Anspruchsvolles Baby plus 4-jähriger

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Kuriburi
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Re: Anspruchsvolles Baby plus 4-jähriger

Beitrag von Kuriburi »

MCM18 hat geschrieben: 12.11.2020, 21:18 Ich denke auch oft: jetzt sind die Kinder wichtig und nicht saubere Fenster oder so....

Und ich glaube, wenn man selbst entspannt ist, oder sich nicht so an manchen Sachen aufhängt (die Kinder müssen doch um 19 Uhr ins Bett, es muss immer was gesundes und frisches geben, ich bin ja daheim, der Haushalt sollte top sein etc) dann läuft es auch gut und wenn es insgesamt runder läuft, dann kann man auch wieder an den Idealen arbeiten, die man selbst so hat
Ja genau, Putzen steht auf der Prioritäten Liste momentan nicht ganz oben. Dennoch mag ich eine gewisse Grundordnung und Sauberkeit. Da helfen mir die Staubsauger Roboter, kleine Aufgaben wie bei Flylady und alle 2 Wochen eine Putzhilfe. So passt das gut für uns.
Viele Grüße von Kuriburi mit Sohn (7/2016) und Sohn (09/2020)
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Kuriburi
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Re: Anspruchsvolles Baby plus 4-jähriger

Beitrag von Kuriburi »

Willma hat geschrieben: 12.11.2020, 20:16 Bist du mit den Ohrstöpseln zufrieden? Ist das dann besser aushaltbar? Meine Hebamme hat mir von Anfang an zu Ohrstöpseln geraten. Sie meinte immer, wenn man Hunger, volle Windel und schlimme Krankheit ausschließen kann und dem Kind Nähe gibt, es aber trotzdem nicht aufhört zu schreien, würden Ohrstöpsel helfen, es besser zu ertragen und länger gelassen zu bleiben, um so besser fürs Kind da sein zu können. Ich habe mich noch nicht getraut das auszuprobieren...
Ich habe da auch Hemmungen. Bei Nr. 1, der wirklich lange und ausdauernd geschrien hat, haben sie meinem Mann hut geholfen. Ich hab es nicht ausprobiert.
Viele Grüße von Kuriburi mit Sohn (7/2016) und Sohn (09/2020)
Reh
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Re: Anspruchsvolles Baby plus 4-jähriger

Beitrag von Reh »

Kuriburi hat geschrieben: 13.11.2020, 09:29
Reh hat geschrieben: 12.11.2020, 18:14 Wir schlafen morgens auch meist lang und der Tag zieht sich zwar wie Kaugummi, aber zugleich denke ich oft, "für xy ist es schon zu spät".
An Tagen, wo das Wetter schlecht und das Baby gut drauf ist, gehen wir auch mal gar nicht raus.
Frisches Essen schaff ich an den meisten Tagen, aber oft erst, wenn mein Mann dann da ist und sich im Wohnzimmer mit den Kindern oder mindestens mit dem Baby beschäftigt.
Schnuller nimmt mein Baby nicht. Im Auto versuche ich es immer mal wieder, aber so langsam wird es auch ohne besser.

An schlechten Tagen trage ich Tandem und hopse mit Ohrstöpseln auf dem Pezziball und zähle die Stunden, bis mein Mann endlich da ist.

Ich hoffe, bei dir werden die guten Tage mehr und die schlechten weniger, und dein Baby wird bald wacher und weniger schlafbedürftig.
Du bist mir mit dem Baby ja 2 Monate voraus. Ich hatte gehofft, dass es bis dahin wesentlich einfacher wird. Es liest sich so wahnsinnig anstrengend bei dir, das tut mir so leid. Hier ist es mit dem Schreien gar nicht mehr so schlimm. Beim Einbinden und dann wenn ich loslaufe hört es meistens schnell auf. Aber Schlafen ohne Laufen ist nicht. Bislang habe ich jeden Nachmittag wen für den Großen zum Spielen da oder laufe mit beiden eine Runde. Drinnen auf dem Pezziball kommt der Kleine nicht zur Ruhe. Selbst wenn er schon schläft wird er dort wach! Echt schade.
Ich zähle ebenfalls die Stunden bis mein Mann nach Hause kommt und mich ablöst.
Leider nimmt er momentan nicht mehr den Schnuller im Auto und brüllt dort stattdessen. Ich muss 4x täglich fahren. Echt übel... :(
Wie viel schläft dein Baby denn noch tagsüber? Wir stehen hier so um 7 Uhr rum auf. Der Große geht gegen 20: 30 ins Bett. Beim Kleinen haben wir noch keine feste Zeit.
Unser Baby war am Anfang einfacher. Wir haben es in den Schlaf getragen, da reichte meist das einbinden aus, ohne laufen, ohne Pezziball. Es hat sich schlafend ablegen lassen. Dann hat es irgendwann "gelernt", dass allein rum liegen ja doof ist und seitdem klappt ablegen weniger.
Ich glaube, wir haben hier im Moment die bei unserem Baby anstrengendste Phase, es wäre gern schon mobil bzw würde gern schon spielen wie der große Bruder. Dass das nicht geht, frustriert. Als das Baby das noch nicht "wusste", war es zufriedener.

Und an guten Tagen gluckst das Baby auf meinem Schoß, während der große neben mir sitzt und wir Bücher lesen.
Oder der große fährt Laufrad, und das Baby schläft zufrieden auf dem Rücken.
Oder der große baut Duplo und das Baby stillchillt.

Das hatte ich im Hinterkopf, als ich dir wünschte, die guten Tage sollen bei dir mehr werden.

Das Rehkitz schläft meist so nach 1-2 Stunden wach sein für etwa eine halbe Stunde oder Stunde. Aber so genau schaue ich da gar nicht nach, ich gucke weniger zur Uhr als mehr aufs Baby, das passt bei uns besser. Ist es knatschig und will nicht stillen, versuche ich, dass es im Tuch schläft. An guten Tagen klappt das Recht bald, an schlechten... siehe oben.
5 * im Herzen, Rehlein 02/18, Rehkitz 07/20, Reh-Mini 03/23

Ich kann Groß- und Kleinschreibung, mein Handy nicht immer...
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Re: Anspruchsvolles Baby plus 4-jähriger

Beitrag von Kuriburi »

Reh hat geschrieben: 13.11.2020, 09:51
Kuriburi hat geschrieben: 13.11.2020, 09:29
Reh hat geschrieben: 12.11.2020, 18:14 Wir schlafen morgens auch meist lang und der Tag zieht sich zwar wie Kaugummi, aber zugleich denke ich oft, "für xy ist es schon zu spät".
An Tagen, wo das Wetter schlecht und das Baby gut drauf ist, gehen wir auch mal gar nicht raus.
Frisches Essen schaff ich an den meisten Tagen, aber oft erst, wenn mein Mann dann da ist und sich im Wohnzimmer mit den Kindern oder mindestens mit dem Baby beschäftigt.
Schnuller nimmt mein Baby nicht. Im Auto versuche ich es immer mal wieder, aber so langsam wird es auch ohne besser.

An schlechten Tagen trage ich Tandem und hopse mit Ohrstöpseln auf dem Pezziball und zähle die Stunden, bis mein Mann endlich da ist.

Ich hoffe, bei dir werden die guten Tage mehr und die schlechten weniger, und dein Baby wird bald wacher und weniger schlafbedürftig.
Du bist mir mit dem Baby ja 2 Monate voraus. Ich hatte gehofft, dass es bis dahin wesentlich einfacher wird. Es liest sich so wahnsinnig anstrengend bei dir, das tut mir so leid. Hier ist es mit dem Schreien gar nicht mehr so schlimm. Beim Einbinden und dann wenn ich loslaufe hört es meistens schnell auf. Aber Schlafen ohne Laufen ist nicht. Bislang habe ich jeden Nachmittag wen für den Großen zum Spielen da oder laufe mit beiden eine Runde. Drinnen auf dem Pezziball kommt der Kleine nicht zur Ruhe. Selbst wenn er schon schläft wird er dort wach! Echt schade.
Ich zähle ebenfalls die Stunden bis mein Mann nach Hause kommt und mich ablöst.
Leider nimmt er momentan nicht mehr den Schnuller im Auto und brüllt dort stattdessen. Ich muss 4x täglich fahren. Echt übel... :(
Wie viel schläft dein Baby denn noch tagsüber? Wir stehen hier so um 7 Uhr rum auf. Der Große geht gegen 20: 30 ins Bett. Beim Kleinen haben wir noch keine feste Zeit.
Unser Baby war am Anfang einfacher. Wir haben es in den Schlaf getragen, da reichte meist das einbinden aus, ohne laufen, ohne Pezziball. Es hat sich schlafend ablegen lassen. Dann hat es irgendwann "gelernt", dass allein rum liegen ja doof ist und seitdem klappt ablegen weniger.
Ich glaube, wir haben hier im Moment die bei unserem Baby anstrengendste Phase, es wäre gern schon mobil bzw würde gern schon spielen wie der große Bruder. Dass das nicht geht, frustriert. Als das Baby das noch nicht "wusste", war es zufriedener.

Und an guten Tagen gluckst das Baby auf meinem Schoß, während der große neben mir sitzt und wir Bücher lesen.
Oder der große fährt Laufrad, und das Baby schläft zufrieden auf dem Rücken.
Oder der große baut Duplo und das Baby stillchillt.

Das hatte ich im Hinterkopf, als ich dir wünschte, die guten Tage sollen bei dir mehr werden.

Das Rehkitz schläft meist so nach 1-2 Stunden wach sein für etwa eine halbe Stunde oder Stunde. Aber so genau schaue ich da gar nicht nach, ich gucke weniger zur Uhr als mehr aufs Baby, das passt bei uns besser. Ist es knatschig und will nicht stillen, versuche ich, dass es im Tuch schläft. An guten Tagen klappt das Recht bald, an schlechten... siehe oben.
Das sind ja auch nur echt kurze Wachphasen. Oha! Aber wenn es nach 1/2 Stunde ausgeschlafen ist dann ist das ja auch okay. So lange könnte ich den Großen zB auch vor dem Tablet parken. (Was ich früher echt verwerflich gefunden hätte...).
Ich drücke dir die Daumen, dass das Baby ganz bald mobil und dadurch zufriedener wird. Ihr habt es schon echt weit geschafft, der nächste Meilenstein kommt sicher ganz bald
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Re: Anspruchsvolles Baby plus 4-jähriger

Beitrag von Kuriburi »

Ich schaue übrigens schon auf die Uhr, weil ich die Müdigkeitsanzeichen nicht gut deuten kann. Es war schon beim Großen so...
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Re: Anspruchsvolles Baby plus 4-jähriger

Beitrag von Kuriburi »

Willma hat geschrieben: 16.11.2020, 16:43
Kuriburi hat geschrieben: 16.11.2020, 15:15
muggel hat geschrieben: 16.11.2020, 15:07
Oh ja, so ging es mir auch. Der kleine war ein absolutes Wunschkind und es war ganz klar mein letztes Kind. Ich habe mich so gefreut auf die Zeit und dann war nix mit geniessen am Anfang. Es war nur ein überleben und überstehen der Zeit. Ich habe wirklich viel geweint und es hat mir fast meine psychische Gesundheit gekostet. Aber es wurde besser.
Aber trotzdem war die Zeit sehr prägend. Das merke ich, dass ich mich genau wieder in die Zeit zurück versetzen kann.
Das tut mir sehr leid für dich! Ich wünsche das niemandem.
Ich habe meinem Mann gestern auch gesagt dass ich Angst habe in eine Depression zu rutschen o.ä. Eigentlich bin ich durch und durch Optimist, aber gerade ist echt "gar nichts schön". Ich hoffe die Zeit wo das Baby nicht mehr so viel schlafen muss kommt ganz bald!
(((kuriburi)))
Es ist so schwer allen gerecht zu werden und ich finde, dass das auch ein zu heftiger Anspruch ist, den wir oft an uns selbst haben. Wenn ich psychisch ans Limit komme, versuche ich mir kleine Inseln nur für mich zu schaffen und besonders an die schönen Dinge zu denken. Und dann sage ich mir, dass es auch schlimmer sein könnte und schon ist die Situation viel erträglicher. "Gar nichts schön" kann nicht sein. Es fühlt sich so an, aber versuche mal aktiv etwas Positives zu finden, was war heute schön?
Ich antworte mal hier um den anderen Thread nicht zu sprengen.

Danke für die aufmunternden Worte Willma. Ich habe gestern im Bett tatsächlich versucht an schöne Sachen zu denken. Immer wenn ich eine kleine schöne Sache des Tages im Kopf hatte kam ein "aber das und das war sooo schlimm heute " dazwischen. Daran muss ich noch arbeiten.
Ich denke oft daran wie schön es wird mit den beiden wenn der Kleine älter wird und was für tolle Dinge wir gemeinsam machen werden. Das hilft auch ein wenig.
Viele Grüße von Kuriburi mit Sohn (7/2016) und Sohn (09/2020)
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