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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Verfasst: 25.10.2022, 17:29
von FrauSchmitt
Ist das irgendwie bekannt, dass während einer Coronainfektion oder einfach auch generell während eines Infekts die Milch weniger wird?
Mein Sohn und ich sind beide leider ziemlich krank und er will ständig dran, isst und trinkt nichts anderes, scheint daher sehr unzufrieden mit der Menge...bin aber auch irre gestresst. Jemand nen Tip?
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Verfasst: 25.10.2022, 18:35
von Lösche Benutzer 28346
Wir hatten Anfang August corona.
Ja Keks wollte ständig trinken ... hat auch länger gedauert bis er geschluckt hat ..
Ich hatte wohl weniger Milch... wasser oder essen hat er abgelehnt...
War nach 2/3 Tagen wieder ok
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Verfasst: 25.10.2022, 21:01
von toktok
Meine Kinder wollten krank auch immer viel an die Brust. Da war wohl auch viel Trostbedürfnis dabei.

Zur Milchmenge kann ich leider nichts sagen.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Verfasst: 26.10.2022, 16:11
von Yelma
Meine beiden wollten wenn sie krank waren immer vermehrt stillen und logischerweise hat gegen Ende der Stillzeit die Milchmenge nicht zu der vermehrten Nachfrage gepasst. Hat sich dann aber angepasst
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Verfasst: 26.10.2022, 19:28
von Lösche Benutzer 27615
Hier war es fast immer so:
Normal krank, aber nichts Schlimmes - normal weitergestillt
Krank mit Schmerzen im Hals/Ohren - vermehrt gestillt, aber nicht wirklich mehr getrunken
Wirklich schwer krank - ständig gestillt, aber deutlich weniger getrunken, erkennbar an immer trockeneren Windeln. Schnell zum Arzt.
Corona war hier nur eine normale Erkältung für uns beide. Ich bin geimpft und der Kleine hat vermehrt getrunken und ich vermute schon, dass er Halsweh hatte, aber er war nicht völlig unleidlich und wir mussten nicht zum Arzt.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Verfasst: 26.10.2022, 22:00
von blueberry
Solina hat geschrieben: 26.10.2022, 19:28
Wirklich schwer krank - ständig gestillt,
aber deutlich weniger getrunken, erkennbar an immer trockeneren Windeln. Schnell zum Arzt.
Also bei meinen Kindern bedeutete "wirklich krank" meist auch "hohes Fieber" - und da werden die Windeln im Zweifelsfall halt trockener durch den vielen Flüssigkeitsverlust durchs Schwitzen.
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen wieso und vor allem wie es funktionieren soll, dass ein Kind zwar krankheitsbedingt "ständig" stillt, dabei aber gleichzeitig die Milchmenge, die es abfragt und die die Brust bildet, zurückgehen soll UNTER NORMAL.
Ich hatte nach intensiven Krankheitsphasen der Kinder normalerweise mehr Milch als vorher und das hat sich dann halt wieder angepasst in dem Tempo, in dem die Kinder gesünder wurden und weniger über den Normalbedarf hinaus gestillt haben.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Verfasst: 27.10.2022, 00:27
von Lösche Benutzer 27615
blueberry hat geschrieben: 26.10.2022, 22:00
Solina hat geschrieben: 26.10.2022, 19:28
Wirklich schwer krank - ständig gestillt,
aber deutlich weniger getrunken, erkennbar an immer trockeneren Windeln. Schnell zum Arzt.
Also bei meinen Kindern bedeutete "wirklich krank" meist auch "hohes Fieber" - und da werden die Windeln im Zweifelsfall halt trockener durch den vielen Flüssigkeitsverlust durchs Schwitzen.
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen wieso und vor allem wie es funktionieren soll, dass ein Kind zwar krankheitsbedingt "ständig" stillt, dabei aber gleichzeitig die Milchmenge, die es abfragt und die die Brust bildet, zurückgehen soll UNTER NORMAL.
Ich hatte nach intensiven Krankheitsphasen der Kinder normalerweise mehr Milch als vorher und das hat sich dann halt wieder angepasst in dem Tempo, in dem die Kinder gesünder wurden und weniger über den Normalbedarf hinaus gestillt haben.
Das ist sicher eher der Normalfall.
Beim Kleinen hatte ich leider einmal nur erhöhte Temperatur (nicht über 38,5 im Po) und dann waren wir mit RSV fast eine Woche um KH. Und da wollte er ständig stillen und die Windeln wurden immer trockener. Er hat auch fast 1,5kg verloren in der Zeit, da war er gut 10 Monate alt, wenn ich mich an alle Daten halbwegs erinnere. Ich finde deshalb die Windeln immer einen guten Indikator, ob es wirklich ernst ist. Er hat damals einfach meine Nähe gewollt, aber eher genuckelt. Mir ging es in der Zeit auch nicht gut, ich habe den Virus sicher auch erwischt gehabt und er wollte mindestens stündlich trinken.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Verfasst: 27.10.2022, 02:45
von delfinstern
Rsv ist bei Baby eine andere Hausnummer. Meiner Meinung nach. Mein Baby stillte auch, kotzte aber alles wieder raus und nuckelte hauptsächlich, wenn überhaupt. Die Windelanzahl ging da rapide innerhalb von 12h von "läuft alle 2h über" zu "24h gar nicht". (9 Tage kh gewonnen, inkl Flüssigkeitsmangel und vermutlich Lungenentzündung). Laut den Kias ist es nicht ungewöhnlich, dass rsv Babys nichts/wenig trinken, sei ein typisches Symptom.
Bei allen anderen Infekten konnte ich das nicht feststellen (und bin mittlerweile sehr großzügig was Schmerzmittel bei evtl Halsschmerzen angeht!).
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Verfasst: 27.10.2022, 07:01
von Lösche Benutzer 27615
Ich fand besonders beängstigend, wie schnell das abgelaufen ist. Und ich hatte von RSV vorher noch nie etwas gehört. Der Virus ist aber nicht selten. Jedes Jahr gibt es Wellen und die Kinderstationen sind dann überfüllt mit Babys.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Verfasst: 27.10.2022, 07:22
von Lösche Benutzer 28346
Rsv ist für alle baby richtig gefährlich.
Für frühchen doppelt, die sind leider die einzigen die die profilaxe bekommen... wobei alle 28 Tage eine spritze abholen war auch nicht so lustig.
Aber besser als erneut Krankenhaus