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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Verfasst: 29.12.2022, 22:15
von Lösche Benutzer 25726
Danke. Ja klar, ü1 sehe ich da auch keine dringende Notwendigkeit mehr.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Verfasst: 01.01.2023, 04:46
von Noname488
Hallo und ein gesundes und Familien-verliebtes neues Jahr!ä für alle
Ich wollte fragen, ob es gute (Video-) Anleitungen für Übungen zur Mundmotorik gibt? Eine gute Stillberatung oder Logopädin ist auf dem Land sehr unerreichbar. Beim Lesen im Forum kam mir aber der Gedanke, dass etwas "Sport" meiner Maus gut tun könnte.
Bei der Suche nach dem Stichwort "Übung" bin ich nicht fündig geworden - tut mir leid, falls das trotzdem schon irgendwo steht.
Vielen Dank schonmal

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Verfasst: 01.01.2023, 05:22
von delfinstern
Was ist denn das Problem beim Mäusezahn? Ich glaube aber nicht, dass es hier was dazu gibt, dafür gibts offline Fachleute, die das zeigen müssen. Je nach Ursache.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Verfasst: 01.01.2023, 05:54
von Noname488
Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung!
Das Problem zu beschreiben sprengt hier sicherlich den Rahmen (Totale Unruhe beim trinken trotz Pucken, ständiges An-und Abdocken, Brustwarze wid nur bei jedem 20. Anfocken gut erfasst, Massives Luft schluckrn und Bäuerchen-Bedarf ab dem 2 Zug). Ich hatte an allgemeine Beweglichkeitsübungen (ggf extern aufgezeichnet und in yo*tu*e oder so empfehlenswert) gedacht, die der Mundmotorik gut tun, auch im Hinblick auf Beikost-Akzeptanz bzw Interesse (ist gleich null, auch bei fingerfood). Aber dann schau ich nochmal, ob ich hier Spezialisten im akzeptablen Umkreis finde. Danke!
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Verfasst: 01.01.2023, 06:35
von Grizzly
Grizzly hat geschrieben: 28.12.2022, 07:33
Welche Kräuter reduzieren die Milchmenge?
Von Salbei weiß ich und Minze/Pfefferminze noch evtl.
Gibt es noch mehr?
Ich trinke gerade viel Kräuteraufguss, da fieser Husten. Heute Nacht hat Bärchen kaum Milch getrunken und heute morgens auch nicht. Aber viel genuckelt. Also entweder wollte er nicht (er hat hat ruhig geschlafen und sich auch morgens nicht beschwert) oder es kam wenig/nichts. Eben kam er auch nochmal zum nachstillen zu mir ins Bett, hat aber auch wieder nur genuckelt, kein Schluck Milch und dann hieß es „Papa, Tragen, Spielen.“
Wir haben in den letzten Tagen auch seltener gestillt, da viel Besuch und er am spielen. Aber so 3-4x (morgens, meist zum einschlafen und oder aufwachen mittags, mal als Pause und zum einschlafen abends) waren es immer. Und natürlich auch nachts.
Und die Menge hatten wir auch so schon öfter, wenn ich eben mehr arbeiten bin.
Das war jetzt die erste Nacht, wo ich das Gefühl habe, es kommt einfach keine Milch. Jetzt mach ich mir Sorgen
Kurze Rückmeldung:
Meine Milch fließt wieder in der gewohnten Menge. Ob es jetzt an dem abgesetzten Ter, sich besserndem Infekt oder der einsetzenden Blutung liegt

ist wohl nicht zu ermitteln.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Verfasst: 01.01.2023, 07:19
von delfinstern
Ich tippe auf die Mens. Bei mir kommt ab ES immer weniger Milch, bis an zt2 dann normal viel bis viel kommt

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Verfasst: 01.01.2023, 13:55
von Grizzly
Das beobachte ich mal in den folgenden. Bisher ist mir das nicht aufgefallen, aber ich hatte auch erst 3 seit der Geburt und die ungewöhnlich unterschiedlich lang. Das muss sich vermutlich auch noch einpendeln.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Verfasst: 01.01.2023, 13:56
von GemeineEsche
Vielleicht kommt es auch drauf an, ob man überhaupt einen ES in dem Zyklus hat?
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Verfasst: 01.01.2023, 14:20
von blueberry
Noname488 hat geschrieben: 01.01.2023, 05:54
Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung!
Das Problem zu beschreiben sprengt hier sicherlich den Rahmen (Totale Unruhe beim trinken trotz Pucken, ständiges An-und Abdocken, Brustwarze wid nur bei jedem 20. Anfocken gut erfasst, Massives Luft schluckrn und Bäuerchen-Bedarf ab dem 2 Zug). Ich hatte an allgemeine Beweglichkeitsübungen (ggf extern aufgezeichnet und in yo*tu*e oder so empfehlenswert) gedacht, die der Mundmotorik gut tun, auch im Hinblick auf Beikost-Akzeptanz bzw Interesse (ist gleich null, auch bei fingerfood). Aber dann schau ich nochmal, ob ich hier Spezialisten im akzeptablen Umkreis finde. Danke!
So individuell wie das Problem sind da halt auch die Lösungsansätze.
Es gibt keine "generell empfehlenswerten" Mundmotorikübungen für Babys, da Übungen im/am Mund immer invasiv sind und ein gesundes Baby diese nicht benötigt: Stillen IST ja Training der Mundmotorik und trägt zur normalen Ausformung von Gesicht, Kiefer, Gaumen und der zugehörigen Muskulatur bei.
Wenn Du zu einem so komplexen Thema wie dem oben beschriebenen Rat suchst, müsstest Du einen eigenen Thread aufmachen, in dem Du die zur Stillberatung nötigen Diagnosefragen beantwortest.
So wie oben beschrieben ist Ernährung durch Stillen ja quasi nicht möglich - wie wird das Kind also stattdessen ernährt?
Besteht eine Saugverwirrung?
Wurde auf anatomische Besonderheiten (Gaumenform, Zungenband, ...) untersucht und von wem?
KISS?
Gab es Phasen problemlosen Stillens oder war das von Anfang an so?
Und so weiter.
Wenn sich wirklich ein Problem über sowas wie Saugverwirrung hinaus herausstellen sollte, was die Mundmotorik betrifft, führt letztlich wohl nichts an Diagnostik und Therapie im richtigen Leben vorbei.
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Einige mögliche Tipps bei Unruhe an der Brust allgemein:
- zurückgelehntes Stillen (Schwerkraft bewegt das Baby zur Brust hin, nicht davon weg. Ärmcgenrudern (Du schreibst von Pucken) liegt normalerweise daran, dass Babys Instinkte und Reflexe dazu gemacht sind, auf dem Bauch der Mutter zur Brust zu robben und sich in Bauchlage mithilfe der Ärmchen in die richtige Andockposition zu bringen)
Zurückgelehntes Stillen hilft auch bei evtl. starkem Milchspendereflex der Mutter.
- Abhalten, damit das Baby sich erleichtern kann ohne gegen seine Instinkte arbeiten zu müssen (Druck im Schritt durch Windeln und Kleidung simuliert Kontakt zum - nicht zu beschmutzenden(!) - Tragenden: viele Babys warten auf "frische Luft" zwischen den Beinchen.
Beim Stillen/Nahrungsaufnahme kommt es zudem häufig reflektorisch auch zu einem Ausscheidungsbedürfnis. Individuell kann das verschieden stark ausgeprägt sein.
- beim älteren Baby kann das Stillen tagsüber zunehmend uninteressanter werden: evolutionär gesehen war nächtliches ausgiebiges Stillen sinnvoll, wenn die Nomadengruppe lagerte und tagsüber wurde nur kurz gestillt und ansonsten beobachtet das Baby viel, exploriert zunehmend und wird viel getragen.
Ablenkungsfreie Umgebung kann da tagsüber helfen.
Alles gute für Euch und schau bzgl. Beikost(reife?) doch mal im entsprechenden Unterforum vorbei.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Verfasst: 01.01.2023, 14:23
von blueberry
Nicht "Diagnosefragen", das sollte "Anamnesefragen" heißen.