Genau. Wenn man einfach über die Regenrinnen und Fallrohre das Wasser vom Dach holt, geht es in die Kanalisation und fließt schnell über die Flüsse ab. Da ist Regentonne und zum Gießen verwenden viel besser, auch wenn das Wasser, das man in Trockenperioden zum Gießen nimmt, vermutlich nicht wirklich im Grundwasserleiter ankommt, sondern vorher verdunstet. Aber dafür verdunstet weniger Wasser aus dem Porenraum im Boden und das Grundwasser wird geschont.königsmadl hat geschrieben: 16.08.2022, 21:49 Also aktuell geht das Regenwass bei uns in die Kanalisation, 50m weiter in den Fluss und ist dann weg.
Wenn ich damit gieße oder was auch immer geht das in den Boden. Das trägt dann zur Grundwasserneubildung bei.
(Also der Stand aus der Ausbildung von vor ü10 Jahren)
Eine Möglichkeit ist noch, das Regenwasser vom Dach über Rigolen (d.h. mit Kies gefüllte, dann mit Rasen abgedeckte Gruben) in den Garten zu leiten. So machen wir das mit der einen Dachfläche. Da endet das Fallrohr unterirdisch im Kiesbett. Allerdings geht das nicht überall problemlos, man will ja nicht aus Versehen Nachbars Keller mit dem Wasser füllen...