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Re: Gartenplanung 2022
Verfasst: 15.08.2022, 20:40
von Elena
Yelma hat geschrieben: 15.08.2022, 20:26
Wir haben 3 unterirdische Zisternen mit einmal 4000L und zwei mal 2000L und ein normales Fass am Hühnerhaus und so ein großes (1000L?) einfach so im Garten. Da ist nie was kaputt gegangen und die sind zum ersten Frost rappelvoll. Doch, die Tauchpumpen haben wir schon zwei Mal Frostgesprengt

Lehrgeld...
Die Fässer haben lose Deckel, das Eis drückt sich einfach hoch wie im Calippo
Allerding Südhessen zwischen Bergstraße und Odenwald, also eher mild (und viel Niederschlag, wir können gar nicht alles Regenwasser sammeln) also durchfrieren tun die nie.
Und habt ihr damit in Dürreperioden genug Wasser? Wieviel Quadratmeter gießt ihr?
Re: Gartenplanung 2022
Verfasst: 15.08.2022, 20:57
von Yelma
Elena hat geschrieben: 15.08.2022, 20:40
Yelma hat geschrieben: 15.08.2022, 20:26
Wir haben 3 unterirdische Zisternen mit einmal 4000L und zwei mal 2000L und ein normales Fass am Hühnerhaus und so ein großes (1000L?) einfach so im Garten. Da ist nie was kaputt gegangen und die sind zum ersten Frost rappelvoll. Doch, die Tauchpumpen haben wir schon zwei Mal Frostgesprengt

Lehrgeld...
Die Fässer haben lose Deckel, das Eis drückt sich einfach hoch wie im Calippo
Allerding Südhessen zwischen Bergstraße und Odenwald, also eher mild (und viel Niederschlag, wir können gar nicht alles Regenwasser sammeln) also durchfrieren tun die nie.
Und habt ihr damit in Dürreperioden genug Wasser? Wieviel Quadratmeter gießt ihr?
Wir gießen wenig weil wir kaum was anbauen. Also das reicht auf jeden Fall weil ich am Ende des Wassers halt aufhöre zu gießen weil es ein reiner Ziergarten ist. Dann geht halt was ein und wird mit was härterem ersetzt

sind so 400qm, davon bewässern wir höchstens die Hälfte, sprengen dann aber auch Rasen damit. Es hat hier auch viel unterirdisches Fließwasser, da muss ich die Bäume zB nie gießen. Ganz oben am Hang steht ne Birke und ne Weide die noch nie gegossen wurden - das sind ja eher durstige Bäume und die stehen hoch, Grundwasser ist da keins. Mittig eine Zwetschge die sich prächtig vermehrt und üppig trägt und auch nie bewässert wird. Unten am Haus stehen so 20qm voll Farne die ich auch nie gieße (und auch nicht gepflanzt habe, die wachsen da einfach so.
Ich hab viel Lavendel, Rosmarin, rosen, solche Sachen die ich einfach ignorieren kann. einige Beeren, Tomaten und Kartoffeln, mehr gibts nicht zu gießen.
Die Buchenhecke, den großen Flieder und die Haselnusssträucher gießt auch keiner.
Aktuell sind die Fässer leer, die eine kleine Zisterne auch. In der großen und der anderen kleinen ist noch halb voll. Aber wie gesagt, wir haben eher viel Niederschlag - aktuell jetzt nicht so, ist aber schon gemeldet. Normal regnet es schon bis Dezember so viel dass wir nichtmehr auffangen können. Ich wüsste nicht wohin mit den Behältern. Das Fass mitten im Garten ist schon unschön, das wird mittels umpumpen gefüllt, wir haben ein Hauswasserwerk was Nutzwasser per Regenwasser bereit stellt. Also wir betreiben damit auch 2 Toiletten und ersetzen den Außenanschluss.
Re: Gartenplanung 2022
Verfasst: 15.08.2022, 21:22
von Elena
Yelma hat geschrieben: 15.08.2022, 20:57
Elena hat geschrieben: 15.08.2022, 20:40
Yelma hat geschrieben: 15.08.2022, 20:26
Wir haben 3 unterirdische Zisternen mit einmal 4000L und zwei mal 2000L und ein normales Fass am Hühnerhaus und so ein großes (1000L?) einfach so im Garten. Da ist nie was kaputt gegangen und die sind zum ersten Frost rappelvoll. Doch, die Tauchpumpen haben wir schon zwei Mal Frostgesprengt

Lehrgeld...
Die Fässer haben lose Deckel, das Eis drückt sich einfach hoch wie im Calippo
Allerding Südhessen zwischen Bergstraße und Odenwald, also eher mild (und viel Niederschlag, wir können gar nicht alles Regenwasser sammeln) also durchfrieren tun die nie.
Und habt ihr damit in Dürreperioden genug Wasser? Wieviel Quadratmeter gießt ihr?
Wir gießen wenig weil wir kaum was anbauen. Also das reicht auf jeden Fall weil ich am Ende des Wassers halt aufhöre zu gießen weil es ein reiner Ziergarten ist. Dann geht halt was ein und wird mit was härterem ersetzt

sind so 400qm, davon bewässern wir höchstens die Hälfte, sprengen dann aber auch Rasen damit. Es hat hier auch viel unterirdisches Fließwasser, da muss ich die Bäume zB nie gießen. Ganz oben am Hang steht ne Birke und ne Weide die noch nie gegossen wurden - das sind ja eher durstige Bäume und die stehen hoch, Grundwasser ist da keins. Mittig eine Zwetschge die sich prächtig vermehrt und üppig trägt und auch nie bewässert wird. Unten am Haus stehen so 20qm voll Farne die ich auch nie gieße (und auch nicht gepflanzt habe, die wachsen da einfach so.
Ich hab viel Lavendel, Rosmarin, rosen, solche Sachen die ich einfach ignorieren kann. einige Beeren, Tomaten und Kartoffeln, mehr gibts nicht zu gießen.
Die Buchenhecke, den großen Flieder und die Haselnusssträucher gießt auch keiner.
Aktuell sind die Fässer leer, die eine kleine Zisterne auch. In der großen und der anderen kleinen ist noch halb voll. Aber wie gesagt, wir haben eher viel Niederschlag - aktuell jetzt nicht so, ist aber schon gemeldet. Normal regnet es schon bis Dezember so viel dass wir nichtmehr auffangen können. Ich wüsste nicht wohin mit den Behältern. Das Fass mitten im Garten ist schon unschön, das wird mittels umpumpen gefüllt, wir haben ein Hauswasserwerk was Nutzwasser per Regenwasser bereit stellt. Also wir betreiben damit auch 2 Toiletten und ersetzen den Außenanschluss.
Danke dir, das ist interessant zu lesen! Wir hatten ja auch mal wegen Zisterne überlegt und kamen zu dem Schluss, dass wir bei weniger als 10 000 Liter bei Dürre nicht sehr weit kommen damit. Dabei haben wir auch mehr Zier- als Nutzgarten, aber so wenig Nutzgarten ist es dann auch nicht. Und Stauden wie Phlox kämen hier vermutlich schon über einen normalen Sommer nicht rüber ohne wenigstens ab und zu gießen, und davon haben wir einige. Hortensien oder andere ganz durstige Sachen hole ich mir schon gar nicht in den Garten... Naja, wir werden weiter an der Zisterne herumdenken.

Aktuell ist noch nicht abzusehen, dass in unserer Gegend das Trinkwasser sehr knapp wird.
Re: Gartenplanung 2022
Verfasst: 16.08.2022, 06:47
von königsmadl
Mein Mann möchte auch gerne eine Zisterne haben.
Da wir aber momentan so viel Geld zum Fenster raus schmeißen traue ich mich gar nicht Preise einzuholen.
Wir würden wenn dann eine bauen aus Schachtringen. Aber uneigentlich haben wir genügen 1000L Fässer
Re: Gartenplanung 2022
Verfasst: 16.08.2022, 07:43
von Lösche Benutzer 25726
königsmadl hat geschrieben: 16.08.2022, 06:47
Mein Mann möchte auch gerne eine Zisterne haben.
Da wir aber momentan so viel Geld zum Fenster raus schmeißen traue ich mich gar nicht Preise einzuholen.
Wir würden wenn dann eine bauen aus Schachtringen. Aber uneigentlich haben wir genügen 1000L Fässer
Das wäre ja mein Traum. Unser ehemaliger Nachbar hat das bei seinem Neubau gemacht, das ist Jahre her aber war damals schon sehr teuer. Das jetzt nachträglich in einen fertigen Garten zu buddeln übersteigt sowohl Budget als auch Verhältnismäßigkeit. Wir haben auch Container. Aber schön sind die halt nicht

Re: Gartenplanung 2022
Verfasst: 16.08.2022, 09:45
von Francisam
Mir macht die Dürre mittlerweile wirklich Sorgen

Im größeren Kontext macht es mir richtig Angst, aber hier beziehe ich mich jetzt nur auf den heimischen Garten.
Die Regentonne war im Frühjahr randvoll bis zum Überlaufen, weil es oft unwetterartige Wolkenbrüche gab. Und jetzt herrscht seit Wochen oder Monaten Ebbe, ich weiß gar nicht, wann es den letzten ergiebigen Regen gab.
Wir wässern schon deutlich weniger als in den letzten Jahren, um Wasser zu sparen, und es zeichnet sich ab, dass wir die Bepflanzung dahingehend anpassen werden müssen.
Die Hortensien fliegen raus, die sind mir aber schon länger ein Dorn im Auge. Leider sehen die Sterndolden auch ziemlich armselig aus, Jakobsleiter genauso - von dem musste ich in den letzten Jahren lauter Sämlinge jäten, weil er sich so stark ausgebreitet hat. Dieses Jahr geht er ein
Was gut gedeiht, ist alles an Minze - Katzenminze (fast schon ne Plage), Calamintha, Pfefferminze -, die Kugeldisteln, gemeiner Dost, Agastache ( (leider hab ich die Sorte vergessen), Echinacea halbwegs und komischerweise der Blutweiderich. Alles andere, selbst die Salbeisorten, kümmert eher vor sich hin. Ach nee, der hässliche Storchschnabel war auch ganz stark.
Zum Herbst hin muss ich mir echt mal Gedanken, um eine sinnvolle Bepflanzung fürs kommende Jahr machen..
Re: Gartenplanung 2022
Verfasst: 16.08.2022, 09:52
von Francisam
Am schlimmsten ist es auf unserem Dachbalkon.
Da ist sogar der Rosmarin eingegangen, als wir zehn Tage im Urlaub waren. Kann ich ihm nicht verdenken, bei praller Sonne hat es da oben locker 40 bis 50 Grad!
Was da wirklich gut gedeiht, sind verschiedene Sedum-Arten. Ich glaube, wir müssen wirklich umdenken.
Re: Gartenplanung 2022
Verfasst: 16.08.2022, 16:31
von königsmadl
Grashüpfer hat geschrieben: 16.08.2022, 07:43
königsmadl hat geschrieben: 16.08.2022, 06:47
Mein Mann möchte auch gerne eine Zisterne haben.
Da wir aber momentan so viel Geld zum Fenster raus schmeißen traue ich mich gar nicht Preise einzuholen.
Wir würden wenn dann eine bauen aus Schachtringen. Aber uneigentlich haben wir genügen 1000L Fässer
Das wäre ja mein Traum. Unser ehemaliger Nachbar hat das bei seinem Neubau gemacht, das ist Jahre her aber war damals schon sehr teuer. Das jetzt nachträglich in einen fertigen Garten zu buddeln übersteigt sowohl Budget als auch Verhältnismäßigkeit. Wir haben auch Container. Aber schön sind die halt nicht
Ich würde gerne die Container einbuddeln. Hubschrauber sind die echt nicht!
Wir haben auf der Terrasse ein Thermometer, was über dem "Quecksilber " so einen Pinn nach oben schiebt. Daran erkennt man dann dir maximale Temperatur. (Ihr wisst bestimmt, was ich meine, oder?)
Das stand dies Jahr bei 49°C als Maximum. Das Thermometer geht "nur" bis 50°C.
Re: Gartenplanung 2022
Verfasst: 16.08.2022, 17:47
von fruba
Ich wollte euch auch mal ein Bild zeigen, so sieht die Wiese/Rasen aus oder das was davon übrig geblieben ist. Leider macht mein Handy nur schlechte Bilder.
Trockenheit.jpg
Ich habe zum größten Teil mediterrane Pflanzen wie Salbei, Rosmarin, Fenchel und Lavendel dazu einige Feigen als Bäume. Als Gemüse habe ich ein paar Chili und Wildtomaten und robuste Pflanzen wie Winterheckenzwiebeln, Etagenzwieblen und Ewigen Kohl. Wildtomaten überleben die Trockenheit ganz gut und ich muss wenig wässern, die Chili bewässere ich zusätzlich noch mit Ollas.
Seit letzter Woche nutze ich den Sprinkler um einen kleinen Teil des Gartens zu bewässern. Das ist die einzige Möglichkeit um Wasser etwas in die Tiefere Bodenschichten zu bekommen. Ich schalte den Sprinkler sehr selten an dann aber etwas länger.
Ich kann nicht verstehen wie andere einen grünen Rasen haben und täglich automatisch den Rase wässern. Um die Gärten herum geht die Natur kaputt und viele Bäume und Sträucher vertrocknen. Da kann man doch das wesentliche bewässern und nicht den englischen Rasen.
Zum Glück muss man von den im Garten angebauten Sachen nicht leben. Zumindest gab es diese Jahr 3 tolle Spaghetti-Kürbisse. Wir konzentrieren uns jetzt eher darauf den Insekten und Eidechsen einen schönen Lebensraum zu bieten.
Spinne.jpg
Re: Gartenplanung 2022
Verfasst: 16.08.2022, 17:58
von Waldbewohnerin
Oh fruba, die Spinne sieht toll aus. Ich verstehe es auch echt nicht, wie man so einen Wert auf grünen Rasen legen kann. Was hat das für einen Vorteil? Nur die Optik? Ich war heute auch wieder entsetzt, wie viele das scheinbar täglich machen...
Hier ist gerade die Förderung für Regensammelsysteme wieder ausgeschrieben worden. Wir werden jetzt auch so einen hübschen 1000 l Kanister holen. 50% der Kosten werden übernommen. Mein Mann möchte ihn gerne mit Holz verkleiden.