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Re: Austausch zur "Clutterbug"-Methode
Verfasst: 23.01.2024, 15:12
von mäuschenmama
Reh hat geschrieben: 23.01.2024, 14:39
Bei uns sieht es wohl im Moment aus wie bei Schmetterlingen, aber mir wäre wohler, wenn es aufgeräumt wäre. Gern kleinteilig, aber realistisch eher grob sortiert. Nur ich komm nicht hinterher, wie schnell alles wieder voll steht - und die Schränke sind zu voll, da kann teilweise gar nicht alles wegräumen.
Reh, dein letzter Absatz trifft es für unsere Wohnung ziemlich gut!
Bei mir kam Ladybug raus, aber von den Wunschvorstellungen her wäre ich wohl eher Cricket. Bzw war das einst wirklich, aber mit dem Zusammenzug gab es die Entwicklung Richtung Ladybug als quasi Kompromisslösung. Mittlerweile komme ich gut mit den eher groben Kategorien hinter Türen zurecht, auch wenn ich zB die Bügelperlen und Co liebend gerne detailliert nach Farben sortiert aufbewahren würde, ähnlich mein Nähzeug usw. Aber mit den Kindern und allem Kram hier in der Wohnung fehlt es sowohl räumlich als auch zeitlich an den entsprechenden Ressourcen. Aber: Obwohl ich aufgeräumte Oberflächen liebe, stelle ich sie viel zu oft selbst wieder voll, weil die Kinder was wollen, es an der Tür klingelt o.ä. und es da dann Dank noch immer nicht ganz weggegangenem Brainfog vergesse. Der nächste Anblick der "Fläche" macht mich dann wahnsinnig, jeder neue Blick darauf nochmal mehr und irgendwann gebe ich mich dann damit geschlagen und "gewöhne" mich dran bis ich einen Rappel bekomme und die Fläche wieder frei räume. Ein paar Tage lang kommt jedes einzelne "Fremdstück" sofort wieder weg und ich genieße es. Und dann schlägt das Leben wieder zu.
Im Arbeitszimmer möchte die Cricket in mir zum Vorschein kommen. Aber wegen Zeitnot und genervt sein vom rumwuselnden Kleinkind landet dann meist doch wieder ein großer Stapel auf meinem Schreibtisch, damit wir schnell wieder aus dem Arbeitszimmer rauskommen und meinen Mann weniger bei der Arbeit stören... Teil 1 der Lösung wäre wohl, dass sein Schreibtisch Richtung Fenster und meiner Richtung Tür wechselt. Aber ihm wird es vermutlich mit seinem großen Schreibtischstuhl zu eng, da der Raum hinten schmaler ist. Mal überlegen/messen. Aber dann müssten wir schon nicht mehr komplett durch den Raum, um etwas wegzulegen.
So weit erstmal, der Kleine ruft.
Re: Austausch zur "Clutterbug"-Methode
Verfasst: 23.01.2024, 16:12
von Reh
Bügelperlen sind hier nach Farben sortiert, obwohl die unsortiert im beutel kamen... also ja, Tendenz zur Cricket ist gegeben.
Re: Austausch zur "Clutterbug"-Methode
Verfasst: 23.01.2024, 16:24
von AnnaKatharina
Ich hänge gerade etwas durch. Irgendwie sehe ich keinen roten Faden gerade und habe auch kein Ziel vor Augen außer "Ich will weniger Kram haben und unsere Wohnung soll weniger vollgerümpelt sein und alles leichter findbar und aufräumbar"
Dasist aber irgendwie nicht konkret genug...
Re: Austausch zur "Clutterbug"-Methode
Verfasst: 23.01.2024, 16:26
von AnnaKatharina
Vielleicht muss sich einfach der Tatsache ins Auge sehen, dass der Kram, der bisher (auch zu Verschenken) keine Abnehmer gefunden hat, einfach in den Müll muß? Dann würde viel Platz entstehen, und das gibt mir immer einen Motivationsschub
Gestren wollte eigentlich jemand was Großes Sperriges abholen, und ist dann einfach nicht gekommen. Sehr ärgerlich!
Re: Austausch zur "Clutterbug"-Methode
Verfasst: 23.01.2024, 17:09
von AnnaKatharina
Ich bin mir ziemlich sicher: Mein Mann ist Hamster. Der legt überall Vorräte an. Dazu gestopft, dahinter gestellt. Und er erinnert sich in den meisten Fällen sogar, wo das Zeug ist.
Würde er es häufiger vergessen, würde ich sagen dass er ein Eichhörnchen ist, aber derzeit tendiere ich zu Hamster

Re: Austausch zur "Clutterbug"-Methode
Verfasst: 23.01.2024, 17:25
von Dorkas
Eichhörnchen
Ja, tatsächlich ist es ein tolles Gefühl, wenn das Zeug wirklich endgültig raus ist aus dem Haus. Und wenn man öfter mal Sachen, die auch niemand geschenkt haben möchte, in die Tonne kloppt, gewöhnt man sich an das Gefühl dabei; bzw. es ändert sich tatsächlich von „unangenehm/verschwenderisch“ zu „befreiend/wohltuend“.

Re: Austausch zur "Clutterbug"-Methode
Verfasst: 23.01.2024, 17:33
von Pelufer
AnnaKatharina hat geschrieben: 23.01.2024, 16:26
Vielleicht muss sich einfach der Tatsache ins Auge sehen, dass der Kram, der bisher (auch zu Verschenken) keine Abnehmer gefunden hat, einfach in den Müll muß? Dann würde viel Platz entstehen, und das gibt mir immer einen Motivationsschub
Gestren wollte eigentlich jemand was Großes Sperriges abholen, und ist dann einfach nicht gekommen. Sehr ärgerlich!
Ja!!!! Ich stelle die Kiste aber auch mehrere Tage in Folge nach draußen. Was nach einer Woche immer noch keine Abnehmer gefunden hat muss in den Müll. Mit Augen zu, nicht hingucken und gleich draußen in die Tonne, sonst funktioniert das hier auch nicht
Re: Austausch zur "Clutterbug"-Methode
Verfasst: 23.01.2024, 17:35
von AnnaKatharina
Hier regnet es, deswegen ist gerade nichts mit Kiste an die Strasse.
Re: Austausch zur "Clutterbug"-Methode
Verfasst: 23.01.2024, 17:44
von Mäusebaby
Hier gibt es niemanden, der vorbeilaufen könnte, da ist das Wetter unerheblich.

Aber die Gefühlsänderung von verschwenderisch zu befreiend könnte ich brauchen. Ich hasse es, wenn etwas weggeworfen wird, das noch gut ist.
Mein Mann macht das gerne.
Re: Austausch zur "Clutterbug"-Methode
Verfasst: 23.01.2024, 18:47
von Reh
Mäusebaby hat geschrieben: 23.01.2024, 17:44
Aber die Gefühlsänderung von verschwenderisch zu befreiend könnte ich brauchen. Ich hasse es, wenn etwas weggeworfen wird, das noch gut ist.
Mein Mann macht das gerne.
Oh ja, auf diese Gefühlsänderung warte ich sehnlichst. Mein Mann kann auch ganz schlecht Dinge weggeben (da reden wir noch nicht mal von wegwerfen!), die noch nutzbar sind. Das ist eine Clutter-trächtige Kombi. Dazu kommen dann noch Kinder, die um jedes Bonbonpapier zum "Basteln" feilschen.
Ich bin versucht, sofort einige kleinere Boxen zu kaufen zum Organisieren, aber ich fürchte, es muss erst mal mehr entrümpelt werden. Und ich sollte erst Kartons nehmen und erst später hübsche Boxen Kaufen.