Seite 1241 von 1419

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Verfasst: 26.04.2022, 21:56
von ShinyCheetah
toktok hat geschrieben: 26.04.2022, 20:50 An die Stillberaterinnen:

"Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes haben häufig eine geringere Milchmenge."

Stimmt oder stimmt nicht?

(Es wird wegen zu großer Gewichtsabnahme ein Neugeborenes (16 Tage alt) per Flasche zugefüttert, das war die Aussage der betreuenden Hebamme - die das Stillen sehr befürwortet! Die Mama würde sehr gern voll stillen. Ich versuche das für mich einzuordnen. Von zu vielen höre ich, die "zu wenig Milch" haben und dabei aber einfach nur schlecht beraten wurden, aber in dem Fall vermag ich das nicht zu beurteilen...)
Stimmt, siehe hier
https://www.google.com/url?sa=t&source= ... u7yyIFoGD0

S. 5

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Verfasst: 26.04.2022, 22:09
von toktok
Danke, Shiny!

Och nö, menno...
Hoffentlich kriegt sie das mit dem Vollstillen trotzdem noch hin, sie wünscht es sich ja 😩.

Hat vielleicht noch jemand einen Tipp, wie man in dem Fall am besten die Milchmenge steigert, um von der Flasche wegzukommen? Wie realistisch ist das?

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Verfasst: 26.04.2022, 22:48
von ShinyCheetah
So früh? Mit guter Begleitung sehr realistisch! Gutes Stillmanagement ist wichtig, zusätzliche Anregung der Milchbildung durch Pumpen oder Ausstreichen, viel Entspannung, wenig Stress; vor allem nachts Stillen. Stillfreundlich zufüttern, idealerweise direkt an der Brust. Keine künstlichen Sauger (kein Schnuller, keine Flasche). Und dann die zugefütterte Pre nach und nach durch abgepumpte Mumi ersetzen und, wenn keine Pre mehr nötig ist, vollstillen :)

Vielleicht mag sie sich ja hier im Forum begleiten lassen :)

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Verfasst: 26.04.2022, 23:05
von toktok
ShinyCheetah hat geschrieben: 26.04.2022, 22:48 So früh? Mit guter Begleitung sehr realistisch! Gutes Stillmanagement ist wichtig, zusätzliche Anregung der Milchbildung durch Pumpen oder Ausstreichen, viel Entspannung, wenig Stress; vor allem nachts Stillen. Stillfreundlich zufüttern, idealerweise direkt an der Brust. Keine künstlichen Sauger (kein Schnuller, keine Flasche). Und dann die zugefütterte Pre nach und nach durch abgepumpte Mumi ersetzen und, wenn keine Pre mehr nötig ist, vollstillen :)

Vielleicht mag sie sich ja hier im Forum begleiten lassen :)
Viel Entspannung. Wenig Stress. (Habe ich auch gesagt!) Habe gehört, der Besuchsmarathon sei jetzt durch - die Arme!!! Dann kann es ja nur besser werden!
Habe erst mal gefragt, ob Brusternährungsset keine Option war (da ja jetzt Flasche 😬😬😬) und das Zungenbändchen angeguckt wurde, um mal ein Gefühl zu kriegen, wie "stillproblemerfahren" die Hebi sein könnte. Den Link zum Forum habe ich selbstverständlich schon geteilt. Mich nimmt das immer so mit, wenn jemand möchte und es nicht richtig klappt 😥. Gleichzeitig will ich mich nicht aufdrängen und kenne ja auch die betreuende Hebamme gar nicht.
Ich hoffe so sehr, sie bekommt noch rechtzeitig die richtige Unterstützung!

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Verfasst: 27.04.2022, 07:52
von ShinyCheetah
Ich glaube, ich an deiner Stelle würde das Thema jetzt nicht mehr ansprechen, aber natürlich bereit stehen, wenn sie sich von sich aus an dich wendet. Hilfe annehmen muss sie selbst ;)

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Verfasst: 27.04.2022, 08:39
von splischsplasch
toktok hat geschrieben: 26.04.2022, 20:50 An die Stillberaterinnen:

"Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes haben häufig eine geringere Milchmenge."

Stimmt oder stimmt nicht?

(Es wird wegen zu großer Gewichtsabnahme ein Neugeborenes (16 Tage alt) per Flasche zugefüttert, das war die Aussage der betreuenden Hebamme - die das Stillen sehr befürwortet! Die Mama würde sehr gern voll stillen. Ich versuche das für mich einzuordnen. Von zu vielen höre ich, die "zu wenig Milch" haben und dabei aber einfach nur schlecht beraten wurden, aber in dem Fall vermag ich das nicht zu beurteilen...)
Ich bin keine Stillberaterin, hatte aber angeblich eine. Ich hatte immer genug Milch.
Und die Beraterin, die ich fürs Kolostrum gewinnen kontaktiert hatte, hat so etwas in keiner Form erwähnt.
Aber ja, wie Sommermama schrieb, es wird sehr gerne sehr schnell zugefüttert.
Ich war sehr froh, dass ich schnell aus dem Krankenhaus weg war.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Verfasst: 27.04.2022, 13:55
von Yelma
toktok hat geschrieben: 26.04.2022, 22:09 Danke, Shiny!

Och nö, menno...
Hoffentlich kriegt sie das mit dem Vollstillen trotzdem noch hin, sie wünscht es sich ja 😩.

Hat vielleicht noch jemand einen Tipp, wie man in dem Fall am besten die Milchmenge steigert, um von der Flasche wegzukommen? Wie realistisch ist das?
Ich hatte bei Möpschen eine Schwangerschaftsdiabetes (und ne heftige, am Ende hatte ich Nachts über 40 Einheiten!) und überhaupt gar kein Problem mit der Milch. Ich hab das vorher gelesen und Möpschen ziemlich zeitnah (nicht suchen lassen) angelegt und die Brust ausgedrückt damit ordentlich Kolostrum rein geht. Danach einfach sehr oft angelegt. Brustkompression heißt das glaub ich, hab ich bis zum Milcheinschuss immer gemacht, danach kam eh viel. Ich habe in einem KH entbunden, das nicht drauf spezialisiert war (aber sehr bedürfnisorientiert) und Möpschen hatte nie zu niedrigen Blutzucker und hat in den ersten 3 Tagen zu statt abgenommen. Überhaupt hat sie sehr gut zugenommen (300g pro Woche!) und ist schnell gewachsen, besser als Pupselchen die eine Bilderbuchschwangerschaft hatte.

Also bei mir ging es mit sorgsamem Stillmanagement ganz problemlos.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Verfasst: 29.04.2022, 18:36
von Janeway
Hallo!
Ich habe mir leider einen schlimmen Soor an der Brust eingefangen. Da ich ihn leider erst falsch behandelt habe, bevor ich wusste, was es war (feuchte Wundheilung) ist es sehr heftig geworden und tut beim stillen höllisch weh. Die Schmerzen sind nur mit Ibuprofen auszuhalten. Gestern hat mir meine Gynäkologin Fluconazol verschrieben, sie meinte, eincremen würde nicht ausreichen.
Das Baby behandle ich mit Mundgel. Heute hat die Kinderärztin beim ihm auch einen leichten Windelsoor festgestellt.
Nach der doppelten Dosis des Medikaments gestern und der ersten Tablette heute spüre ich noch gar keine Besserung. Die müsste doch aber bald einsetzen, oder?
Die Haut an der Brust ist sehr trocken. Würde es helfen, zusätzlich mit Nystaderm die Brustwarzen einzucremen? Oder kann ich wieder Lanolin benutzen?

Liebe Grüße!

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Verfasst: 29.04.2022, 21:38
von Vami
Janeway

Ich hatte auch einen Soor und meine Gyn meinte von Anfang an, dass es ca. ne Woche geht, bis ich eine Besserung merke. Sorry, das wolltest du wohl nicht hören :( Musste auch 3 Wochen behandeln, bis es ganz weg war. Nach einer Woche wars aber wirklich deutlich besser. Notfalls weiter Ibuprofen nehmen, das hatte ich zumindest gemacht, wenns gar nicht ging zB nachts. Viel trockene Luft hat zudem auch sehr geholfen.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Verfasst: 29.04.2022, 21:41
von delfinstern
Ich habe nach 3x cremen eine Verbesserung gemerkt. Nach 4*cremen/2 Tagen wars deutlich besser.