Seite 16 von 62
Re: Film Elternschule im Kino
Verfasst: 19.10.2018, 21:28
von Carraluma
Ich finde den Brief des BDP auch gut.
Aber die FAQ des Films hören sich so komplett anders an.
Wer hier im Forum hat denn den Film selber ganz gesehen?
Re: Film Elternschule im Kino
Verfasst: 19.10.2018, 21:41
von Vanillekuechlein
Ich gehe mal davon aus, dass sich auch Susanne Mierau mit dem Hashtag Herzensschule darauf bezieht.
https://youtu.be/hBIM1cTlz2A
Re: Film Elternschule im Kino
Verfasst: 19.10.2018, 22:16
von RedsMama
Schon den Titel finde ich unglaublich anmaßend.
Re: Film Elternschule im Kino
Verfasst: 19.10.2018, 22:33
von Tutti
Es sind halt verschiedene Ebenen. Der Titel "Elternschule" suggeriert ja schon, dass es ein Erziehungsratgeber ist. Und die Presse hat es grauenvoll aufgearbeitet.
Wenn klar rüber käme, dass es nur eine Doku über eine bestimme Klinik und ihre Methoden sei, wäre meine persönliche Aufregung tatsächlich geringer.
Re: Film Elternschule im Kino
Verfasst: 19.10.2018, 22:37
von Mutterhenne
Carraluma hat geschrieben: 19.10.2018, 21:28
Ich finde den Brief des BDP auch gut.
Aber die FAQ des Films hören sich so komplett anders an.
Wer hier im Forum hat denn den Film selber ganz gesehen?
Ich gehe nächste Woche rein; werde dann berichten... Trailer können ja sehr irreführend sein.
Re: Film Elternschule im Kino
Verfasst: 19.10.2018, 22:42
von Mutterhenne
https://www.sueddeutsche.de/leben/psych ... duced=true
Man kommt leider nur mit (Test-)Abo 'rein; jetzt überlege ich direkt, mir schnell noch 'ne SZ zu holen...
Re: Film Elternschule im Kino
Verfasst: 19.10.2018, 22:54
von sanilii
Wird das dann morgen in der Printausgabe stehen (von wegen Datum in klammern)? Oder garnicht, oder kann man das ableiten?
Re: Film Elternschule im Kino
Verfasst: 19.10.2018, 22:55
von Wiepaula
Hat jemand den Film mittlerweile gesehen und zufällig dem Therapeuten ein paar Fragen gestellt? Mittlerweile sind sie ja schon bei uns in Niedersachsen angekommen.
Ich habe mir grad mal ein paar Videos von dem Dietmar Langer angeschaut um ein Bild von diesem Mann zu bekommen. Er ist wie schon vermutet Verhaltenstherapeut und legt meiner Meinung nach sehr viel Wert auf eben darauf. "Den Draht" solle man aber immer halten und die Beziehung pflegen (im Gespräch über Jugendliche), also immerhin versteht er wohl, dass es ohne Beziehung nicht geht. Aber wie kommt man dann auf die Idee, dass es förderlich für eine Eltern-Kind-Beziehung ist Gewalt und Zwang anzuwenden?
In Bezug auf Säuglinge meint er man müsse sich klar machen, dass diese "Schreien" auch gezielt einsetzen und auch um sich selbst zu regulieren , was man daran merkt, dass elterliches Eingreifen es dann nur schlimmer macht. Ok und daraus folgt dann, man kann es dann auch alleine sich regulieren lassen?
Entschuldigt, dass ich mich nochmal hier auslasse, aber so kann ich meine Gedanken besser sortieren.
Und danke dir Mutterhenne für die vielen links, alles hatte und habe ich tatsächlich noch nicht gelesen.
Re: Film Elternschule im Kino
Verfasst: 20.10.2018, 08:47
von Dickkopf-Mama
In unserer Tageszeitung (ist größtenteils deckungsgleich mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung war heute auch ein Artikel über den Film und ich bin sehr erleichtert, dass er relativ zurückhaltend aber deutlich kritisch ist. Also keine Kritik die man mit: das kommt von irgendwelchen Weltverbesserern... ablehnt sondern die für (meiner Ansicht nach) jeden Ottonormalverbraucher verständlich ist. Es wird Renz- Polster und Juul zitiert und dazu kommt ein Kommentar einer Kleinkindpädagogin ind Bloggerin (Susanne Mierau), die sich pro Bedürfniswahrnahme etc... äußert.
Re: Film Elternschule im Kino
Verfasst: 20.10.2018, 09:27
von Seifenblasenfrau
Tutti hat geschrieben: 19.10.2018, 22:33
Es sind halt verschiedene Ebenen. Der Titel "Elternschule" suggeriert ja schon, dass es ein Erziehungsratgeber ist. Und die Presse hat es grauenvoll aufgearbeitet.
Wenn klar rüber käme, dass es nur eine Doku über eine bestimme Klinik und ihre Methoden sei, wäre meine persönliche Aufregung tatsächlich geringer.
Genau! Das ist auch das, was mir am meisten aufstößt. Einerseits werden Kinder in Extremsituationen gezeigt, bei denen unter Umständen besondere Maßnahmen nötig sein könnten. Und andrerseits werden diese krassen Maßnahmen für jedes Kind verallgemeinert und empfohlen. Und das kann es nicht sein!
(Mit besondere Maßnahmen meine ich natürlich keine Gewalt an Kindern! Das ist nie und in keinem Fall nötig oder angemessen)