Ich weiß nicht, ob es hier her passt, aber weils diese Woche Thema war:
Wir suchen auch (wieder) Haus. 2013 haben wir abgebrochen, da wir kein geeignetes fanden und sind in der Wohnung geblieben. Mittlerweile mussten wir den Umkreis deutlich erhöhen, damit es für uns leistbar ist.
Wir hätten ein Haus ins Auge gefasst, trauen uns aber nicht, das Angebot abzugeben.
Schaffen wir das finanziell? Gehen wir zu naiv an die Sache- ist es ein großer Unterschied von einer Wohnung zu einem Haus (habe noch nie in einem gewohnt, mir es aber immer gewünscht)?
Der Garten ist nicht zu groß, liegt vor dem Haus an einer recht stark befahrenen Straße. Wir wohnen jetzt auch an einer Durchzugsstraße, aber 5m weiter hinten und ohne Garten.
Ist es klug weg zu ziehen? Hier sind unsere Kinder integriert. Es gibt mehr als genug Schulen für alle Altersgruppen und quasi alles an Freizeitangeboten. In den Ortschaften, wo wir uns etwas leisten könnten, gibt es nur Kiga&Volkschulen, in die weiterführenden Schulen müssten die Kinder mit dem Bus.
Hier haben wir Hilfe- die Schwiegereltern wohnen 1,5km entfernt, SchwieMu geht in 3 Jahren in Pension. Meine Mutter hilft uns sehr viel, wohnt 2km entfernt, hat aber kein Auto. Dass sie mit umzieht haben wir überlegt, aber in dem gewünschten Haus ist es nicht wirklich möglich (bzw grundsätzlich, ich will ihr nicht nur 1,2 Zimmer anbieten). Schaffe ich es ohne Hilfe von der Familie (gerade in den letzten Wochen habe ich ihre Hilfe teilweise 1-2x pro Tag benötigt

zb mit Kind im KH übernachtet, zum regelmäßigen Röntgen mitgekommen, auf die Kinder aufgepasst während ich beim Arzt war etc). Ich brauche sie derzeit sehr viel und oft kann sie spontan helfen, das ist im Haus (vor allem wenn ich wieder arbeite) nur eingeschränkt möglich.
Unsere Wohnung ist gut geschnitten und hat 120m2. Die Kosten sind überschaubar, auch die “außergewöhnlichen“. Die Kinder müssten sich teilweise ein Zimmer teilen und es gibt nicht so viele Rückzugsorte. Balkon gibt es nicht, um die Ecke ein Gemeinschaftsgarten (in den sie frühestens ab Schulalter alleine dürften), die Nachbarn sind teils anstrengend. Im Großen und Ganzen vermissen wir Außenfläche und 1-2 zusätzliche Zimmer. Dafür gibt es auch viele Vorteile (leider ist ein Haus in unserer Stadt so überhaupt nicht machbar).
Lange Rede, kurzer Sinn: Jetzt überlegen wir halt, ob es klug ist, das Haus zu nehmen bzw überhaupt auszuziehen.
Was ist/ war euch denn wichtig bei der Suche? Wie würdet ihr euch entscheiden?
