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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Verfasst: 29.11.2022, 15:17
von Doppelmops
Hallo,
Ich hatte das bei meinem zweiten Kind einige Wochen nach der Geburt. Nach einiger Zeit hörte es von selbst wieder auf. Meine Hebamme meinte, das wären eine Art Brustkrämpfe, die Nerven in der Brust würden irgendwie überreagieren (ganz genau weiß ich es nicht mehr).
Sorry, dass ich nichts Konstruktiveres dazu sagen kann…

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Verfasst: 30.11.2022, 22:27
von Jebe
Hallo zusammen,

ich habe im Moment einen ziemlich schlimmen Husten und habe vorher ein Lutschpastille aus dem Supermarkt genommen. Habe erst danach gelesen, dass Menthol drin ist und man das selber in der Stillzeit nicht einnehmen soll.

Wie schätzt ihr das ein? Geht es dabei darum das es in die Mumi übergeht oder wegen des eigenem Atems? :?:

Eine Pastille sollte jetzt hoffe ich kein Thema sein :roll:

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Verfasst: 30.11.2022, 22:48
von mayo9121
Hallo Jebe,
Zumindest Pfefferminztee soll die Milchbildung hemmen. Ich kann mir vorstellen, dass das Menthol in den Pastillen die gleiche Wirkung hat.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Verfasst: 01.12.2022, 06:15
von Lösche Benutzer 27615
Ätherische Öle können für kleine Babys gefährlich sein. Mit 1,5 ist das wahrscheinlich nicht mehr so relevant, obwohl ich selbst z.B. Menthol eher schlecht vertrage. Eine Pastille in Supermarkt-Dosierung ist aber sicher kein Problem. Ab zwei dürfen die Kleinen ja auch Balsam mit Menthol auf die Brust bekommen.
Vielleicht wirkt es sich auch geschmacklich auf die Milch aus. Ich selbst habe Cineol Kapseln in der Stillzeit genommen, obwohl davon auch abgeraten wird, da war mein Kleiner ca. 15 Monate alt. Wenn es dir hilft, wäre ich da eher etwas lockerer mit 1,5 ... und würde das Baby nicht zuviel anhauchen mit Pastille im Mund.

Gute Besserung!

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Verfasst: 01.12.2022, 08:14
von Jebe
Danke euch. Ich besorge mit heute sicherheitshalber nochmal andere :).

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Verfasst: 01.12.2022, 18:28
von Badewannennilpferd
Hallo mal me kurze Frage weil mich die (wahrscheinlich irrationale) Panik befallen hat. Wieviel Milch sollte mein Kind, was durchwachsen Beikost isst, am Tag in 10h trinken?

Hintergrund ist mein erster Arbeitstag heute. Ich konnte nur 2x ampumpen sonst würde er mindestens 3x stillen. Und mein Mann hat ihm zwar 2x Beikost gegeben davon hat er aber nicht viel gegessen und 180 ml Mumi.

Hat da jemand Erfahrung mit? Bei der berühmten Suchmaschine findet man fast nur Infos von Pre-Herstellern oder Kindern die 190g Brei essen können. Das hat meiner aber noch nicht gemacht.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Verfasst: 01.12.2022, 18:37
von Yelma
Badewannennilpferd hat geschrieben: 01.12.2022, 18:28 Hallo mal me kurze Frage weil mich die (wahrscheinlich irrationale) Panik befallen hat. Wieviel Milch sollte mein Kind, was durchwachsen Beikost isst, am Tag in 10h trinken?

Hintergrund ist mein erster Arbeitstag heute. Ich konnte nur 2x ampumpen sonst würde er mindestens 3x stillen. Und mein Mann hat ihm zwar 2x Beikost gegeben davon hat er aber nicht viel gegessen und 180 ml Mumi.

Hat da jemand Erfahrung mit? Bei der berühmten Suchmaschine findet man fast nur Infos von Pre-Herstellern oder Kindern die 190g Brei essen können. Das hat meiner aber noch nicht gemacht.
180ml MuMi klingt nicht wenig und "nicht viel gegessen" ist ja auch ne Sache vom Standpunkt.

Ich habe gelesen sowohl die Essens als auch die Trinkmenge variieren sehr stark von Kind zu Kind.

Wenn man von den 40-60ml Mumi pro Stillmahlzeit ausgeht ist 180ml + noch was gegessen doch ziemlich ok, finde ich. Ich würd mich damit nicht sorgen.
Und meine Kinder konnten so monströse Mengen wie in den Gläschen nicht essen, können sie immer noch nicht. Und solche Mengen wie in den Fläschchen können sie auch nicht am Stück trinken, nichtmal vom.Wasser und nichtmal die 5jährige

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Verfasst: 01.12.2022, 23:58
von acma
Badewannennilpferd hat geschrieben: 01.12.2022, 18:28 Hallo mal me kurze Frage weil mich die (wahrscheinlich irrationale) Panik befallen hat. Wieviel Milch sollte mein Kind, was durchwachsen Beikost isst, am Tag in 10h trinken?

Hintergrund ist mein erster Arbeitstag heute. Ich konnte nur 2x ampumpen sonst würde er mindestens 3x stillen. Und mein Mann hat ihm zwar 2x Beikost gegeben davon hat er aber nicht viel gegessen und 180 ml Mumi.

Hat da jemand Erfahrung mit? Bei der berühmten Suchmaschine findet man fast nur Infos von Pre-Herstellern oder Kindern die 190g Brei essen können. Das hat meiner aber noch nicht gemacht.
Ich kann dir nicht sagen, was "ideal" wäre.

Ich kann aber berichten, dass Knöpfchen an meinen Arbeitstagen viel weniger als 180ml Mumi getrunken hat. Ich habe wieder angefangen, als sie 7 Monate alt war. Zwei halbe Tage und einen ganzen, da war ich auch gute 9h weg. Sie hat höchstens mal ein paar Schlucke von der Mumi genommen, aber meistens ganz verweigert. Brei ging, und Wasser hat sie auch eher angenommen, die Mengen bei beidem tagesabhängig sehr unterschiedlich. Von Gläschen-Größen aber weit entfernt.

Mich hat das teilweise auch gestresst. Aber die Anzahl Pipi-Windeln sowie längerfristig das Gewicht waren immer gut, also war es wohl okay. Wichtig ist glaub einfach, regelmäßig /oft genug anzubieten, damit das Kind sich holen kann, was es braucht.

Und wenn du daheim bist, nach Bedarf stillen, dann kann er nachholen.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Verfasst: 02.12.2022, 14:38
von Badewannennilpferd
acma hat geschrieben: 01.12.2022, 23:58
Badewannennilpferd hat geschrieben: 01.12.2022, 18:28 Hallo mal me kurze Frage weil mich die (wahrscheinlich irrationale) Panik befallen hat. Wieviel Milch sollte mein Kind, was durchwachsen Beikost isst, am Tag in 10h trinken?

Hintergrund ist mein erster Arbeitstag heute. Ich konnte nur 2x ampumpen sonst würde er mindestens 3x stillen. Und mein Mann hat ihm zwar 2x Beikost gegeben davon hat er aber nicht viel gegessen und 180 ml Mumi.

Hat da jemand Erfahrung mit? Bei der berühmten Suchmaschine findet man fast nur Infos von Pre-Herstellern oder Kindern die 190g Brei essen können. Das hat meiner aber noch nicht gemacht.
Ich kann dir nicht sagen, was "ideal" wäre.

Ich kann aber berichten, dass Knöpfchen an meinen Arbeitstagen viel weniger als 180ml Mumi getrunken hat. Ich habe wieder angefangen, als sie 7 Monate alt war. Zwei halbe Tage und einen ganzen, da war ich auch gute 9h weg. Sie hat höchstens mal ein paar Schlucke von der Mumi genommen, aber meistens ganz verweigert. Brei ging, und Wasser hat sie auch eher angenommen, die Mengen bei beidem tagesabhängig sehr unterschiedlich. Von Gläschen-Größen aber weit entfernt.

Mich hat das teilweise auch gestresst. Aber die Anzahl Pipi-Windeln sowie längerfristig das Gewicht waren immer gut, also war es wohl okay. Wichtig ist glaub einfach, regelmäßig /oft genug anzubieten, damit das Kind sich holen kann, was es braucht.

Und wenn du daheim bist, nach Bedarf stillen, dann kann er nachholen.
Yelma hat geschrieben: 01.12.2022, 18:37
Badewannennilpferd hat geschrieben: 01.12.2022, 18:28 Hallo mal me kurze Frage weil mich die (wahrscheinlich irrationale) Panik befallen hat. Wieviel Milch sollte mein Kind, was durchwachsen Beikost isst, am Tag in 10h trinken?

Hintergrund ist mein erster Arbeitstag heute. Ich konnte nur 2x ampumpen sonst würde er mindestens 3x stillen. Und mein Mann hat ihm zwar 2x Beikost gegeben davon hat er aber nicht viel gegessen und 180 ml Mumi.

Hat da jemand Erfahrung mit? Bei der berühmten Suchmaschine findet man fast nur Infos von Pre-Herstellern oder Kindern die 190g Brei essen können. Das hat meiner aber noch nicht gemacht.
180ml MuMi klingt nicht wenig und "nicht viel gegessen" ist ja auch ne Sache vom Standpunkt.

Ich habe gelesen sowohl die Essens als auch die Trinkmenge variieren sehr stark von Kind zu Kind.

Wenn man von den 40-60ml Mumi pro Stillmahlzeit ausgeht ist 180ml + noch was gegessen doch ziemlich ok, finde ich. Ich würd mich damit nicht sorgen.
Und meine Kinder konnten so monströse Mengen wie in den Gläschen nicht essen, können sie immer noch nicht. Und solche Mengen wie in den Fläschchen können sie auch nicht am Stück trinken, nichtmal vom.Wasser und nichtmal die 5jährige
Vielen Dank für die Antworten. Windeln waren ok und Nachts hat er zwischendrin stündlich gestillt. Ich werden vielleicht zwischendrin mal wiesen um nix zu verpassen vor der U mit einem Jahr. Und mein Mann kann ja mal häufiger was anbieten. J hat leider seit dem er so 4 - 5 Monate alt ist keine eindeutigen Stillzeichen mehr. Außer wenn ich neben ihn liege dann rollt er zur Brust und versucht durch den Pullover anzudocken. :lol:

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Verfasst: 02.12.2022, 20:49
von blueberry
Üblicherweise nehmen Primatenbabies ab einem bestimmten Punkt die meiste Milch sowieso nachts auf, wenn die Nomadengruppe sich zum Schlafen lagerte und das Baby nicht auf irgendjemandes Rücken hockt oder in Wanderpausen seine Umgebung erkundet wie tagsüber.

Viele Menschenbabies machen das nach wie vor so, dass die Tage nach den ersten Monaten eher zum Sinneseindrücke Tanken (und für überwiegend eher kurze Stillzeiten) genutzt werden, und nachts ausgiebiger und ruhiger gestillt wird. Auch wenn das leider ideal an die Erwachsenenbedürfnisse von Jägern und Sammlern angepasst war, und im heutigen Rahmen westlicher Gesellschaften den Standarderwachsenenbedürfnissen eher widerspricht, passt auch unsere Hormonausschüttung immernoch dazu: am meisten Prolaktin schütten wir nachts aus (und da am meisten zwischen 4:00 und 6:00).


Solange Du also in dem anderen 14h des 24h-Tages nach Bedarf stillen kannst, sollte Dein Baby sich tagsüber in Deiner Abwesenheit aus abgepumpter Milch (stillfreundlich angeboten, um nicht die Stilltechnik zu beeinträchtigen!) plus Beikost das holen, was es braucht.

Nachts die Co-Sleeping-Bedingungen zu optimieren, falls noch nicht geschehen (helles und/oder weißes Licht mit Blauanteil auf jeden Fall vermeiden, kein Aufstehen, um Baby in SEIN Bett zurückzulegen), würde ich vermutlich ganz oben auf meine Prioritätenliste setzen.