Gartenplanung 2022

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schlangengurke
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Re: Gartenplanung 2022

Beitrag von schlangengurke »

Dann wahrscheinlich tonight Lehm. 😅
schlangengurke
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Re: Gartenplanung 2022

Beitrag von schlangengurke »

Dann wahrscheinlich toniger Lehm. 😅
Doro31
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Re: Gartenplanung 2022

Beitrag von Doro31 »

Also ja, rigolen ist wirklich das genaue Gegenteil von "no dig" :lol: Mein Mann macht das fast jedes Jahr im Gemüsebeet, und da er dabei gleichzeitig Gründüngung bzw. Unkraut mit untergräbt, bekommt der Boden einen ordentlichen Schwung Biomasse. Und das Umgraben wird mit der Zeit leichter, da der Boden immer humoser wird. Klar, Kompost kommt auch immer noch drauf, und gemulcht wird auch noch. Irgendwo im Regal haben wir ein Buch stehen, dessen Autor der Meinung ist, dass Gemüsepflanzen enger stehen können, wenn die Wurzeln gut und tief in die Erde kommen. Und da bei mir im Beet eh immer drangvolle Enge und Chaos herrscht, passt das gut ins Konzept :lol: Ob es stimmt, kann ich mangels Gegenprobe allerdings nicht sagen :wink:
Aber es ist wie bei Elena mittlerweile ein himmelweiter Unterschied zwischen der Erde im Beet und sonst einer Stelle im Garten. Einerseits lockerer, humoser Boden, andererseits bockelharter Lehm, der in einer gewissen Tiefe von Ton abgelöst wird.

Unkraut jäte ich außerhalb des Gemüsebeetes übrigens nur, wenn es frisch geregnet hat. Ich habe so meine Gründe 8)
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Batinka
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Re: Gartenplanung 2022

Beitrag von Batinka »

schlangengurke hat geschrieben: 13.06.2022, 15:25
Batinka hat geschrieben: 13.06.2022, 14:47
zierfisch hat geschrieben: 13.06.2022, 06:45 Man hat halt die Wahl zwischen extrem hart und durch das Wasser extrem schwer...
Genau. Es gibt etwa fünf Tage im Jahr, an denen dieser Boden vernünftig zu bearbeiten ist. Auch in den gut mit Kompost und Gemüseanbau genutzten Bereichen, in den Beeten erst recht nicht. Wässern hilft, dauert aber Tage, bis es eben die richtige Balance zwischen Beton und Matsch hat.
Hast du Tonboden?
Offiziell läuft es glaube ich unter Pseudogley, aber ja, Ton trifft es ganz gut.
Die Arbeit läuft Dir nicht davon, wenn Du Deinem Kind den Regenbogen zeigst. Aber der Regenbogen wartet nicht, bis Du mit der Arbeit fertig bist.

12-10-7
schlangengurke
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Re: Gartenplanung 2022

Beitrag von schlangengurke »

Ich habe auch Schwierigkeiten mit unserem Boden. kurzfristig dachte ich auch, dass der Tonanteil sehr hoch sei, weil steinhart von ca 10-15 cm Tiefe an. Wie anstehendes Gestein. Aber dann auch viel Sand.
Inzwischen tendiere ich dazu, dass wir so was wie einen Regosol haben. Minimal ausgeprägte humusschicht und dann direkt verwittertes Gestein.
Spannend, aber da kommt wohl einiges auf mich zu.
Waldbewohnerin
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Re: Gartenplanung 2022

Beitrag von Waldbewohnerin »

Regosol musste ich jetzt erstmal googlen. Wir haben hier ganz seltsamen Boden. Eigentlich war hier ja mal Wald und direkt gegenüber ein alter Steinbruch in dem Sandstein abgebaut wurde.

Beim Teichbau hat mein Mann ordentlich geflucht. Im Lehm sind nämlich immer noch Tonadern, die noch widerspenstiger sind. Und immer wieder riiiesige Sandsteinbrocken. Mit der Spitzhacke, viel Kraft und Fluchen ging es aber :lol:

Wir haben den ganzen Lehm und Ton gesammelt und wollen dann irgendwann mal draußen einen Lehmbackofen bauen :D
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Re: Gartenplanung 2022

Beitrag von königsmadl »

Das Thema Boden ist eh total spannend.
Was bei uns beim Ausheben der Baugrube alles zu sehen war. Echt faszinierend!
Auf manchen Stellen hat sich die 600kg Rüttelplatte fast in den Sand gerüttelt, an anderen Stellen ist sie weggehüpft, weil der Boden so hart/federn war.

Unser Plan ist es nur das anzubauen, was auch vor Ort wächst 😉 Wenn man sich das bei den Nachbarn anschaut, die seit über 20 Jahren jedes Jahr wieder versuchen Rosen in den Vorgarten zu setzten. Und jedes Jahr gehen die nach 2 Monaten kaputt.
Hoffentlich werden wir nicht auch so 🙈
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schlangengurke
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Re: Gartenplanung 2022

Beitrag von schlangengurke »

Ganz genau das will ich auch ! Bloß nichts, was man permanent wässern muss oder zurückschneiden. Falls es anders geht, jedenfalls.
Oder säureliebende Pflanzen auf kalkigem Boden oder so. Damit macht man sich nur das Leben schwer.
Du kannst ja deine Nachbarn mal vorsichtig ansprechen. Vielleicht haben sie überhaupt keine Ahnung, warum die Rosen nichts werden und haben keine Ahnung, dass man das ganze auch anders angehen kann. Und das meine ich ernst.

Wenn man ‚Bodentyp‘ (nicht -Art) und seine Gegend googelt, findet Man oft sehr detaillierte Karten allem den Bodentyp anzeigen. Hier war unser Grundstück leider ausgespart. Aber Regosole kommen vor.
Allerdings wechseln Bodentypen manchmal extrem kleinräumig, sodass das Ganze nur einen Anhaltspunkt darstellen kann.

Vielen Dank übrigens, für den Tipp zu der Seite von Wurzelwerk. Die finde ich äußerst spannend.
königsmadl
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Re: Gartenplanung 2022

Beitrag von königsmadl »

schlangengurke hat geschrieben: 14.06.2022, 10:57 Du kannst ja deine Nachbarn mal vorsichtig ansprechen. Vielleicht haben sie überhaupt keine Ahnung, warum die Rosen nichts werden und haben keine Ahnung, dass man das ganze auch anders angehen kann. Und das meine ich ernst.
Ne, bei der ist Hopfen und Malz verloren. Mein Mann hatte es am Anfang auch mal versucht, aber sie hat ihm dann "aufgeklärt".
Die hat uns auch gesagt, welche Dachfannen wir nehmen sollen, damit wir sie nicht blenden :roll:
Die macht das schon ihr Leben lang. (Ich glaube das ist so ein Renter-Ding)
Königsmadl mit L.M. 05/15 und T.B. 08/17
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Re: Gartenplanung 2022

Beitrag von schlangengurke »

Okay, klingt nicht so toll.
Aber das mit den Dachpfannen kann ich verstehen. 🙊 Ich finde es auch ätzend, wenn es von allen Seiten so blendet.
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