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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Verfasst: 01.03.2021, 12:55
von Fernweh
Schmerzmittel bekommt er.

Positionen, Orte etc. hab ich alles durch probiert. Ich weiß nie, wann ich eine Chance habe. Vorher waren wir die Große abholen und ich habe ohne Hoffnung angeboten und er hat dann kurz getrunken. “Leer“ bin ich nicht, er wurde zu schnell abgelenkt. Zu hause wollte er dann nicht mehr. Aber wenigstens hat er ein bisschen gestillt.

Es fühlt sich so an, wie bei der Großen als sie klein war und durch die Saugverwirrung die Brust abgelehnt hat. Und ich weiß einfach nicht wie (ir)rational meine Abstill-Angst ist. Er ist jetzt ein Jahr alt und kennt keine künstlichen Sauger, Finger hat er auch nur selten mal im Mund und dann eher wegen dem Zahnen.

Und dann die Sorge, dass ich die Brust nicht leer bekomme und die Milchmenge auch zurück geht.

Um die Hauptkalorien gehts nicht, er isst (mal mehr, mal weniger). Aber ich hab ja nicht so ums Stillen gekämpft, um dann wegen einem Schnupfen unabsichtlich Abzustillen.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Verfasst: 01.03.2021, 13:23
von Kuriburi
Was hier manchmal hilft ist Finger in den Mund und wenn er daran nuckelt schnell gegen die Brust tauschen. Geht natürlich nur wenn die Nase gersde frei ist. Ich kann deine Verzweiflung verstehen, denke aber in dem Alter wird er wieder stillen sobald es wieder einfacher ist. ((()))

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Verfasst: 01.03.2021, 14:26
von Alpaka
Ach das kann ich so gut nachfühlen diesen stress. Hoffentlich klappt's bald wieder. Unser Heilmittel war immer beim Schlafen stillen...

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Verfasst: 01.03.2021, 18:13
von Binchen86
Mein Baby (5 Monate alt) hat seit einigen Tagen keine gute Stilltechnik mehr. Er zieht die BW lang, macht einen Spitzmund und drückt auch gerne Mal mit den Kauleisten zu *autsch*.
Woran kann das liegen?
Künstliche Sauger kennt er nicht, nur seinen Daumen bearbeitet er seit ein paar Wochen ständig.
Ich docke ihn gleich ab, wenn's nicht mehr passt und wieder neu an. Aber oft will er dann nicht mehr trinken. Und da er zur Zeit (weil alles andere spannender ist) eh selten trinkt hab ich dann Sorge dass er zu wenig bekommt.
Habt ihr noch Ideen was helfen könnte?

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Verfasst: 01.03.2021, 18:41
von sanilii
Zähne? Dann evtl Schmerzmittel versuchen bzw wir haben gute Erfahrungen mit Osanit Globuli gemacht (und ich bin sonst nicht der ausgesprochene Homöopathie-Fan, aber die taugen wohl echt was)

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Verfasst: 01.03.2021, 18:42
von Valeska
Binchen86 hat geschrieben: 01.03.2021, 18:13 Mein Baby (5 Monate alt) hat seit einigen Tagen keine gute Stilltechnik mehr. Er zieht die BW lang, macht einen Spitzmund und drückt auch gerne Mal mit den Kauleisten zu *autsch*.
Woran kann das liegen?
Künstliche Sauger kennt er nicht, nur seinen Daumen bearbeitet er seit ein paar Wochen ständig.
Ich docke ihn gleich ab, wenn's nicht mehr passt und wieder neu an. Aber oft will er dann nicht mehr trinken. Und da er zur Zeit (weil alles andere spannender ist) eh selten trinkt hab ich dann Sorge dass er zu wenig bekommt.
Habt ihr noch Ideen was helfen könnte?
Kann es sein, dass er zahnt? Vllt hilft ihm etwas zum Drauf-Rumkauen (kühler feuchter Lappen, Stück Gurke, meine Tochter mochte gern auch so ein Silikon-Dings aus dem Babyzahnbürstenset).
Wenn die Zunahme bisher unauffällig war, er sich also offensichtlich holen kann, was er braucht, würde ich persönlich jetzt keine Sorgen darum machen. Wenn es für dich unangenehm wird, halt Alternativen anbieten. Wenn er doch stillen will, wird er die Alternativen vermutlich ablehnen ;)

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Verfasst: 02.03.2021, 20:26
von Kobold
Fernweh, wie geht's dir heute? Ich kann das so gut nachempfinden. Hier war das Baby im Oktober krank und wollte nicht trinken. Es wurde so schlimm (und ich so panisch), dass wir ins Krankenhaus sind, was es alles noch viel schlimmer gemacht hat. Letzlich halfen uns Ruhe, Contenance und in allen erdenklichen Situationen die Brust anbieten. Geklappt hat es am besten im (Halb-)Schlaf. Nach ein paar Tagen, als es ihm auch wieder besser ging, hatte es sich dann wieder normalisiert. Die Angst schwingt aber immer noch ständig mit, wenn er mal nicht an die Brust will. Fühl' dich gedrückt, wenn du magst.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Verfasst: 02.03.2021, 20:59
von Fernweh
Lieb, dass du fragst. Heute war ich schon etwas entspannter und konnte es eher hinnehmen, dass er oft verweigert hat. Zumindest zum Einschlafen hat er gestillt. Die Brust wurde auch nicht mehr so fest. Ob die Milchmenge wohl schon zurückgegangen ist?
Ich hoffe auch darauf, dass es sich wieder normalisiert, wenn die Nase ganz frei ist.

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Verfasst: 02.03.2021, 22:07
von Orangina85
Hallo zusammen,
habe mich nach längerem Mitlesen jetzt doch mal angemeldet weil ich auch euren Rat brauche. Habe seit ca. 3 Wochen nach einem Milchstau auf einer Seite immer ca. ne halbe Stunde nach dem Stillen so stechende und brennende Schmerzen in der Brust und an der Brustwarze. Sie wird aber nicht weiß oder so. Nehme auf Rat meiner Hebamme seit ner Woche jetzt hochdosiert Magnesium, da sie auf Vasospasmus tippt, bisher ist es aber nicht viel besser geworden. Die BW sieht normal aus, das Kind hat auch nichts sichtbares
Könnte es trotzdem Soor sein? Oder doch Vasospasmus und es dauert einfach bis das Mg wirkt? Kann die Seite nachts nicht mehr stillen da ich dann wegen der Schmerzen nicht mehr schlafen kann, das geht damm teilweise 2 h so bis es wieder weg ist. Bei der anderen Seite habe ich gar keine Probleme.. Oder kann man sonst auch nur mit einer Brust stillen? 😅

Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Verfasst: 03.03.2021, 09:19
von Reike
Das hört sich auch ohne Verfärbung sehr nach Vasospasmus an. Wie viel Magnesium nimmst du denn? Man kann auch noch Calcium und B6 dazunehmen.
Ich musste bis auf 900mg Magnesium und etwa die doppelte Menge Calcium hochgehen, bis es geholfen hat. Das ist bei jedem etwas anders. Über ein paar Tage steigern, bis die Beschwerden weg sind. Dann die Dosis ein paar Tage halten und dann kannst du versuchen, gaaanz langsam wieder auszuschleichen.