ich finde, gerade eine selbstbestimmte Geburt ist ein Zeichen von Zivilation. Ich finde die scheinbar tollen Errungenschaften der Medizin oftmal sehr unmenschlich - und das hat Auswirkungen auf das gesamte Menschsein. Denn es ist eben nicht egal, wie und wo Frauen gebären und Kinder geboren werden.Talgaro hat geschrieben:Ich finde ja eben auch, dass hier ganz gute Argumente ausgetauscht werden und verstehe deshalb auch die harschen Reaktionen nicht ganz.
Zum Buch nochmal, in dem Link steht als Buchbeschreibung:
Sind denn wirklich diejenigen, die zu Hause bleiben/ins Geburtshaus gehen/mit Geburtsplan/Beleghebammen im Krankenhaus auftauchen, diejenigen die nicht selbstbestimmt gebären oder sind es die anderen, die sich der Routine des Krakenhauses ergeben?Paßt die natürliche Geburt noch in unser Bild vom selbstbestimmten, zivilisierten Menschen? Isabelle Azoulay gibt eine radikale Antwort auf diese selten gestellte Frage. Sie entlarvt die Verheißung der glücklichen Geburt als trügerisch und fordert die gesellschaftliche Anerkennung eines möglichst schmerzfreien Gebärens.
Ich frage m ich, wenn ich so was lese, was kommt als nächstes? Die entsexualisierte Zeugung? Das "behorten" von Säuglingen von GEburt an - damit sich unser Leben ja nicht durch das Kind verändert? Ausschließliche Kaiserschnittgeburten - planbar, vorhersehbar, angeblich schmerzfrei? Ach so praktische Flaschennahrung für alle - denn die Mühen des Stillens müssen wir sicherlich nicht auch noch auf uns nehmen? Sich selber schuckelnde Kinderbetten - damit wir auch damit keine Mühe mehr haben?............


