Ich wollte letzte Woche, motiviert von der Flylady-App, mit den Zonen beginnen. Montags habe ich viel Zeit für Haushalt und neben Homeblessing dann auch in der Zone (Schlaf-und Kinderzimmer) gestartet. Aber das war's dann auch, den Rest der Woche habe ich maximal die Routinen geschafft - Arbeiten, Kochdienst in der Kita, Freitag/Samstag war ich mit dem Kind bei meinen Eltern und am Wochenende hatten wir Übernachtungsbesuch. Klar, 15-30min für den Haushalt sind drin, aber die gehen halt für das nötigste schon absolut drauf. Da weiß ich nicht so recht, wo ich die Zonen da noch unterkriege? Und das war vom Stresslevel her noch eher eine entspannte Woche. Aber wenn ich das Kind in der Kita hab ist es oft 9.30, dann muss ich auch einfach arbeiten und kann nicht noch mit putzen oder ausmisten anfangen (auch wenn ich das tatsächlich oft netter fände).
Während das Nudelwasser heiß wurde, habe ich dafür eine Küchenschublade ausgemistet. Das hat sich gut angefühlt, aber war halt quasi die "falsche" Zone.
Ich bin gespannt, wie es euch damit geht!
Und was ich mir noch gedacht habe: am Ende braucht man halt doch Zeit, auch wenn es nur x-mal täglich 2-5-15 Minuten sind. Da geht es nicht (nur) um Motivation oder darum, sich die eh schon vorhandene Zeit für den Haushalt neu einzuteilen. Sondern man muss auch einfach woanders Zeit sparen, denke ich. Ich tracke seit 1-2 Wochen meine Bildschirmzeit und sehe da bei mir hohes Potenzial

An Tagen mit wenig Bildschirmzeit ist es hier irgendwie aufgeräumter.....
Und kochen (+einkaufen, planen, aufräumen) kostet hier viel Zeit und Energie. Wir sind beide im Homeoffice und kochen oft zweimal am Tag warm (habe dazu auch mal einen Thread eröffnet). Wir haben jetzt Mittwoch Abend Brotzeittag eingeführt, da liefert uns die Biokiste auch frisches Brot und Käse, deshalb passt das gut. Und Donnerstag ist jetzt Dönerstag

da holt mein Mann uns was vom Dönerladen unseres Vertrauens (oder woanders). Das ist auch win-win, weil er dann nach dem Homeoffice nochmal rauskommt und auch mal Fleisch kriegt
Beide Tage sind natürlich nicht in Stein gemeißelt, aber es hilft mir zum einen beim mental load und spart auch einfach Zeit ein. Brotzeit statt kochen spart hier mindestens 30-45 Minuten (auch keine Töpfe spülen!), das sind 2-3mal 15 Minuten, in denen sich was anderes wegräumen oder erledigen lässt. Und das Kind ist, wenn es schon hungrig und müde ist, auch zufriedener, wenn ich im Kimderzimmer Klamotten wegräume oder so, statt in der Küche Gemüse zu schnipseln.
Zum Spüle aufräumen raffe ich mich abends meist noch auf, wenn ich sonst auf dem Sofa liegen würde, die Zeit wird also quasi von meiner Freizeit abgezogen. Wobei ich da dann immer Podcast dazu höre und das gar nicht so nervig finde.
Vielleicht habt ihr auch noch Tipps, wo ihr die Zeit für den Haushalt herbekommt?