Darf ich hier mal kurz Frust ablassen?
Unser Kater

(3) hat ja eigentlich schon „immer“ die Baustelle Erbrechen/schlecht fressen, zumindest zeitweise. Wir haben ihn in der Tierklinik deshalb letztes Jahr komplett durchchecken lassen, inkl. Bauch-Ultraschall und großes Blutbild. Es wurde nichts Spektakuläres gefunden, die Magenschleimhaut war etwas verdickt, was auf eine Gastritis hingedeutet hat. Die wurde behandelt, danach war es eine Zeit lang besser.
Jetzt kränkelt er aber schon wieder seit 2 Monaten, mal frisst er super, dann tagelang wieder kaum was und erbricht klare Flüssigkeit / Schaum. Vor 3 Wochen waren wir deswegen nochmal bei der TÄ (jedes Mal ein riesiger Stress für ihn), sie hat ihm quasi „auf Verdacht“ Kortison und Antibiotikum gespritzt, das AB mussten wir ihm dann noch in Tablettenform 5 Tage zuhause geben, wobei wir es nicht immer geschafft haben, ihm die volle Dosis zu verabreichen (das Viech ist wehrhaft

).
Jedenfalls ging es ihm nach der Antibiose so gut wie noch nie, er hat gefressen wie ein Scheunendrescher, 600 g zugenommen. Nach dem Absatz wurde es schleichend wieder schlechter, nun sind wir wieder bei kaum was fressen und erbrechen, die 600 g sind wieder runter.
Ich muss dazusagen, dass wir ihn immer mal wieder dabei erwischen, echt ungünstige Sachen zu fressen. Z.B. Muffin mit Papier (hatte er anscheinend irgendwo in einem Garten gefunden

), Plastikschnur…teilweise kotzt er auch sehr dicke, verklumpte Haarbüschel aus.
Ich tippe also auf sowas wie chronische Gastritis…aber was macht man da, wenn das Tier ständig komische Sachen frisst und sich auch (bekanntermaßen) in der Nachbarschaft durchfrisst?! Ewig kann das doch auch nicht so weitergehen…
Sorry für den langen Post, aber ich mach mir gerade echt Sorgen und bin andererseits genervt davon, dass ich dann morgen schon wieder bei der TÄ aufschlagen muss
Ach so, Futtermittelunverträglichkeit stand auch mal im Raum, eine Zeit lang bekam er deswegen eine Ausschlussdiät, was aber auch nicht den Durchbruch gebracht hat…