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Re: Gartenplanung 2022

Verfasst: 20.01.2022, 06:49
von daisy
Unsere (dornlosen) Brombeeren machen das nicht.
Aber wilde Brombeeren wuchern ja ziemlich 🤔

Re: Gartenplanung 2022

Verfasst: 20.01.2022, 06:58
von Labello86
Unsere Brombeere macht auch keine Wurzelausläufer (auch dornlos), aber sehr lange Ranken. Wir binden sie im Bogen auf den Zaun, das sieht, zumindest solange sie Laub trägt, hübsch aus und ist ein gewisser, eher lockerer Sichtschutz.

Re: Gartenplanung 2022

Verfasst: 29.01.2022, 07:34
von Sumselsum
Ich setze mich hier wieder zu euch. Wir gehen ins dritte Gartenjahr mit unserem Schrebbergarten. Im ersten Jahr haben wir den Garten im März übernommen und erstmal geschaut was so da ist und die vorbereiteten Flächen genutzt. Letztes Jahr haben wir angefangen umzustrukturieren und sind damit aus Zeit Gründen etwas auf die Nase gefallen.
Dieses Jahr wollen wir die Beete nun mit Holz umranden, mehr Struktur reinbringen und vorallem Wurzelsperren dort einbringen wo wir merken das die Gartennachbarn eklige Bodenwurzler haben die uns regelmäßig viel Zeit kosten.

Die gewünschten Gemüsesorten haben wir nun schon aufgelistet. Nun brauch ich nur noch ein sinnvollen Beetplan aber das wird wohl schwieriger als gedacht. Mal sehn was ich hinbekomme.

Re: Gartenplanung 2022

Verfasst: 29.01.2022, 07:44
von Waldbewohnerin
Das klingt nach reichlich Arbeit für 2022 sumselsum. Und da du das Stichwort "Beetplan" genannt hast: Wie machst du das bzw. ihr anderen hier?

Ich habe auch schon angefangen und bin dann irgendwie versackt mit guten/schlechten Nachbarn, was im Vorjahr wo gewachsen ist, wo dieses Jahr was hin muss bzw nicht hin darf. Immer wieder nachgelesen und dann aufgehört 😅

Re: Gartenplanung 2022

Verfasst: 29.01.2022, 08:28
von IdieNubren
travelmate hat geschrieben: 19.01.2022, 20:34 Wir haben eine Brombeere im Garten, die wir total kurz halten, weil wir sie eigentlich entfernen wollen. Also Ranken hängen da nie auf den Boden. Aber in einem Umkreis von 5m kommen überall kleine Brombeerpflanzen aus dem Boden. Sämlinge können das nicht alles sein. Die paar Beeren, die reifen, werden recht zuverlässig von uns oder den Vögel geerntet.
Wilde Brombeere ist eine unglaubliche plage 🙈

Re: Gartenplanung 2022

Verfasst: 29.01.2022, 08:38
von Jia
Da wir nur ein grosses Gemüsebeet haben, ist das bei uns recht einfach. Aber wir sind da auch noch am Ausprobieren, was überhaupt wächst, was sich bewährt und worauf wir wohl verzichten. Also alles in allem recht unbedarft. Immerhin wissen wir jetzt, dass 3-4 Zucchinipflanzen reichen (obwohl ich Zucchini liebe), wir haben immer noch Zucchini-Chutney aus 2020 im Vorrat... Ganz sicher pflanzen wir wieder Kohlrabi, Buschbohnen, Schnittsalat, Radieschen, Kürbis, Rosenkohl, Lauch. Unsicher sind Karotten, Gurken, Kartoffeln und Mais, und verzichten werden wir auf Melonen, die sind bisher nie was geworden. Daneben haben wir Tomaten in Töpfen, ein grosses Kräuterbeet sowie Beerensträucher und Obstbäume zur Mit-Ernte im riesigen Garten/Park der Nachbarn.

Re: Gartenplanung 2022

Verfasst: 29.01.2022, 11:21
von Doro31
Waldbewohnerin hat geschrieben: 29.01.2022, 07:44 Das klingt nach reichlich Arbeit für 2022 sumselsum. Und da du das Stichwort "Beetplan" genannt hast: Wie machst du das bzw. ihr anderen hier?

Ich habe auch schon angefangen und bin dann irgendwie versackt mit guten/schlechten Nachbarn, was im Vorjahr wo gewachsen ist, wo dieses Jahr was hin muss bzw nicht hin darf. Immer wieder nachgelesen und dann aufgehört 😅
Wir haben ein nettes kleines Büchlein, in dem viele verschiedene Pflanzkombinationen ausgeführt sind. Da haben wir nach ein paar Jahren ausprobieren die für uns besten rausgezogen, und damit wandern wir einfach von Beet zu Beet weiter. Was im Vorjahr dort gewachsen ist, lassen wir weitgehend außer Acht, sonst kriegen wir das nie hin :lol: Außerdem wächst auf meinen Beete alles mögliche kunterbunt durcheinander, irgendein Kreuzblütler ist fast immer dabei... Die Beete sind halt alle unterschiedlich groß, deshalb können wir nicht einfach weiterrutschen, sondern haben jedes Jahr eine andere Aufteilung.
Mein Lieblingsbeet, weil es wirklich ständig voll ist ;-) (Beetbreite 1,2m)
In der Mitte eine Reihe Erbsen (März), sobald das Wetter es zulässt, am Rand Kopfsalat + Kohlrabi im Wechsel pflanzen. Im Mai in die Zwischenräume außen Bohnen säen, bis die groß sind, sind Salat + Kohlrabi weg. Im Mai / Juni, wenn die Erbsen weg sind, dort Grünkohl oder Rosenkohl pflanzen (unsere Erbsen sind oft später dran, dann quetsche ich den Kohl in irgendwelche Lücken oder dicht neben die Erbsen, das klappt auch). Ende vom Sommer kann man dann noch Feldsalat dahin säen, wo vorher die Bohnen waren.

Was hier z.B. nie klappte, war, den Sellerie mit irgendwas zu vergesellschaften. Weder zwischen den Bohnen noch zwischen Kohl ist er gut gekommen. Jetzt bekommt er immer einen eigenen kleinen Teil, den er sich nur mit Ringelblumen teilen muss. Aber da wir nur so 6 Pflänzchen haben, kann ich diese kleine Monokultur verschmerzen :mrgreen:

Möhren und Lauch müssen hier beide unters Netz, deshalb teilen die sich immer ein Beet. Was auch immer gut klappt, sind außenrum Zwiebeln und innendrin Rote Bete.

Re: Gartenplanung 2022

Verfasst: 29.01.2022, 11:41
von daisy
Beetplan ist ein gutes Stichwort. Ich versuche nicht unbedingt Sachen nebeneinander zu pflanzen, die sich nicht vertragen oder wenn ich weiss dies oder jenes ist an einem Ort nicht gut gewachsen.

Ansonsten hab ich von Charles Dowding gelernt, dass Fruchtfolgen nicht so wichtig sind. Da ich viele kleine Beete habe, sind manche Sachen an einigen Stellen ungünstig. Das eine Beet bekommt zb erst mittags Sonne, Zucchini wachsen da aber prima, die kommen da wieder hin.

Re: Gartenplanung 2022

Verfasst: 29.01.2022, 11:43
von Sumselsum
Waldbewohnerin hat geschrieben: 29.01.2022, 07:44 Das klingt nach reichlich Arbeit für 2022 sumselsum. Und da du das Stichwort "Beetplan" genannt hast: Wie machst du das bzw. ihr anderen hier?

Ich habe auch schon angefangen und bin dann irgendwie versackt mit guten/schlechten Nachbarn, was im Vorjahr wo gewachsen ist, wo dieses Jahr was hin muss bzw nicht hin darf. Immer wieder nachgelesen und dann aufgehört 😅
Ähm ja auf Antworten hoffe ich einfach mit.
Ich scheitere jedes Jahr wieder dran.

Was ich mich ja i.mer Frage - schlechte Nachbarn. Wieviel Abstand brauchen die z.b. dann damit sie nicht mehr als Nachbarn gelten?
Also gleich anderes Beet? Oder reicht es wenn einer rechts und einer links steht und dazwischen eine Reihe mit was anderem?

Re: Gartenplanung 2022

Verfasst: 29.01.2022, 11:56
von Jia
Doro31 hat geschrieben: 29.01.2022, 11:21
Waldbewohnerin hat geschrieben: 29.01.2022, 07:44 Das klingt nach reichlich Arbeit für 2022 sumselsum. Und da du das Stichwort "Beetplan" genannt hast: Wie machst du das bzw. ihr anderen hier?

Ich habe auch schon angefangen und bin dann irgendwie versackt mit guten/schlechten Nachbarn, was im Vorjahr wo gewachsen ist, wo dieses Jahr was hin muss bzw nicht hin darf. Immer wieder nachgelesen und dann aufgehört 😅
Wir haben ein nettes kleines Büchlein, in dem viele verschiedene Pflanzkombinationen ausgeführt sind. Da haben wir nach ein paar Jahren ausprobieren die für uns besten rausgezogen, und damit wandern wir einfach von Beet zu Beet weiter. Was im Vorjahr dort gewachsen ist, lassen wir weitgehend außer Acht, sonst kriegen wir das nie hin :lol: Außerdem wächst auf meinen Beete alles mögliche kunterbunt durcheinander, irgendein Kreuzblütler ist fast immer dabei... Die Beete sind halt alle unterschiedlich groß, deshalb können wir nicht einfach weiterrutschen, sondern haben jedes Jahr eine andere Aufteilung.
Mein Lieblingsbeet, weil es wirklich ständig voll ist ;-) (Beetbreite 1,2m)
In der Mitte eine Reihe Erbsen (März), sobald das Wetter es zulässt, am Rand Kopfsalat + Kohlrabi im Wechsel pflanzen. Im Mai in die Zwischenräume außen Bohnen säen, bis die groß sind, sind Salat + Kohlrabi weg. Im Mai / Juni, wenn die Erbsen weg sind, dort Grünkohl oder Rosenkohl pflanzen (unsere Erbsen sind oft später dran, dann quetsche ich den Kohl in irgendwelche Lücken oder dicht neben die Erbsen, das klappt auch). Ende vom Sommer kann man dann noch Feldsalat dahin säen, wo vorher die Bohnen waren.

Was hier z.B. nie klappte, war, den Sellerie mit irgendwas zu vergesellschaften. Weder zwischen den Bohnen noch zwischen Kohl ist er gut gekommen. Jetzt bekommt er immer einen eigenen kleinen Teil, den er sich nur mit Ringelblumen teilen muss. Aber da wir nur so 6 Pflänzchen haben, kann ich diese kleine Monokultur verschmerzen :mrgreen:

Möhren und Lauch müssen hier beide unters Netz, deshalb teilen die sich immer ein Beet. Was auch immer gut klappt, sind außenrum Zwiebeln und innendrin Rote Bete.
Das klingt super! Ich versuche auch, auf unseren 15qm möglichst viel im Wechsel unterzubringen, bisher aber nur experimentell, nicht systematisch. Kannst du mir den Titel eures Büchleins verraten?
Auf Fruchtfolge nehme ich bisher auch keine Rücksicht, der Boden ist derart nährstoffgesättigt, dass das bisher kein Thema ist. Der Vermieter hat das Beet nämlich schlicht mit der übrig gebliebenen Komposterde aufgeschüttet, und jedes Jahr kommt eine neue Schicht darauf, das sind also 1,2m tief reinster Kompost.