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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Verfasst: 15.04.2021, 14:19
von ShinyCheetah
Ich persönlich hätte mein U1-Stillkind in der Situation wohl mit ins Krankenhaus genommen

Ceterizin, das ja auch ein Antihistaminikum ist soweit ich weiß, darf man laut Embryotox problemlos in der Stillzeit nehmen. Jetzt bekommst du wahrscheinlich mehr als so eine übliche Dosis Ceterizin

Ich würde darauf pochen, dass die mit Embryotox Rücksprache halten, ob es wirklich bedenklich ist weiter zu stillen oder zu pumpstillen. Abstillen würde ich deshalb auf keinen Fall. Gute Besserung!
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Verfasst: 15.04.2021, 14:29
von steffi27
Und noch was: habe schon durch die Suchfunktion gesehen, dass es eigentlich möglich wäre weiterzustillen. Sie meinte auch, bei einer Schwangerschaft während der nächsten 3 Jahre ( Sensibilisierung dauert 3 Jahre)sei es kein Problem zu stillen, wenn ich es bis dahin gut vertrage. Ihr geht es wohl um das Antihistamin, was ich jetzt außer der Reihe bei den nächsten Injektionen nehmen soll...
Der link zu embroytox funktioniert leider bei mir nicht.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Verfasst: 15.04.2021, 14:31
von steffi27
Danke euch beiden! Werde sie mal bitten, dass sie mit embroytox Rücksprache halten und ihnen auch die Empfehlung der WHO ins Gedächtnis rufen.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Verfasst: 15.04.2021, 14:31
von delfinstern
Cetirizin und loratadin und fenistil sind mir als antihistaminmedikamente bekannt. Die gehen alle auch in der Schwangerschaft, in der Stillzeit ebenfalls (fenistil sollte eher nicht) . Sonst hätten ja alle Heuschnupfengeplagten Probleme. Frag mal welchen Wirkstoff es ist und welche Dosierung. Dann kannst du bei embryotox nachgucken (und die Ärzte können anrufen!!)
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Verfasst: 15.04.2021, 15:39
von ShinyCheetah
(Wobei ich leider eine Frau kenne, die ihr 18 Monate altes Kind auf ärztlichen Rat abgestillt hat, damit sie endlich wieder was gegen Heuschnupfen nehmen darf. Tat mir echt leid, aber mein Hinweis auf Embryotox hat da leider nicht geholfen - der Arzt wird es wohl wissen oder so

)
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Verfasst: 15.04.2021, 15:39
von steffi27
Also, dank der Assistenzärztin weiß ich nun, welche Medikamente ich bekommen habe und konnte mich informieren: Fexofenadin 180 mg ist das Antihistamin und kann laut embryotx gegeben werden, wenn es keine Alternative gibt. Vor allem nehme ich das ja nicht dauerhaft, sondern nur einmalig vor der Spritze.
Dann habe ich heute nach dem Anfall 250 mg Prednisolut (Kortison) bekommen und da blicke ich noch nicht so durch, weil embroytox nur von einer hochdosierten Tagespreis von 80 mg spricht. Das wäre unbedenklich...
Kann ich trotzdem morgen, Samstag und Sonntag stillen und dann bis Donnerstag mit Abpumpen überbrücken? Kinderarzt erreiche ich gerade nicht.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Verfasst: 18.04.2021, 21:41
von Mondenkind
steffi27 hat geschrieben: 15.04.2021, 15:39
Also, dank der Assistenzärztin weiß ich nun, welche Medikamente ich bekommen habe und konnte mich informieren: Fexofenadin 180 mg ist das Antihistamin und kann laut embryotx gegeben werden, wenn es keine Alternative gibt. Vor allem nehme ich das ja nicht dauerhaft, sondern nur einmalig vor der Spritze.
Dann habe ich heute nach dem Anfall 250 mg Prednisolut (Kortison) bekommen und da blicke ich noch nicht so durch, weil embroytox nur von einer hochdosierten Tagespreis von 80 mg spricht. Das wäre unbedenklich...
Kann ich trotzdem morgen, Samstag und Sonntag stillen und dann bis Donnerstag mit Abpumpen überbrücken? Kinderarzt erreiche ich gerade nicht.
Hallo, ist die Frage noch aktuell?
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Verfasst: 19.04.2021, 06:51
von Valencia
Guten Morgen!
Ich hatte letzte Woche kurz wg einer Brustentzündung (meiner ersten) nachgefragt und musste dann doch tatsächlich auch Antibiotikum nehmen. Nun gehts mir wieder gut, allerdings macht mir die Milchmenge der rechten (=betroffenen Brust) etwas Sorge: Die ist deutlich zurückgegangen und mein Sohn (4 Wochen) trinkt auch weiterhin nicht mehr gerne an dieser Seite (obwohl die rechte Seite anfangs eher die aktivere war, die mehr Milch produziert hat und wo er lieber angedockt hat).
Gefühlt hab ich links nun 3x mehr Milch als rechts, was man auch an seinem Stillverhalten merkt.
Kurze Frage: Gibt sich das wieder? Kann ich mit konkretem Stillmanagement die Milchmenge rechts wieder steigern? (wenn ja, wie?) Oder soll ich doch nochmal mit Pumpen beginnen? Nachpumpen nach dem Stillen oder 1-2x täglich powerpumpen?
Wie sind da eure Erfahrungen?
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Verfasst: 19.04.2021, 07:18
von Mondenkind
Das gibt sich wieder. Leg nach Möglichkeit dort regelmäßig an.
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Verfasst: 19.04.2021, 07:56
von Valencia
Danke! Das mach ich eh! Dann hoffe ich, dass es sich wieder bissl steigert wenn er regelmäßig dort trinkt.