Kuriburi hat geschrieben: 13.11.2020, 09:29
Reh hat geschrieben: 12.11.2020, 18:14
Wir schlafen morgens auch meist lang und der Tag zieht sich zwar wie Kaugummi, aber zugleich denke ich oft, "für xy ist es schon zu spät".
An Tagen, wo das Wetter schlecht und das Baby gut drauf ist, gehen wir auch mal gar nicht raus.
Frisches Essen schaff ich an den meisten Tagen, aber oft erst, wenn mein Mann dann da ist und sich im Wohnzimmer mit den Kindern oder mindestens mit dem Baby beschäftigt.
Schnuller nimmt mein Baby nicht. Im Auto versuche ich es immer mal wieder, aber so langsam wird es auch ohne besser.
An schlechten Tagen trage ich Tandem und hopse mit Ohrstöpseln auf dem Pezziball und zähle die Stunden, bis mein Mann endlich da ist.
Ich hoffe, bei dir werden die guten Tage mehr und die schlechten weniger, und dein Baby wird bald wacher und weniger schlafbedürftig.
Du bist mir mit dem Baby ja 2 Monate voraus. Ich hatte gehofft, dass es bis dahin wesentlich einfacher wird. Es liest sich so wahnsinnig anstrengend bei dir, das tut mir so leid. Hier ist es mit dem Schreien gar nicht mehr so schlimm. Beim Einbinden und dann wenn ich loslaufe hört es meistens schnell auf. Aber Schlafen ohne Laufen ist nicht. Bislang habe ich jeden Nachmittag wen für den Großen zum Spielen da oder laufe mit beiden eine Runde. Drinnen auf dem Pezziball kommt der Kleine nicht zur Ruhe. Selbst wenn er schon schläft wird er dort wach! Echt schade.
Ich zähle ebenfalls die Stunden bis mein Mann nach Hause kommt und mich ablöst.
Leider nimmt er momentan nicht mehr den Schnuller im Auto und brüllt dort stattdessen. Ich muss 4x täglich fahren. Echt übel...
Wie viel schläft dein Baby denn noch tagsüber? Wir stehen hier so um 7 Uhr rum auf. Der Große geht gegen 20: 30 ins Bett. Beim Kleinen haben wir noch keine feste Zeit.
Unser Baby war am Anfang einfacher. Wir haben es in den Schlaf getragen, da reichte meist das einbinden aus, ohne laufen, ohne Pezziball. Es hat sich schlafend ablegen lassen. Dann hat es irgendwann "gelernt", dass allein rum liegen ja doof ist und seitdem klappt ablegen weniger.
Ich glaube, wir haben hier im Moment die bei unserem Baby anstrengendste Phase, es wäre gern schon mobil bzw würde gern schon spielen wie der große Bruder. Dass das nicht geht, frustriert. Als das Baby das noch nicht "wusste", war es zufriedener.
Und an guten Tagen gluckst das Baby auf meinem Schoß, während der große neben mir sitzt und wir Bücher lesen.
Oder der große fährt Laufrad, und das Baby schläft zufrieden auf dem Rücken.
Oder der große baut Duplo und das Baby stillchillt.
Das hatte ich im Hinterkopf, als ich dir wünschte, die guten Tage sollen bei dir mehr werden.
Das Rehkitz schläft meist so nach 1-2 Stunden wach sein für etwa eine halbe Stunde oder Stunde. Aber so genau schaue ich da gar nicht nach, ich gucke weniger zur Uhr als mehr aufs Baby, das passt bei uns besser. Ist es knatschig und will nicht stillen, versuche ich, dass es im Tuch schläft. An guten Tagen klappt das Recht bald, an schlechten... siehe oben.