Peppa hat geschrieben:Aber das sind ja Ausnahmen, Vanessa. Häufiges ist häufig. ...uns Seltenes selten. Ich verstehe dich, du möchtest dich an die Erfahrungsberichte hier und woanders im Netz klammern und dass sich die Situation möglichst bald löst. Das ist doch total verständlich. ...es ist aber auch so, wie wenn Raucher z.b. mit dem ehemaligen Bundeskanzler W.B. argumentieren, dass Kettenrauchen auch total ohne Folgen bleiben kann. "Kann" schon. ...aber häufig ist das nicht. Und darauf zu hoffen hilft dann im Falle einer Erkrankung nicht.
Ich bin keine Kinderärztin, aber mir erscheint die Entwicklung medizinisch gesehen sehr auffällig. Und zwar so, dass rasches Handeln sinnvoll wäre. November ist noch lang. ...bekommt ihr denn die Spezialnahrung? Ich stelle auch nochmal die Frage, was an Diagnostik gelaufen ist. ...du schriebst, der Neuropädiater war involviert. ..hat er euch gesprochen, untersucht? Welche apparativen Untersuchungen sind gelaufen?
Ich verstehe deine Sorge. ...aber es will dich hier sicher niemand angreifen. ...ich schaue oft in den Thread, weil ich z.b. auch sorge. Ich würde euch echt gerne im stationären Setting sehen, so als Mediziner. Aber das ist natürlich eure Entscheidung. Es muss ja gar nicht schlimm werden für Emma, vielleicht projizierst du da deine Abneigung gegen ein KH. Es muss nicht immer horrormäßig sein. ...dein Mann ist doch Arzt. ...findet er Krankenhäuser auch so schlimm? Ich glaube, damit überträgt man einfach auch viel aufs Kind.
Ich habe gerade meine Mutter befragt, wieviele Kinder sie kennt, die organisch gesund sind und bis zum 2ten Jahr keine feste Nahrung zu sich nehmen wollen und Untergewicht haben (natürlich ohne euren Fall zu erwähnen ). ...nach 30 Jahren kinderärztlicher Arbeit kennt sie keine (also komplett organisch unauffälligen ). Deine Aussage mit den vielen Kindern hier im Forum, die sogar bis 2 keine feste Nahrung wollen kann so nicht stimmen. Mein Sohn hat auch lange fast (!) vollgestillt, liegt seit Geburt zwischen der 3ten und der 10ten Perzentile (SGA-Frühchen)...aber er hatte immer total Interesse am Essen...auch wenn es nicht viel war. Aber schon mit 7 Monaten wäre er ausgeflippt, wenn er nicht hätte probieren und anlutschen dürfen, was die Erwachsenen da aßen..ob er es schluckte oder nicht, entschied er dann und oft genug spuckte er es wieder aus und stillte dann. Aber dieses generelle Interesse scheint Emma ja gar nicht zu haben, oder habe ich das falsch verstanden?
Ich wünsche euch alles Gute!!! Ich hoffe, es klappt mit der Spezialnahrung!
Peppa mit Wutz (6/13) und Löwenmädchen (7/16)
Hi Peppa,
Erstmal vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag! Du scheinst ja vom Fach zu sein.
Also erstmal vorweg wollen wir uns natürlich nicht alles schön reden und selbstverständlich gehen wir ja auch mit Emma in die Klinik.
Wir sind einfach sehr skeptisch,da wir seit Emmas Geburt mit zig Verdachtsdiagnosen,von Herzfehler bis hin zu Hüftdysplasie, zu Ärzten geschickt wurden und es sich nie bewahrheitet hat. Auch wenn Emma im Untergewicht liegt-so hielt sie sich zumindest damit bis vor 3 Wochen (Verstopfung) auf ihrer Kurve und es war für alle Ärzte ok,da das Längenwachstum und Kopf immer voll angemessen waren bzw sind und das Kind einen quietschfidelen Eindruck macht.
Genau,im SPZ war ein Neurop. dabei,hat mit Emma Tests gemacht,ihr Spielverhalten beobachtet und sie schließt neurologische Erkrankungen aus. Sie sei kognitiv und feinmotorisch altersgemäß entwickelt.
Sie und auch die anderen Ärzte gehen vielmehr von einer Regulationsstörung aus.
Emma nimmt schon hin und wieder Sachen in den Mund und ist eine Daumenlutscherin.
Heute hat sie zum Beispiel etwas Brot in den Mund genommen und dran gelutscht und etwas davon auch gegessen.
Und sie hat ja 5 Monate ohne Probleme (Brei) gegessen!
Was mich halt stutzig macht,ist,dass das Problem ja eigentlich schon im Mutterleib begonnen hat,sie kam sehr leicht zur Welt und wollte von Anfang an sehr wenig Nahrung. Ich habe das Gefühl,sie hat nie Hunger. Heute hat sie sich 5 Stunden nicht gemeldet und dann nur 50ml getrunken. Das sorgt mich natürlich schon.
Was bereits an Untersuchungen Gelaufen ist sind das Blutbild, schweißtest, Stuhlprobe, neuro.
Ich weiß,dass man noch sono, Wachstumshormone etc. machen könnte, hate auch fananch gefragt, aber die Ärzte sagten,dass sie aktuell keinen Anlass dazu sähen,dass es für die eindeutig eine Zufuhrproblematik sei. Zudem kommt,dass sich Emma aus Panik bei jedem Arztbesuch erbricht (seit der Verstopfung und blutabnahme).
Aber in Darmstadt würden sie ja auch nochmal die somatische Komponente testen.
Ich gebe seit heute energea kids mit in die Flasche,aber das ist total sättigend und sie trinkt dadurch noch weniger.