Re: Diskussionsthema vegan
Verfasst: 05.10.2015, 13:49
kuhweiden sind auch eher weniger als vorzeige"ökosysthem" geeignet. außer wenn man sie mit einem parkhaus oder einer autobahn vergleicht.
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mohn und kamille gibt es aber nicht erst oder ausschließlich wegen dem getreideanbau.feuerdrache hat geschrieben:Klugscheiss- Modus ein: Kamille mohn und Kornblumen wachsen nicht auf Weiden. Sondern in ungespritzten Getreide Feldern. Klugscheiss Modus aus.
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Also bei uns im Garten gibt es.kein Getreide, aber Kamille und Kornblumen. Wild, nicht von uns gesätfeuerdrache hat geschrieben:Klugscheiss- Modus ein: Kamille mohn und Kornblumen wachsen nicht auf Weiden. Sondern in ungespritzten Getreide Feldern. Klugscheiss Modus aus.
Getreide hat den Vorteil einer hohen Energiedichte bei gleichzeitig guter Lagerfähigkeit. Es kann billig gelagert werden da es keine Kühlung oder Klimatisierung braucht. Leicht zu transportieren ist. Das alles kannst du nicht mit Karotten oder Salat. Welche beide zumindest hier bei uns Bewässerung brauchen.
Klar haben die ein Trinkfass. Wieviel trinkt denn so eine Kuh? Es schwirrt immer diese Zahl von 16.000 Litern Wasser für die Produktion von einem Kilo Rindfleisch rum. So ein Bulle bringt ca. 400 Kilo Fleisch. Der wird ja wohl kaum 400 mal 16.000, also 6,4 Millionen Liter Wasser saufen...also, wo läuft das ganze Wasser hin bei Weiderindern?bienesmama hat geschrieben: Kühe auf der Weide haben fast immer ein Trinkfass stehen(außer sie haben durch Zufall einen Bach auf der Weide).
Na ja, irgendwas muss auch ein Veganer essen. Ob nun Mais, Reis, Hülsenfrüchte oderoder. Und für die Produktion dieses Irgendwas wird halt sehr wahrscheinlich auch mal ein Traktor gebraucht...von daher fand ich das Argument einfach schräg.bienesmama hat geschrieben: Veganer ersetzen nicht zwingend Fleisch 1:1 durch Soja. Vegan-"ethisch" wäre wahrscheinlich besser als rein vegan(mit fleischersatz).
Okay.Was ist daran eigentlich so schlimm wenn Leute ihr Brot (oder Steak, haha) mit Tiermast verdienen? Mal abgesehen natürlich von der Pharmalobby etc. Und mir ging es tatsächlich um Fleisch, daher habe ich das Melken nicht bedacht.bienesmama hat geschrieben:Kühe brauchen keine Betreuung beim Grasen und widerkäuen, klar. Aber: Wer treibt die Kühe rein und raus, wer kümmert sich um Erkrankungen(zb Euterentzündungen-nicht wunderlich, bei 2xsmelken/stillen am tag(und dann gleich solche Mengen) würden wir Mütter wohl alle eine Mastitis bekommen)-also Tierarzt, Klinik, Pharmafirmen, Forschung-AB-resistenzen...) Medikmente geben, kalbende Kühe betreuen, Zäune instand setzen, ausgebrochene Tiere einfangen, Klauenpflege, Stall säubern im Winter, Füttern im Winter.....
Schwarzwald, Allgäu. Allein schon, weil es so bergig ist. Auch hier in Ostbrandenburg sind die Böden extrem mager und sandig. Hier wird auch Hauptsächlich Biosprit angebaut. Als Hobbygärtnerin weiß ich, dass man hier vielfür den Boden tun muss (Kuhmist, Gründüngung etc.) um halbwegs vernünftig Gemüse anbauen zu können. Bestimmte Gemüse gehen auch einfach nicht, weil der Boden zu mager ist.bienesmama hat geschrieben:Gib mir mal ein Beispiel.Wo genau? (Beispiel: Permakultur ist eine Bebauungsmethode die in Kreisläufen arbeitet, damit kann man-zb wie ein Sepp Holzer- in über 1000m Höhenlage durch gechickten Landschaftsbau Land gewinnen und mehr als nur "Almwiese" ernten.
Undnoch eine Frage: warum muss überall Getreide angebaut werden? Es gibt wesentlich mehr pflanz. Lebensmittel als Getreide.