Gartenplanung 2022
- Glöckchen
- Power-SuTler
- Beiträge: 6672
- Registriert: 14.11.2014, 13:49
- Wohnort: Herzogenrath
Re: Gartenplanung 2022
Beetplan, ja das wäre was... Bin noch unsicher. Lohnt sich nach dem Nullnummerjahr Arbeit in den Garten zu investieren? Oder wie fast immer alles nach Gefühl machen? Wenn es genau so schlecht ist, dann war es nicht viel Aufwand, und besser werden ist kein Kunststück.
In unserer Weide baut ein Eichhörnchen ein Nest <3
Ich mache mir etwas Sorgen, falls es schneien sollte. Letztes Jahr sind da viele Äste gebrochen...
Brombeeren sind genauso ein Fluch wie Efeu oder Brennnesseln (den Endgegner Japanknötterisch haben wir zum Glück nicht.)
In unserer Weide baut ein Eichhörnchen ein Nest <3
Ich mache mir etwas Sorgen, falls es schneien sollte. Letztes Jahr sind da viele Äste gebrochen...
Brombeeren sind genauso ein Fluch wie Efeu oder Brennnesseln (den Endgegner Japanknötterisch haben wir zum Glück nicht.)
Hat zwei Töchterlein von 09/14 und 03/17 und einen Schützling von 08/18
-
Waldbewohnerin
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2498
- Registriert: 24.11.2020, 20:48
Re: Gartenplanung 2022
Ich bin total motiviert, weil ich mir denke, dass es auf jeden Fall besser wird als letztes Jahr (wie ich zu dieser Zuversicht komme, weiß ich allerdings auch nicht so genau)
Interessant, dass das mit den Fruchtfolgen gar nicht so wichtig ist. Das lässt mich die Sache etwas entspannter angehen. Um es so wie Doro zu machen, fehlt mir einfach noch die Erfahrung. Irgendwie kann ich das noch nicht so gut planen, wann was fertig ist und was dann noch dazwischen oder danach hin kann. Aber das beschriebene Beet hört sich super an, das könnte ich hier auch git umsetzen. Sellerie probieren wir dieses Jahr das erste Mal, da hat mich bisher immer abgeschreckt, dass bei den Bingenheimern so was steht wie "nur für erfahrene Gärtner zu empfehlen".
Bei günstigen /ungünstigen Nachbarn dachte ich tatsächlich immer, dass es reicht, wenn da ein oder zwei Reihen Abstand sind. Also sich die Wurzeln etc. nicht in die Quere kommen.
Interessant, dass das mit den Fruchtfolgen gar nicht so wichtig ist. Das lässt mich die Sache etwas entspannter angehen. Um es so wie Doro zu machen, fehlt mir einfach noch die Erfahrung. Irgendwie kann ich das noch nicht so gut planen, wann was fertig ist und was dann noch dazwischen oder danach hin kann. Aber das beschriebene Beet hört sich super an, das könnte ich hier auch git umsetzen. Sellerie probieren wir dieses Jahr das erste Mal, da hat mich bisher immer abgeschreckt, dass bei den Bingenheimern so was steht wie "nur für erfahrene Gärtner zu empfehlen".
Bei günstigen /ungünstigen Nachbarn dachte ich tatsächlich immer, dass es reicht, wenn da ein oder zwei Reihen Abstand sind. Also sich die Wurzeln etc. nicht in die Quere kommen.
mit Waldwichtel 06/2019 und Zwergi 11/22
-
Waldbewohnerin
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2498
- Registriert: 24.11.2020, 20:48
Re: Gartenplanung 2022
Zu schnell abgeschickt, sorry für den Doppelpost.
Wie schön, dass ihr ein Eichhörnchen habt
sind die immer so früh dran mit dem Nestbau?
Wie schön, dass ihr ein Eichhörnchen habt
mit Waldwichtel 06/2019 und Zwergi 11/22
-
Doro31
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2566
- Registriert: 08.02.2010, 12:15
Re: Gartenplanung 2022
Wer hat denn bitte schön übrig gebliebene Komposterde?Jia hat geschrieben: 29.01.2022, 11:56Das klingt super! Ich versuche auch, auf unseren 15qm möglichst viel im Wechsel unterzubringen, bisher aber nur experimentell, nicht systematisch. Kannst du mir den Titel eures Büchleins verraten?Doro31 hat geschrieben: 29.01.2022, 11:21Wir haben ein nettes kleines Büchlein, in dem viele verschiedene Pflanzkombinationen ausgeführt sind. Da haben wir nach ein paar Jahren ausprobieren die für uns besten rausgezogen, und damit wandern wir einfach von Beet zu Beet weiter. Was im Vorjahr dort gewachsen ist, lassen wir weitgehend außer Acht, sonst kriegen wir das nie hinWaldbewohnerin hat geschrieben: 29.01.2022, 07:44 Das klingt nach reichlich Arbeit für 2022 sumselsum. Und da du das Stichwort "Beetplan" genannt hast: Wie machst du das bzw. ihr anderen hier?
Ich habe auch schon angefangen und bin dann irgendwie versackt mit guten/schlechten Nachbarn, was im Vorjahr wo gewachsen ist, wo dieses Jahr was hin muss bzw nicht hin darf. Immer wieder nachgelesen und dann aufgehört![]()
Außerdem wächst auf meinen Beete alles mögliche kunterbunt durcheinander, irgendein Kreuzblütler ist fast immer dabei... Die Beete sind halt alle unterschiedlich groß, deshalb können wir nicht einfach weiterrutschen, sondern haben jedes Jahr eine andere Aufteilung.
Mein Lieblingsbeet, weil es wirklich ständig voll ist(Beetbreite 1,2m)
In der Mitte eine Reihe Erbsen (März), sobald das Wetter es zulässt, am Rand Kopfsalat + Kohlrabi im Wechsel pflanzen. Im Mai in die Zwischenräume außen Bohnen säen, bis die groß sind, sind Salat + Kohlrabi weg. Im Mai / Juni, wenn die Erbsen weg sind, dort Grünkohl oder Rosenkohl pflanzen (unsere Erbsen sind oft später dran, dann quetsche ich den Kohl in irgendwelche Lücken oder dicht neben die Erbsen, das klappt auch). Ende vom Sommer kann man dann noch Feldsalat dahin säen, wo vorher die Bohnen waren.
Was hier z.B. nie klappte, war, den Sellerie mit irgendwas zu vergesellschaften. Weder zwischen den Bohnen noch zwischen Kohl ist er gut gekommen. Jetzt bekommt er immer einen eigenen kleinen Teil, den er sich nur mit Ringelblumen teilen muss. Aber da wir nur so 6 Pflänzchen haben, kann ich diese kleine Monokultur verschmerzen
Möhren und Lauch müssen hier beide unters Netz, deshalb teilen die sich immer ein Beet. Was auch immer gut klappt, sind außenrum Zwiebeln und innendrin Rote Bete.
Auf Fruchtfolge nehme ich bisher auch keine Rücksicht, der Boden ist derart nährstoffgesättigt, dass das bisher kein Thema ist. Der Vermieter hat das Beet nämlich schlicht mit der übrig gebliebenen Komposterde aufgeschüttet, und jedes Jahr kommt eine neue Schicht darauf, das sind also 1,2m tief reinster Kompost.
Das Büchlein heisst einfach "Mischkultur im Hobbygarten" von Schwester Christa Weinrich, erschienen im Verlag Ulmer. Es ist schon etwas älter und wird evtl. gar nicht mehr aufgelegt.
Doro mit den drei Blondschöpfen (11/09, 07/12 und 02/15)
-
Doro31
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2566
- Registriert: 08.02.2010, 12:15
Re: Gartenplanung 2022
Na ja, die Erfahrung kommt mit den JahrenWaldbewohnerin hat geschrieben: 29.01.2022, 20:05 Ich bin total motiviert, weil ich mir denke, dass es auf jeden Fall besser wird als letztes Jahr (wie ich zu dieser Zuversicht komme, weiß ich allerdings auch nicht so genau)
Interessant, dass das mit den Fruchtfolgen gar nicht so wichtig ist. Das lässt mich die Sache etwas entspannter angehen. Um es so wie Doro zu machen, fehlt mir einfach noch die Erfahrung. Irgendwie kann ich das noch nicht so gut planen, wann was fertig ist und was dann noch dazwischen oder danach hin kann. Aber das beschriebene Beet hört sich super an, das könnte ich hier auch git umsetzen. Sellerie probieren wir dieses Jahr das erste Mal, da hat mich bisher immer abgeschreckt, dass bei den Bingenheimern so was steht wie "nur für erfahrene Gärtner zu empfehlen".
Bei günstigen /ungünstigen Nachbarn dachte ich tatsächlich immer, dass es reicht, wenn da ein oder zwei Reihen Abstand sind. Also sich die Wurzeln etc. nicht in die Quere kommen.
Doro mit den drei Blondschöpfen (11/09, 07/12 und 02/15)
- Jia
- Moderatoren-Team
- Beiträge: 7850
- Registriert: 29.07.2014, 11:18
- Wohnort: südliches NRW
Re: Gartenplanung 2022
Danke!Doro31 hat geschrieben: 29.01.2022, 21:07Wer hat denn bitte schön übrig gebliebene Komposterde?Jia hat geschrieben: 29.01.2022, 11:56Das klingt super! Ich versuche auch, auf unseren 15qm möglichst viel im Wechsel unterzubringen, bisher aber nur experimentell, nicht systematisch. Kannst du mir den Titel eures Büchleins verraten?Doro31 hat geschrieben: 29.01.2022, 11:21
Wir haben ein nettes kleines Büchlein, in dem viele verschiedene Pflanzkombinationen ausgeführt sind. Da haben wir nach ein paar Jahren ausprobieren die für uns besten rausgezogen, und damit wandern wir einfach von Beet zu Beet weiter. Was im Vorjahr dort gewachsen ist, lassen wir weitgehend außer Acht, sonst kriegen wir das nie hinAußerdem wächst auf meinen Beete alles mögliche kunterbunt durcheinander, irgendein Kreuzblütler ist fast immer dabei... Die Beete sind halt alle unterschiedlich groß, deshalb können wir nicht einfach weiterrutschen, sondern haben jedes Jahr eine andere Aufteilung.
Mein Lieblingsbeet, weil es wirklich ständig voll ist(Beetbreite 1,2m)
In der Mitte eine Reihe Erbsen (März), sobald das Wetter es zulässt, am Rand Kopfsalat + Kohlrabi im Wechsel pflanzen. Im Mai in die Zwischenräume außen Bohnen säen, bis die groß sind, sind Salat + Kohlrabi weg. Im Mai / Juni, wenn die Erbsen weg sind, dort Grünkohl oder Rosenkohl pflanzen (unsere Erbsen sind oft später dran, dann quetsche ich den Kohl in irgendwelche Lücken oder dicht neben die Erbsen, das klappt auch). Ende vom Sommer kann man dann noch Feldsalat dahin säen, wo vorher die Bohnen waren.
Was hier z.B. nie klappte, war, den Sellerie mit irgendwas zu vergesellschaften. Weder zwischen den Bohnen noch zwischen Kohl ist er gut gekommen. Jetzt bekommt er immer einen eigenen kleinen Teil, den er sich nur mit Ringelblumen teilen muss. Aber da wir nur so 6 Pflänzchen haben, kann ich diese kleine Monokultur verschmerzen
Möhren und Lauch müssen hier beide unters Netz, deshalb teilen die sich immer ein Beet. Was auch immer gut klappt, sind außenrum Zwiebeln und innendrin Rote Bete.
Auf Fruchtfolge nehme ich bisher auch keine Rücksicht, der Boden ist derart nährstoffgesättigt, dass das bisher kein Thema ist. Der Vermieter hat das Beet nämlich schlicht mit der übrig gebliebenen Komposterde aufgeschüttet, und jedes Jahr kommt eine neue Schicht darauf, das sind also 1,2m tief reinster Kompost.![]()
![]()
Das Büchlein heisst einfach "Mischkultur im Hobbygarten" von Schwester Christa Weinrich, erschienen im Verlag Ulmer. Es ist schon etwas älter und wird evtl. gar nicht mehr aufgelegt.
Wir bewohnen das Nebengebäude eines alten herrschaftlichen Sommersitzes aus dem 18. Jh. mit parkähnlichem Garten, mit vielen grossen, teils jahrhundertealten Bäumen. Da fällt jeden Herbst sehr viel Laub an, das dann auf dem Kompost landet. Und der Park besteht weitgehend aus Rasen und Rabatten mit Staudenbepflanzung, da gibt es wenig Möglichkeiten, um jedes Jahr mehrere Kubikmeter Komposterde unterzubringen. Also wurde eine Ecke am Hang damit terrassiert und ist jetzt der Gemüsegarten. Da können wir noch jahrelang viele Kürbisse etc. pflanzen, bis der Nährstoffgehalt der Erde ein Problem wird.
Mit Maikäfer (2014) und Junikäferchen (2016)
- Glöckchen
- Power-SuTler
- Beiträge: 6672
- Registriert: 14.11.2014, 13:49
- Wohnort: Herzogenrath
Re: Gartenplanung 2022
Laut google tatsächlich, hat mich auch überrascht. Die bekommen wohl zweimal im Jahr Junge, im Spätsommer dann nochmal.Waldbewohnerin hat geschrieben: 29.01.2022, 20:12
Wie schön, dass ihr ein Eichhörnchen habtsind die immer so früh dran mit dem Nestbau?
Passt dann leider gar nicht mit dem Brutschutz zusammen...
Es kann aber auch nur ein Zweitnest als Zufluchtsort sein, das machen die wohl auch gerne.
Jia, das klingt märchenhaft!
Hat zwei Töchterlein von 09/14 und 03/17 und einen Schützling von 08/18
- Jia
- Moderatoren-Team
- Beiträge: 7850
- Registriert: 29.07.2014, 11:18
- Wohnort: südliches NRW
Re: Gartenplanung 2022
Das ist es auch. Wir sind Ende 2019 umgezogen und ich bin sooo froh darüber, dass wir die Coronazeit in unserem Häuschen in diesem kleinen Privatpark verbringen konnten statt zu viert in einer 3-Zimmer-Wohnung in der Grossstadt. Mit dem kleinen Garten für uns, dem 12qm-Gemüsebeet und dem grossen Garten zur Mitbenutzung hatten wir reichlich Platz und Freiraum für die Kinder und es gibt immer etwas zu tun, da waren die Lockdowns viel weniger belastend, als sie das in Berlin gewesen wären. Nur das erste Gartenjahr war beeinträchtigt, weil damals die Gärtnereien geschlossen waren. Wir hatten nur ein paar 0815-Samentütchen aus dem lokalen Supermarkt, die ich zwei Tage vor dem ersten Lockdown geistesgegenwärtig noch mitgenommen habe. Aber da waren wir auch noch blutige Anfänger, hochtrabende Pläne hatten wir eh nicht. Und für den Lerneffekt, dass 12 Zucchinipflanzen auch für Zucchini-Liebhaber viel zu viel Ertrag bringen, hat es auch gereicht
Mit Maikäfer (2014) und Junikäferchen (2016)
-
Labello86
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 4927
- Registriert: 31.12.2017, 17:45
Re: Gartenplanung 2022
Wow, ein Schlosspark und ein Gemüsegarten mit reiner Komposterde! Jia, das stelle ich mir sensationell vor, und natürlich grade während Corona genial, soviel exklusiven Platz draußen zu haben!
Wir ernten heute die Kohlsprossen ab und graben den Marillenbaum aus - der hat leider den falschen Standort und hatte in den letzten 5 Jahren nur drei Marillen getragen, insgesamt.
An seine Stelle kommt eine Ramblerrose, auf die ich mich schon sehr sehr freue, die rankt dann über die Terrasse.
Ich plane heuer mehr Blumen und Srauden und etwas weniger Gemüse. Leider freut sich hier niemand außer mir über Mangold, Rohnen, Fenchel und Grünkohl aus dem Garten.
Wir ernten heute die Kohlsprossen ab und graben den Marillenbaum aus - der hat leider den falschen Standort und hatte in den letzten 5 Jahren nur drei Marillen getragen, insgesamt.
An seine Stelle kommt eine Ramblerrose, auf die ich mich schon sehr sehr freue, die rankt dann über die Terrasse.
Ich plane heuer mehr Blumen und Srauden und etwas weniger Gemüse. Leider freut sich hier niemand außer mir über Mangold, Rohnen, Fenchel und Grünkohl aus dem Garten.
Mit großem Schulbub (10/2017) und nicht mehr so kleinem Mädchen (10/2019)
-
travelmate
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3106
- Registriert: 15.01.2017, 21:48
Re: Gartenplanung 2022
Sind Marillen Aprikosen oder Mirabellen? Und was für ein Standort war denn ungünstig?Labello86 hat geschrieben: 30.01.2022, 11:11 Wow, ein Schlosspark und ein Gemüsegarten mit reiner Komposterde! Jia, das stelle ich mir sensationell vor, und natürlich grade während Corona genial, soviel exklusiven Platz draußen zu haben!
Wir ernten heute die Kohlsprossen ab und graben den Marillenbaum aus - der hat leider den falschen Standort und hatte in den letzten 5 Jahren nur drei Marillen getragen, insgesamt.
An seine Stelle kommt eine Ramblerrose, auf die ich mich schon sehr sehr freue, die rankt dann über die Terrasse.
Ich plane heuer mehr Blumen und Srauden und etwas weniger Gemüse. Leider freut sich hier niemand außer mir über Mangold, Rohnen, Fenchel und Grünkohl aus dem Garten.
Wir haben nämlich im Herbst noch einen Mirabellenspalier gekauft und dann aber nicht mehr geschafft einzupflanzen, bzw die Büsche dort nicht rechtzeitig wegbekommen. Nun grübel ich die ganze Zeit, ob der Platz auch wirklich günstig ist oder ich mir nochmal einen neuen überlege.
Mama von drei wundervollen Kindern (Sommer 2016, Sommer 2019 und Januar 2024)