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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Verfasst: 20.04.2022, 10:17
von acma
Bei uns gab es gerade Zopf mit Butter, Knöpfchen hatte auch davon. Wir sind zu Besuch bei Verwandten. Jetzt habe ich erfahren, dass es Butter vom Bauern war. Kennt sich jemand mit Butter aus, kann es sein, dass das ein Rohmilchprodukt war, und falls ja, was sollten wir tun? Rohmilchprodukte sind laut Grundinfo Beikost ja ungeeignet, und jetzt hab ich ein bisschen Angst.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Verfasst: 20.04.2022, 11:43
von Lösche Benutzer 28057
Das würde mich absolut nicht stressen.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Verfasst: 20.04.2022, 11:45
von Lösche Benutzer 28057
Sorry zu früh abgeschickt. Wenn es Rohmilch war, ist es kein Problem. Es könnte theorerisch Keime drin haben die Magendarm machen. Das will man natürlich vermeiden wenn sienoch so klein sind. Aber normalerweise ist das total unbedenklich

Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Verfasst: 20.04.2022, 12:13
von acma
Bluemä hat geschrieben: 20.04.2022, 11:45 Sorry zu früh abgeschickt. Wenn es Rohmilch war, ist es kein Problem. Es könnte theorerisch Keime drin haben die Magendarm machen. Das will man natürlich vermeiden wenn sienoch so klein sind. Aber normalerweise ist das total unbedenklich
Ok. Danke. Das beruhigt mich schon mal.

Jetzt hatte ich gerade etwas Entspannung mit Fingerfood bekommen, dann kriege ich den nächsten Stress :roll: aber jetzt gehts schon wieder besser

Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Verfasst: 20.04.2022, 12:16
von IdieNubren
acma hat geschrieben: 20.04.2022, 10:17 Bei uns gab es gerade Zopf mit Butter, Knöpfchen hatte auch davon. Wir sind zu Besuch bei Verwandten. Jetzt habe ich erfahren, dass es Butter vom Bauern war. Kennt sich jemand mit Butter aus, kann es sein, dass das ein Rohmilchprodukt war, und falls ja, was sollten wir tun? Rohmilchprodukte sind laut Grundinfo Beikost ja ungeeignet, und jetzt hab ich ein bisschen Angst.
Rohmilch wird in D sehr sehr streng kontrolliert, also wenn das echt gekauft war, kann ich mir nicht vorstellen dass die Milch dafür nicht pasterusiert wurde.
(wir trinken selber Rohmilch ohne Probleme, besuchskinder bekommen allerdings bei zu viel Verzehr mal dünneren Stuhlgang)

Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Verfasst: 20.04.2022, 20:13
von acma
IdieNubren hat geschrieben: 20.04.2022, 12:16
acma hat geschrieben: 20.04.2022, 10:17 Bei uns gab es gerade Zopf mit Butter, Knöpfchen hatte auch davon. Wir sind zu Besuch bei Verwandten. Jetzt habe ich erfahren, dass es Butter vom Bauern war. Kennt sich jemand mit Butter aus, kann es sein, dass das ein Rohmilchprodukt war, und falls ja, was sollten wir tun? Rohmilchprodukte sind laut Grundinfo Beikost ja ungeeignet, und jetzt hab ich ein bisschen Angst.
Rohmilch wird in D sehr sehr streng kontrolliert, also wenn das echt gekauft war, kann ich mir nicht vorstellen dass die Milch dafür nicht pasterusiert wurde.
(wir trinken selber Rohmilch ohne Probleme, besuchskinder bekommen allerdings bei zu viel Verzehr mal dünneren Stuhlgang)
Das ist auch gut zu wissen, danke. Die Butter war gekauft, ja, einfach vom Bauernhof in der Nähe. Und ich wohne wohl schon zu lange in der Stadt :oops:

Knöpfchen geht es gut, und geschmeckt hat ihr der Zopf übrigens super, sie hat gemampft wie eine Große

Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Verfasst: 21.04.2022, 10:31
von ShinyCheetah
Landliebe88 hat geschrieben: 19.04.2022, 18:41
Umgedacht hat geschrieben: 18.04.2022, 17:17 Danke an alle. Abstillen will ich wirklich nicht. Das ginge mir zu schnell. Dieser verflixte Breiplan. Auf der einen Seite finde ich es absurd Essen nach Plan zu geben auf der anderen Seite will auch nichts falsch machen. Also weder die Verdauung überfordern, noch Nährstoffe verweigern.

Wenn wir wieder zu Hause sind, dann versuche ich mal immer wieder kleine Häppchen, ohne Salz usw., abzugeben. Begeisterung für das Essen hat sie allemal.
Tu vielleicht so, als hättest du vom Breitfahrplan noch nie was gehört.
Mir ging das nämlich tatsächlich so, mir hatte niemand davon was erzählt und ich hab erst hier davon gelesen, als Mausi längst gegessen hat.
Das hat bei uns alles sehr entspannt gemacht.
Ich kannte auch die Grundinfo Beikost hier aus dem Forum am Anfang nicht, hab mich also selbst daran nicht gehalten.
Wir haben im ersten Jahr keinen Industriezucker und nach Möglichkeit kein Salz gegeben, ansonsten das was man halt so gehört hat, keine ganzen Haselnüsse oder Trauben wegen verschlucken.
Ansonsten haben wir nach Gefühl von den Dingen was gegeben, die wir selber gegessen haben, damit sie sich die mal anschauen kann. Ich habe mir auch nie rumgemacht mit Brot selbst backen, Gemüse extra dünsten oder so.

Zum Frühstück gab es bei uns lange Zeit einen Hafer- oder Hirsebrei mit Obstmus und bisschen Nussmus.
Milchfrei. Da hab ich es auch so gemacht, dass ich gefüttert und gleichzeitig selbst gegessen hab. So hatten wir beide am Ende ein bisschen was gefrühstückt.
Tierische Produkte hab ich ihr erst Ü1 gegeben. War einfach so ein Gefühl. Sie hatte nie irgendeinen Mangel.
Nur aus Neugier, hat euer Kinderarzt denn gar nichts zu dem Thema gesagt? Den Eltern da ein paar Infos wie "keine ganzen Nüsse" an die Hand zu geben, finde ich aus Gründen der Unfallprävention schon sinnvoll.

Oft kriegt man dann halt den Breifahrplan in die Hand gedrückt. Der ist ja an sich nicht "falsch" - eben nur eine "richtige" Art von vielen.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Verfasst: 21.04.2022, 10:55
von TuB
ShinyCheetah hat geschrieben: 21.04.2022, 10:31
Landliebe88 hat geschrieben: 19.04.2022, 18:41
Umgedacht hat geschrieben: 18.04.2022, 17:17 Danke an alle. Abstillen will ich wirklich nicht. Das ginge mir zu schnell. Dieser verflixte Breiplan. Auf der einen Seite finde ich es absurd Essen nach Plan zu geben auf der anderen Seite will auch nichts falsch machen. Also weder die Verdauung überfordern, noch Nährstoffe verweigern.

Wenn wir wieder zu Hause sind, dann versuche ich mal immer wieder kleine Häppchen, ohne Salz usw., abzugeben. Begeisterung für das Essen hat sie allemal.
Tu vielleicht so, als hättest du vom Breitfahrplan noch nie was gehört.
Mir ging das nämlich tatsächlich so, mir hatte niemand davon was erzählt und ich hab erst hier davon gelesen, als Mausi längst gegessen hat.
Das hat bei uns alles sehr entspannt gemacht.
Ich kannte auch die Grundinfo Beikost hier aus dem Forum am Anfang nicht, hab mich also selbst daran nicht gehalten.
Wir haben im ersten Jahr keinen Industriezucker und nach Möglichkeit kein Salz gegeben, ansonsten das was man halt so gehört hat, keine ganzen Haselnüsse oder Trauben wegen verschlucken.
Ansonsten haben wir nach Gefühl von den Dingen was gegeben, die wir selber gegessen haben, damit sie sich die mal anschauen kann. Ich habe mir auch nie rumgemacht mit Brot selbst backen, Gemüse extra dünsten oder so.

Zum Frühstück gab es bei uns lange Zeit einen Hafer- oder Hirsebrei mit Obstmus und bisschen Nussmus.
Milchfrei. Da hab ich es auch so gemacht, dass ich gefüttert und gleichzeitig selbst gegessen hab. So hatten wir beide am Ende ein bisschen was gefrühstückt.
Tierische Produkte hab ich ihr erst Ü1 gegeben. War einfach so ein Gefühl. Sie hatte nie irgendeinen Mangel.
Nur aus Neugier, hat euer Kinderarzt denn gar nichts zu dem Thema gesagt? Den Eltern da ein paar Infos wie "keine ganzen Nüsse" an die Hand zu geben, finde ich aus Gründen der Unfallprävention schon sinnvoll.

Oft kriegt man dann halt den Breifahrplan in die Hand gedrückt. Der ist ja an sich nicht "falsch" - eben nur eine "richtige" Art von vielen.
Unser Kinderarzt hat bei der U5 mit knapp 7 Monaten nur gefragt "Beikost kriegt er?". Sonst kam nichts. Er war auch mit "Ja, aber er isst noch nicht viel" total zufrieden und meinte, dass das schon noch kommt. Bei der U6 war er mit Familientisch plus Stillen auch völlig zufrieden und hat nichts gesagt.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Verfasst: 21.04.2022, 12:18
von Mondenkind
acma hat geschrieben: 20.04.2022, 20:13
IdieNubren hat geschrieben: 20.04.2022, 12:16
acma hat geschrieben: 20.04.2022, 10:17 Bei uns gab es gerade Zopf mit Butter, Knöpfchen hatte auch davon. Wir sind zu Besuch bei Verwandten. Jetzt habe ich erfahren, dass es Butter vom Bauern war. Kennt sich jemand mit Butter aus, kann es sein, dass das ein Rohmilchprodukt war, und falls ja, was sollten wir tun? Rohmilchprodukte sind laut Grundinfo Beikost ja ungeeignet, und jetzt hab ich ein bisschen Angst.
Rohmilch wird in D sehr sehr streng kontrolliert, also wenn das echt gekauft war, kann ich mir nicht vorstellen dass die Milch dafür nicht pasterusiert wurde.
(wir trinken selber Rohmilch ohne Probleme, besuchskinder bekommen allerdings bei zu viel Verzehr mal dünneren Stuhlgang)
Das ist auch gut zu wissen, danke. Die Butter war gekauft, ja, einfach vom Bauernhof in der Nähe. Und ich wohne wohl schon zu lange in der Stadt :oops:

Knöpfchen geht es gut, und geschmeckt hat ihr der Zopf übrigens super, sie hat gemampft wie eine Große
Rohmilchprodukte müssen in D als solche gekennzeichnet sein, das ist gesetzlich vorgeschrieben. Eigentlich bekommt man es also mit, wenn es ein Rohmilchprodukt ist.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Verfasst: 21.04.2022, 12:31
von Kaba
Mondenkind hat geschrieben: 21.04.2022, 12:18
acma hat geschrieben: 20.04.2022, 20:13
IdieNubren hat geschrieben: 20.04.2022, 12:16
Rohmilch wird in D sehr sehr streng kontrolliert, also wenn das echt gekauft war, kann ich mir nicht vorstellen dass die Milch dafür nicht pasterusiert wurde.
(wir trinken selber Rohmilch ohne Probleme, besuchskinder bekommen allerdings bei zu viel Verzehr mal dünneren Stuhlgang)
Das ist auch gut zu wissen, danke. Die Butter war gekauft, ja, einfach vom Bauernhof in der Nähe. Und ich wohne wohl schon zu lange in der Stadt :oops:

Knöpfchen geht es gut, und geschmeckt hat ihr der Zopf übrigens super, sie hat gemampft wie eine Große
Rohmilchprodukte müssen in D als solche gekennzeichnet sein, das ist gesetzlich vorgeschrieben. Eigentlich bekommt man es also mit, wenn es ein Rohmilchprodukt ist.
Das Gesetz kenne ich auch, aber auf dem Markt z.B. muss ich trotzdem aktiv nachfragen, da bekomme ich den Käse ja oft auch unbeschriftet eingepackt. Das könnte ich mir bei einen Hofladen oder so auch vorstellen, vielleicht ist das gesetzlich auch ok, solange es im Laden irgendwo beschriftet ist?
Und man kauft ja auch nicht immer selbst...ich musste diese Schwangerschaft irgendwie recht oft nach "wird schon keine Rohmilch sein" urteilen - oder eben verzichten.

Aber in eurem Fall würde ich auch von pasteurisiert ausgehen - und selbst wenn nicht wäre es ja wahrscheinlich kein Problem, da würde ich dann nur beim nächsten mal genauer nachfragen.