur sehr wenige Nährstoffe, um die Wurzelbildung anzuregen.
Genau. Die jungen Pflanzen sollen ja gerade viele Wurzeln bilden, und die bilden sie, wenn sie sich eifrig auf die Suche nach Nährstoffen machen. Wenn man sie mit der Anzuchterde zu sehr "verwöhnt", bleiben sie eher schwach.
Normale Blumenerde ist gedüngt, deshalb müsste man da Sand zum Abmagern untermischen (das "verdünnt" ja die Nährstoffe). Genauso bei Kompost. Sand ist zusätzlich noch schön locker und drainiert gut und lässt die Wurzeln einfach ihren Weg finden.
Re: Gartenplanung 2021
Verfasst: 25.02.2021, 21:41
von Elena
sanilii hat geschrieben: 25.02.2021, 20:53
Wildwiese hätte ich tatsächlich ergänzend gern irgendwo, wenn ihr meint man kann den Garten sonst ganz gut so lassen (evtl außer hinten das Beet).
Es kommt ja immer drauf an, was man mag im Garten. Ich finde auch, er sieht schön eingewachsen aus. Man könnte manche Büsche wahrscheinlich etwas verjüngen, indem man sie entweder radikal auf den Stock setzt, also einkürzt, oder jedes Jahr einige lange Äste ganz rausnimmt. Bei uns bauen allerdings die Vögel schon Nester, da würde ich das jetzt nicht mehr machen, sondern eher im Herbst/Winter.
Für (fast) alles Blühende braucht man Sonne - die Fotos sehen eher nach viel Schatten aus. Da müsste man entweder die Pflanzen entsprechend aussuchen oder auslichten. Ihr könntet auch überlegen, wie ihr den Garten naturnäher gestaltet. Viellicht eine Ecke mit einem Totholzhaufen für Igel, Spitzmäuse etc. hin - da kann man gleich die Äste vom Auslichten ablagern.
Wildwiese ist je nach Boden nicht so einfach. Wenn der Boden nicht sehr mager ist, wird man immer viel mit Unkrautzupfen zu tun haben, weil Löwenzahn und Hahnenfuß dann in direkter Konkurrenz zu den Wiesenblumen stehen. Das ist nicht so einfach. Ich würde lieber insektenfreundliche Stauden pflanzen und evtl. zusätzlich Einjährige dazwischensetzen. Das ist natürlich auch Arbeit.
Was ich im Herbst unbedingt machen würde: Mindestens einen Busch oder Baum aussuchen, der so bleiben soll, und dann ringsum seinen Fuß ein paar Quadratmeter mit Frühjahrsblühern bestücken, also 100 oder 200 Krokusse und Schneeglöckchen in die Erde setzen.
Re: Gartenplanung 2021
Verfasst: 25.02.2021, 21:57
von Mäusebaby
Batinka hat geschrieben: 25.02.2021, 19:57
Ligusternist gar nicht so die Top Bienenweide, und so wahnsinnig viele Vögel gehen da auch nicht dran. Weißdorn , Heckenkirsche, Berberitze, Kornelkirsche wären spontan als Hecke ziehbare Alternativen die mir einfallen- zumal Liguster wenn man ihn zur Hecke zieht kaum blüht.
Hm, da habe ich etwas anderes gelesen bzw. dass es darauf ankommt, wann und wie man zurückschneidet. Und da gilt dasselbe für Berberitze, Weißdorn (kann ich leider ohnehin nicht riechen, der Duft beißt mir in der Allergikernase) und Liguster. Die von dir verlinkte Seite hat eine Broschüre zum Download, da werden Weißdorn und Heckenkirschen vom Nektar- und Pollenwert dem Liguster gleichgesetzt, beim Liguster vulgare (das ist der, den ich anpeile) steht noch „ökologisch sehr wertvoll“.
Aber Liguster passt bei uns auch am besten, das Beet ist lang und schmal (zu schmal für Kornelkirsche). Ich werde den auch mit Hundsrose mischen. (Erst wollte ich Johannisbeere nehmen, aber das ist mir dann doch zu riskant wegen der Verwechslungsgefahr der Beeren. Berberitze gefällt mir von der Farbe her nicht.)
Erstmals bewusst hatte ich Liguster ja auf Rügen gesehen und der war so toll voller Bienen und Schmetterlinge

und habe dann einem Freund hier davon erzählt und der meinte, ja seine Ligusterhecke auch. Also ich hoffe mal das Beste.

Re: Gartenplanung 2021
Verfasst: 25.02.2021, 21:58
von sanilii
Krokusse und Schneeglöckchen haben wir etwas verteilt und im rechten in der Terrasse eingelassenen Beet sind 3 Narzissenbüschel.
Generell ist da wo der Minihang/Wein/Obstbäume ist Süden. Schatten haben wir also denke ich eher durch die Art der Bepflanzung. Grade ohne Laub kann man zur Straße ganz schön durch gucken.
Re: Gartenplanung 2021
Verfasst: 26.02.2021, 05:24
von Batinka
Mäusebaby hat geschrieben: 25.02.2021, 21:57
Batinka hat geschrieben: 25.02.2021, 19:57
Ligusternist gar nicht so die Top Bienenweide, und so wahnsinnig viele Vögel gehen da auch nicht dran. Weißdorn , Heckenkirsche, Berberitze, Kornelkirsche wären spontan als Hecke ziehbare Alternativen die mir einfallen- zumal Liguster wenn man ihn zur Hecke zieht kaum blüht.
Hm, da habe ich etwas anderes gelesen bzw. dass es darauf ankommt, wann und wie man zurückschneidet. Und da gilt dasselbe für Berberitze, Weißdorn (kann ich leider ohnehin nicht riechen, der Duft beißt mir in der Allergikernase) und Liguster. Die von dir verlinkte Seite hat eine Broschüre zum Download, da werden Weißdorn und Heckenkirschen vom Nektar- und Pollenwert dem Liguster gleichgesetzt, beim Liguster vulgare (das ist der, den ich anpeile) steht noch „ökologisch sehr wertvoll“.
Aber Liguster passt bei uns auch am besten, das Beet ist lang und schmal (zu schmal für Kornelkirsche). Ich werde den auch mit Hundsrose mischen. (Erst wollte ich Johannisbeere nehmen, aber das ist mir dann doch zu riskant wegen der Verwechslungsgefahr der Beeren. Berberitze gefällt mir von der Farbe her nicht.)
Erstmals bewusst hatte ich Liguster ja auf Rügen gesehen und der war so toll voller Bienen und Schmetterlinge

und habe dann einem Freund hier davon erzählt und der meinte, ja seine Ligusterhecke auch. Also ich hoffe mal das Beste.
Ja, geschnitten sind bei allem oft die Blüten rat. Und ja, Bienen gehen an Liguster. Unter den möglichen Hecken ist er schon eine der guten Optionen. Als Vogelschutzgehölz wird er wenn er regelmäßig geschnitten wird ziemlich dicht verzweigt und sicher.
Es gibt aber Pflanzen mit mehr Nektar- und Pollenangebot- die LVM listet alle auf und da es nach viel Hecke klang und ich überlesen hatte, dass du mischen schon geplant hast, wollte ich den Link dalassen, für Ideen.
Wie schmal ist denn schmal, und warum- wenn der Streifen Beet an sich schmal ist ginge noch Schneebeere, die bringt auch spät im Jahr noch viel Nektar, da die sich aber ziemlich ausbreitet geht das nicht, wenn daneben Beete sind, auf einem Streifen Erde zwischen zB Mauer und Einfahrt ginge es.
Detailliert kann man zB bei den Honigmachern gut lesen, wie viel eine Pflanze den Bienen tatsächlich bietet. (
https://www.die-honigmacher.de/kurs2/pflanze_13.html)