So mal ein Erfahrungsbericht von uns:
Im dezmeber 2010 bin ich Mutter geworden und habe unseren 1.gemeinsamen Sohn geboren, spontan aber mit viel interventionen im KH.
Nach 3 Wochen ist festgestellt worden, das ich Plazentareste in der Gebärmutter hatte, mir ging es schon echt mies, konnte kaum reden vor Schmerzen und mich nicht bewegen, mitsamt Fieber. Das war nachmittags als ich mitm RTW ins KH kam. Da ich gestillt hatte, kam mein 3 Wochhen alter Sohn natürlich mit, wir haben ein einzelzimmer bekommen, ich sollte gleich abends in den OP.
Wir wollten, das mein mann solange bei ihm bleibt, bis ich wieder fit bin um mich um ihn zukümmern, das wurde aber vehement abgelehnt seitens der Klinik und wir haben (leider!!!!!!!!!) nicht darauf bestanden... wenn ich heute daran denke, werde ich sauer auf mich selbst, wieso ich mri von irgendeiner Schwester vorschreiben lasse, wer MEIN NEUGEBORENES betreut, da ist neben mir natürlich der Papa die Nr. 1.....
Naja, wir eben gedacht, das alles gut wird, unser Sohn war ein typischer Säugling, viel gestillt, viel geschlafen, viel gekuschelt.
Als ich nachts ausm Aufwachraum auf Station kam, kam schon gleich die Schwester und meinte harsch "Sobald Sie einigermaßen wieder klar sind, kümmern Sie sich wieder selbst um ihr Kind!".. ich war aber noch viel zubenebelt um irgendwas zu merken.. in der früh um 5 klingelte ich nach meinem Kind, ich wollte es wieder stillen, bei mir haben, mir ist richtig bewusst geworden, wie sehr ich ihn vermisst habe... dann kam die Schwester und brachtte ihn, und meinte dann "Der hat ja so ein Aufstand gemacht und ließ sich ja durch nichts beruhigen..".. ich nur

..."und ich muss ja auch meine Arbeit machen und meine Ruunde gehen, hab nicht die ganze Zeit mich um den Schreihals zukümmern.."...nochmehr
...".. der muss das ja auch mal lernen, das man nicht immer gleich springgt.:".....bitte WAAAAAAS????????
Joa, da hat sie mein Kind, mein 3 wochen alten Säugling eiskalt alleine im Bettchen liegen gelassen und ist ihre runde gegangen..
Von da an hat(tte) ich ein Kind mit einer sehr heftigen bindungsstörung, war dann ein Schreikind und ein Dauerstiller.
Wir konnten viel durch tragen und familienbetten und bedarfsorientierter Begleitung wieder gut machen, trotzdem merke ich es noch manchmal... und es ist für mich schwer, zuwissen, das ich schuld daran bin, das ich nicht für mein Kind da war, wo es mich am meisten gebraucht hätte... SOWAS passiert mir NIE NIE wieder!!!