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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Verfasst: 29.05.2022, 17:39
von GemeineEsche
Sie nimmt ja eh schon fast nichts an, und das, was sie nimmt, wird dann wieder ausgespuckt...
Sorry das ist hier glaube ich auch ein bisschen im falschen Thread...

Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Verfasst: 29.05.2022, 17:44
von Pinguinmama
Lasst ihr eure Kinder von allem so viel essen, wie sie mögen? Meine Tochter ist eine ganz gute Esserin und scheint bei einigen Sachen, vor allem Tomaten und Erdbeeren, keine Kapazitätsgrenzen zu haben. Kann ich sie einfach essen lassen? Mir kommt es manchmal so vor, als könnte ihr kleines Bäuchlein gar nicht groß genug sein für so viel, besonders da sie ja meist noch etwas anderes dazu isst. Aber andererseits weiß sie ja bestimmt selber, wie viel passt, oder? 🙊

Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Verfasst: 29.05.2022, 17:47
von delfinstern
Im Regelfall ja. Außer bei Süßigkeiten oder Trauben. Von letzterem bekommt die Kleine nämlich Durchfall, wenn sie mehr als 20 Trauben futtert. (und wie die in ihren Bauch passen, keine Ahnung)

Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Verfasst: 29.05.2022, 17:49
von Mondenkind
Pinguinmama hat geschrieben: 29.05.2022, 17:44 Lasst ihr eure Kinder von allem so viel essen, wie sie mögen? Meine Tochter ist eine ganz gute Esserin und scheint bei einigen Sachen, vor allem Tomaten und Erdbeeren, keine Kapazitätsgrenzen zu haben. Kann ich sie einfach essen lassen? Mir kommt es manchmal so vor, als könnte ihr kleines Bäuchlein gar nicht groß genug sein für so viel, besonders da sie ja meist noch etwas anderes dazu isst. Aber andererseits weiß sie ja bestimmt selber, wie viel passt, oder? 🙊
Wenn es sich um gesunde Lebensmittel handelt, die das Kind gut verträgt, dann bestimmt das Kind die Menge, im Idealfall, ja.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Verfasst: 29.05.2022, 21:53
von Grizzly
GemeineEsche hat geschrieben: 29.05.2022, 17:39 Sie nimmt ja eh schon fast nichts an, und das, was sie nimmt, wird dann wieder ausgespuckt...
Sorry das ist hier glaube ich auch ein bisschen im falschen Thread...
Bärchen macht das auch gerne an meinem Apfel. Ich glaube, ihm geht es um das Erkunden. Ob das bei älteren Kindern auch so ist 🤔
Pinguinmama hat geschrieben: 29.05.2022, 17:44 Lasst ihr eure Kinder von allem so viel essen, wie sie mögen? Meine Tochter ist eine ganz gute Esserin und scheint bei einigen Sachen, vor allem Tomaten und Erdbeeren, keine Kapazitätsgrenzen zu haben. Kann ich sie einfach essen lassen? Mir kommt es manchmal so vor, als könnte ihr kleines Bäuchlein gar nicht groß genug sein für so viel, besonders da sie ja meist noch etwas anderes dazu isst. Aber andererseits weiß sie ja bestimmt selber, wie viel passt, oder? 🙊
Ja. Ich entscheide ja, was auf den Tisch kommt (wobei Bärchen sich schon manchmal konkrete Sachen aussucht, die er im Kühlschrank oder auf der Arbeitsplatte sieht (Schokolade oder so kennt er aber noch nicht). Wie viel und wovon er isst, wenn es eine Auswahl ist, entscheidet dann allein er.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Verfasst: 29.05.2022, 22:07
von Sommermama2017
GemeineEsche hat geschrieben: 29.05.2022, 17:39 Sie nimmt ja eh schon fast nichts an, und das, was sie nimmt, wird dann wieder ausgespuckt...
Sorry das ist hier glaube ich auch ein bisschen im falschen Thread...
Immer die gleiche Apfelsorte? Geht ne weichere besser? Mit oder ohne ,Schale beim Apfel?
Ist das auch bei weichem Gemüse so? Hier kommt inzwischen eher nur noch zu hartes wieder raus.

Ansonsten würde ich aber auch auf ausprobieren tippen... wenn sie sich sicher genug fühlt mit diesen ganzen Stückchen im Mund ,wenn sie das Gefühl hat, sie hat mir ihrer Zunge die volle Kontrolle, wann und wie viel auf einmal geschluckt wird- dann kommt der nächste Schritt. So würde ich denken.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Verfasst: 29.05.2022, 22:40
von Yelma
Möpschen hat das raspeln ewig mit karotten gemacht. Sie wollte die weil die große sie hatte und hat dann nur karottensalat produziert.

Ich hab ihr dann keine mehr gegeben weil es mir zu blöd war das vom boden zu kratzen, färbt ja auch. Inzwischen isst sie sie.

Die Große hat das eeewig mit einfach allem gemacht. Also faktisch hat sie mit 15-18 monaten mit essen angefangen, vorher nur ausgespuckt. Die hat immernoch ein problematisches Essverhalten. (Komischerweise isst die kleine sehr abwechslungsreich und unproblematisch)

Möpschen isst auch manches in rauen Mengen. Ich lasse sie sich 3 große Pfannkuchen oder Kartoffelpuffer reinschieben (28cm pfanne, keine Ahnung wo sie das hin isst, ist die Menge die ich esse). Nach 15 Oliven ausm Glas stoppe ich sie aber weil salzig.
Ich glaube so gesund ist das nicht immer, aber diese kleinen aktiven Körper können das verkraften. Also dann haben die halt mal nen irren Blutzucker und die Leber schnauft vom Fett wenn die 2jährige sich ne kleine teetasse voll ajioli reingezogen hat. Aber das hat keine gesundheitlichen Spätfolgen.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Verfasst: 30.05.2022, 00:58
von GemeineEsche
Danke für eure Antworten.
Tatsächlich haben wir eigentlich immer die gleiche Apfelsorte, aber daran liegt es denke ich nicht, mit oder ohne Schale, Birne, Gurke, Paprika, alles wird nur geraspelt.
Heute wollte sie unbedingt ne Scheibe Schinken. Speckwürfel pult sie sich auch gerne aus dem Essen. Aber 8 Speckwürfel sind halt nicht wirklich eine Mahlzeit und ne gesunde erst Recht nicht. Wenn sie wenigstens die Hühnchenstücke nehmen würde... Manchmal geht Pfannkuchen oder trockene Nudeln ganz ok.
Aber die Mengen insgesamt... Kein Wunder trinkt sie gerade wieder mehr Milch.
Vielleicht kommen auch bald Eckzähne? Keine Ahnung. Alles auf einmal. Es ist einfach anstrengend.
Aber gut zu wissen dass andere Kinder auch bis anderthalb oder länger mehr oder weniger nur Stillen.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Verfasst: 30.05.2022, 08:23
von roceba
Meine kleine Fingerfood-Enthusiastin hat in den letzten Tagen Mamas Overnight oats für sich entdeckt. Weil hier aus irgendeiner Geschenkpackung noch ein Probiertütchen Reisbrei lag, hab ich ihr den jetzt auch mal angeboten und ich habe sie selten etwas so begeistert essen sehen. Kommt wohl endlich mal was im Magen an ;)
Es ergeben sich zwei Fragen aus dem, was ich heute schon dazu gelesen habe:
1. sind overnight oats okay? Habe an verschiedenen Stellen gelesen, Getreide müsste immer erhitzt werden, aber auch, dass Haferflocken von Haus aus eh erhitzt würden.
2. Wenn ich jetzt mal so Getreidebrei zum anrühren kaufe, worauf kommt es da an? Gibt es eklatante Vorteile/Unterschiede zwischen Reis-, Hafer-, Dinkel-, Grieß- und weiß ich nicht welchem brei, oder ist es am Ende einfach eine "Geschmachsfrage"?

Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Verfasst: 30.05.2022, 08:35
von Kambly
roceba hat geschrieben: 30.05.2022, 08:23
1. sind overnight oats okay? Habe an verschiedenen Stellen gelesen, Getreide müsste immer erhitzt werden, aber auch, dass Haferflocken von Haus aus eh erhitzt würden.
2. Wenn ich jetzt mal so Getreidebrei zum anrühren kaufe, worauf kommt es da an? Gibt es eklatante Vorteile/Unterschiede zwischen Reis-, Hafer-, Dinkel-, Grieß- und weiß ich nicht welchem brei, oder ist es am Ende einfach eine "Geschmachsfrage"?
Overnights osts sind total ok. Ich schaue, dass ich die mit Wasser anmache und nicht mit Milch, da so die Eisenaufnahme besser ist. Ich gebe hier immer noch einen Klecks Mandelmuss mit rein, das mag meiner auch sehr.
Sonstige Getreidebreie habe ich nie gekauft weil ich irgendwie nie mit der Konsistenz klar kam und es für mich irgendwie immer teures Mehl war. Auch hat sich mit der Vorteil gegenüber normalen, feinen Flocken nicht erschlossen. Ich kaufe aber immer mal wieder unterschiedliche Flocken weil ich das Gefühl habe, dass jedes Getreide ein bisschen andere Nährstoffe hat und er (bzw wir - wir essen beide Müsli zum Frühstück) so von allem mal ein bisschen was hat.
Vorrangig würde ich da aber auch nach Geschmack gehen.