Re: Vorbereitung: richtiger Stillstart
Verfasst: 14.06.2017, 09:58
Hast du mal Nicki gefragt? Sie war in uk bei Dr ghareri meine ich. Kann mich aber auch täuschen.
Liebe Grüße
Koalina
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das erhabene kenne ich so (von mir, von anderen frauen), das mit den schmerzen wie gesagt nicht.Rosenrot85 hat geschrieben:Ich bin mir mittlerweile recht sicher, dass die Schmerzen von der blauen Ader kommen. Die ist übrigens auch recht "erhaben", also rausguckend quasi.
sie hat schmerzen durch die ader "normal" gefunden?Ich war am Donnerstag auch zur Nachsorge bei der Frauenärztin. Ich habe ihr die Ader gezeigt und von den Schmerzen berichtet. Sie meinte, das wäre normal.
da es insgesamt erst relativ sät geschah, sind auch zwei wochen noch kein langer zeitraum.Zum Stillen:
Die zweite Durchtrennung des Zungenbändchens ist nun über eine Woche her.
Ich merke beim Stillen keinen Unterschied.
du bist entschieden besser informiert als ichIch gehe davon aus, dass die Zahnärztin nicht tief genug geschnitten hat.
Laut Meinung dieses Arztes http://www.drghaheri.com/blog/2014/3/22 ... irrelevant (der ein recht hohes Ansehen in diesem Gebiet innehat), muss die Wunde "diamantenförmig" sein.
Er sagt (Zitat): "If there is no diamond, then the release is incomplete.".
da kommt glaub ich die gewöhnung an die vorherige unbeweglichkeit dazu. es braucht anscheinend wirklich eine weile, bis das neue potential der zunge voll genutzt wird und in dieser zeit des eben nicht frei bewegens, kann genau das durchtrennte, jetzt noch nicht voll genutzte wieder zusammen wachsen. (aber auch nur so eine idee von mirIch habe nun Sorge, dass das, was durchtrennt wurde, wieder zusammenwächst.
Dass Schleimhäute wieder zusammenwachsen können, leuchtet mir ein.
Warum die Gefahr aber offenbar so groß ist, leuchtet mir nicht ganz ein. Denn die Zunge wird ja beim Trinken und Schreien bewegt und allein somit ein Zusammenwachsen der Schleimhäute doch eigentlich verhindert?
das an sich sehe ich weniger, dein argument in bezug auf narbengewebe eher ja. wobei das ja der erste ordentliche schnitt war, einmaliges nachbessern (in bezug auf das posteriore) würde ich wohl zumindest in erwägung ziehen.Wie dem auch sei, da ich jetzt, eine Woche nach der Durchtrennung, keine Veränderung merke, gehe ich davon aus, dass nicht tief genug geschnitten wurde.
Das ist nun aber auch nicht mehr zu ändern.
Ich war mit ihm bei einer Ärztin, die für deutsche Verhältnisse gut mit dem Thema vertraut ist und dieses tiefere Einschneiden wird nach meinen Erkenntnissen in Deutschland nicht praktiziert.
Ich bin mir auch unsicher, ob ich das machen würde, da - je tiefer geschnitten wird - es natürlich schmerzhafter und risikobehafteter ist.
ja, das ist verständlich.Diese Frage stellt sich aber eigentlich eh nicht, da es in Deutschland nicht gemacht wird und ein Arztbesuch im Ausland nicht zur Debatte steht (Kosten, Anstrengung,...)
das würde ich wie gesagt nicht schon beim ersten nachbearbeiten befürchten.Zudem ist es so, dass ein häufiges "Bearbeiten" des Narbengewebes auch zu einer Verschlechterung führen kann - jedenfalls soweit ich es herausgelesen habe.
das ist tatsächlich nicht ungewöhnlich.Ich wundere mich etwas, dass sich so gar keine Veränderung zeigt.
Selbst wenn das Bändchen nicht tief genug geschnitten wurde, hätte ich zumindest eine teilweise Veränderung erwartet.
und trotzdem scheint mir dein eindruck hier schlüssig. du beobachtest dein kind sehr aufmerksam.Mir ist bewusst, dass Veränderungen dauern können. Aber da sich noch nicht mal der Ansatz einer Veränderung gezeigt hat, gehe ich ehrlich gesagt nicht davon aus.
stimmt.Ich stelle mir zudem die Frage, ob das Zungenbändchen tatsächlich unser Problem ist.
Ja, das Zungenbändchen war zu kurz. Aber ist/war es auch ursächlich für unsere Stillprobleme? zu kurze Zungenbändchen machen ja nicht automatisch Probleme.
ja, du schriebst das auch vorher schon. ich habe da auch schon drüber nachgedacht.Was mir gestern im Gespräch mit meinem Mann nochmal bewusst geworden ist:
Die ersten zwei Tage nach der Geburt hat er beim Stillen nicht diese Schmatzgeräusche gemacht und hat nicht bei jedem Schluck das Vakuum verloren.
ich gehe sowieso davon aus, dass es nicht *eine* ursache gibt. und besonders für ein fortführen der nicht optimalen trinktechnik (mit schnalzen) oder der (neu)entwicklung einer anderen trinktechni - was ja noch kommen kann! - wird es nicht eine ursache geben.Dies spricht ja irgendwie dafür, dass - obwohl das Zungenbändchen zu kurz war - es nicht unbedingt ursächlich für unsere Probleme war?
siehst du parallelen?Allerdings habe ich auch sonst keine Idee, was ursächlich sein könnte.
Ich erinnere mich an meine Tochter. Diese hatte nie auch nur einen einzigen Schluck aus der Brust getrunken. Trotz wirklich intensiven Bemühungen meinerseits (Brusternährungsset etc.). Auch hier konnte das Problem nicht festgestellt werden.
du wirst sicher schnell herausfinden, ob es für euch passt und kannst das gut einschätzen.Ich frage mich nun, was ich tun soll.
Natürlich werde ich die Logopädie weiterführen. Da habe ich kommenden Donnerstag den zweiten Termin.
Sie arbeitet übrigens nach Castillo Morales.
Nächsten Dienstag fängt die Physiotherapie an. Laut Homepage arbeitet diese auch nach Castillo Morales. Da hoffe ich, dass sich das so überhaupt kombinieren lässt und es nicht kontraindiziert ist, wenn zwei verschiedene Therapeutinnen nach dem gleichen Konzept an ihm arbeiten.
Vielleicht kann ich anregen, dass die beiden sich untereinander austauschen.
ja, definitiv!Die Anatomie verändert sich ja mit fortschreitendem Wachstum.
Mich würde interessieren, ob es möglich ist, dass sich sein Problem (welches auch immer das nun ist) mit der Zeit rauswächst. Das würde mir etwas Hoffnung geben.
häufiges vakuum verlieren - wie häufig? bei jedem schluck ein klack? oder gibt es auch tagsüber schlucke ohne klack wie nachts?Ich stelle mich schon darauf ein, dass unser Stillen nie wirklich harmonisch wird und er immer weiter das Vakuum verlieren wird.
für den moment zumindest. deine brust hat sich anscheinend auf einen leichten milchfluss eingestellt. das ist natürlich toll (gedeihen natürlich immer das wichtigste). interessant wäre es, könntest du deine brust jeden tag ein kleines bisschen weniger "freigiebig" einstellen - vielleicht würde das seine saugbemühungen verstärken. aber sehr viel in der stillbeziehung macht dein körper mit deinem baby ohne dein bewusstes zutun und das hat ja definitiv viele vorteile!Seine Gewichtsentwicklung ist (erstaunlicherweise!) normal und genau seiner Kurve entsprechend. Das wundert mich, weil er keinen Schluck richtig tief ausführt, sondern immer auf der Hälfte dieses "Klack" kommt und der Saugfluss unterbrochen wird und er wieder neu ansetzen muss. Aber anscheinend hat er sich mit dieser suboptimalen Technik arrangiert.
und das neu ansaugen ist schmerzhaft? was für eine art schmerz? das ist ungewöhnlich. also ansaugen ist nicht per se schmerzhaft und häufiges vakuum verlieren heisst nicht häufige schmerzen.Schade für mich ist, dass es einfach nicht schmerzfrei ist. Bei jedem Verlieren des Vakuums zieht er die Brustwarze neu über die Kauleiste und saugt neu an.
wie oft wiegt ihr?Ich hoffe auch, dass meine Milchproduktion sich nicht verringert. Ich habe schon manchmal das Gefühl, dass er es einfach nicht schafft, die Brust optimal zu leeren.
schwieriges stillen abends ist recht normal. auch dein milchfluss ist ein anderer als über den tag (weniger leicht) und dein kind auch einfach müde. du hast den eindruck, da kommt "zu wenig" oder kann sein gemütszustand - von dir als frustration interpretiert - auch "einfach nur" verarbeitung eines langen tages sein?Gerade abends hat er übrigens eine Zeit, wo er gar nichts aus der Brust herausbekommt. Da schafft er es noch nicht mal mit seiner üblichen Technik zu trinken. Da fängt er dann gleich zu Anfang an zu schmatzen und bekommt gar nichts aus der Brust raus. Das frustriert ihn (und mich) dann immer.
dein milchfluss ist am besten nachts, ihr seid beide maximal entspannt. so gut wie alle stillkinder trinken am besten nachts. er ist nicht abgelenkt vom leben um ihn rum (und sei es bloß die immer gleichen möbel - das muss ja gar nicht "high life" sein!), er ist eh bei dir.Am besten trinkt er nachts.
Dafür habe ich zwei Erkärungsansätze:
1. Im Halbschlaf trinkt er besser, weil er da nicht "nachdenkt", sondern einfach mehr von seinen Instikten geleitet wird und "vergisstt", dass er eigenltich mit suboptimaler Technik trinkt.
2. Der Abstand zwischen den Mahlzeiten ist länger. Tagsüber vergeht ja kaum eine Stunde, an der er nicht an der Brust ist. Während es nachts schon mal vorkommt, dass es einen drei Stunden Abstand gibt.
deine beobachtungen sind sehr interessant und vieles sicher zutreffend. es gibt raum für verbesserung und dass seine gewichtsentwicklung gut ist, nimmt viel druck raus. ich gehe davon aus, dass es sich (weiter) verbessern wird. vielleicht kannst du ihn unterstützen durch deine beobachtung, dass es nachts deutlich besser "läuft"Sein Trinken nachts sieht so aus, dass er natürlich weiterhin schmatzt und das Vakuum verliert. Er hat zwischendrin aber auch mal ein paar Schlücke, an denen er ganz normal trinkt. Das heißt ja auch, dass er es KANN, es ihm also anatomsich möglich ist (zumindest ein paar Schlücke normal zu trinken), was er tagsüber aber nicht tut.
Die blaue Ader fand meine Frauenärztin normal. Dass diese schmerzt, hatte sie zwar noch nicht gehört, fand es dennoch nicht besorgniserregend (und/oder wusste auch einfach nicht, was es sein sollte).sie hat schmerzen durch die ader "normal" gefunden?
kannst du die art der schmerzen beschreiben? pochend, brennend, klopfend, pulsierend, drückend?
Du fragtest, ob ich Parallelen zum Stillproblem mit meiner Tochter sehen würde.siehst du parallelen?
Bei jedem Schluck. Sehr selten auch mal ein Schluck ohne Klack.häufiges vakuum verlieren - wie häufig? bei jedem schluck ein klack? oder gibt es auch tagsüber schlucke ohne klack wie nachts?
Ich glaube es ist nicht das Ansaugen, was den Schmerz verursacht.und das neu ansaugen ist schmerzhaft? was für eine art schmerz? das ist ungewöhnlich. also ansaugen ist nicht per se schmerzhaft und häufiges vakuum verlieren heisst nicht häufige schmerzen.
Jeden Tag oder jeden zweiten.wie oft wiegt ihr?
Ich stille (leider) meist in der gleichen Stillpositon. Leider, weil sie nicht besonders ergomisch ist, ich sie aber bisher nicht erfolgreich ändern konnte. Dadurch, dass er das Vakuum immer verliert, halte ich ihn so, dass ich ihm die Brust immer in den Mund "drücken" kann, weil sie sonst bei jedem Schluck rausflutscht.vielleicht liegt es auch an der stillposition? stillst du ihn manchmal tagsüber wie du ihn nachts stillst? in welcher position stillt ihr nachts? schläft er IN deinem bett oder holst du ihn bei bedarf zu dir? oder noch anders?