Mondenkind hat geschrieben:Schau mal hier:
Grundinfo Beikosteinführung.
Man muss schauen, was man möchte. Möchte man noch so lange weiterstillen, wie das Kind es von sich aus tut? Dann sollte man weiter nach Bedarf stillen und unabhängig davon Beikost geben. Möchte man in absehbarer Zeit abstillen, ist das Konzept "Mahlzeiten ersetzen" sinnvoll. Dies ist in der Tat mittelfristig eine Abstillmethode. Das ist beides völlig legitim.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich jetzt etwas verwirrt und ratlos bin. Mir war nie bewusst, dass ich mich zwischen Beikost und Anstattkost entscheiden muss. Jetzt, wo ich mich einlese, sehe ich den Unterschied ein und auch, dass es Sinn macht, dass einige es so und die anderen es so machen. Aber ich bin nicht ganz sicher, was für uns richtig ist. Ich hatte mir immer vorgestellt, so 10-12 Monate zu stillen und dann mit dem Thema "durch" zu sein. Das kam mir immer "normal" und "gut" vor. In Hinsicht darauf, dass ich zu dem Zeitpunkt ja auch gerne nochmal schwanger werden möchte, würde es ja auch eigentlich gut passen, wenn ich dann abstillen würde (bzw. vielleicht nimmt mir mein Körper auch die Entscheidung ab).
Andererseits möchte ich nicht komplett ausschließen, nach dem 1.Geburtstag weiterzustillen. Ich weiß doch nicht, ob sie es dann danach nicht noch braucht bzw. vielleicht finde ich es selber ja auch schön (mein Mann und meine Mama haben mir beide schon gesagt, dass sie es "unnormal" und "seltsam" finden würden, über den 1. Geburtstag hinaus zu stillen). Ich weiß es eben noch nicht.
Wenn ich mich jetzt für Anstattkost entscheide, nehme ich mir dann jegliche Möglichkeit, später weiterzustillen, falls ich das möchte? Ich glaube es eher nicht, wie gesagt, wegen erneuter Schwangerschaft und auch, weil ich es schön finden würde, ein bisschen mehr Freiheit zu haben - aber ich hätte auch nicht gedacht, dass mir Stillen so wichtig sein würde, dass ich gegen den Rat der Ärztin hier so kämpfen würde dafür und keine Pre gebe.
Ich frage mich auch, wie das logistisch gehen soll mit Beikost. Wenn ich zuerst stille und danach Brei gebe, müsste ich ja erst den Brei warm machen, der doch in der Zeit in der ich stille, kalt wird. Und hat sie danach überhaupt noch Hunger, bzw. Lust was Neues auszuprobieren. Irgendwie verwirrt mich das jetzt grad.
Und noch was anderes: momentan trinkt meine Kleine wieder schlechter. Sie hat auch öfter grünen Stuhl, ungefähr jedes 4.Mal würde ich sagen. Ich glaube, sie trinkt zuviel Vordermilch und kriegt zu wenig von der dicken Hintermilch. Das Problem ist, dass sie tagsüber so schlecht trinkt: 5 Minuten an der einen Seite, dann schreit sie. Ich wechsel dann auf die andere Seite, sie trinkt noch kürzer, fertig. Gestern hab ich mal versucht, sie zu zwingen, länger auf der einen Seite zu trinken, damit sie auch die dicke Milch bekommt, was im schlimmen Geschrei endet. Ich dachte, dass sie vielleicht wegen der Hitze momentan nur "trinken" und nicht "essen" will, aber sicher bin ich mir auch nicht. Allgemein meckert sie momentan wieder sehr viel. Ich lasse sie neben mir im Bett schlafen und kann kaum schlafen, weil sie die ganze Zeit um sich boxt und tritt im Schlaf. Mein Mann meint, es ist der 19. Wochen - Schub, aber ich weiß nicht so Recht.
Ich würde dann Freitag wiegen und dann gerne nächste Woche wieder. Hab aber echt Angst, dass sie momentan wieder weniger zunimmt, weil sie so schlecht trinkt. Sie trinkt eben oft, aber kurz.
Sorry, das war jetzt lang.