Re: Ein paar Fragen an die "Unerzogen"-Fraktion :)
Verfasst: 17.04.2009, 18:15
...ich finde den alltag mit den "Unerzogengedanken" im hinterkopf auch äusserst schwer. ich bin ja auch total konditioniert und ich benötige höchste konzentration anders zu handeln. denn es ist nicht automatisch so, dass ich instinktiv handle sonder eher so, wie meine eltern mit mir umgegangen sind
gerade mit leolo der ein sehr extremer charakter ist gerate ich ständig in äusserst heikle situationen! das ist in der stadt total unmöglich meiner meinung nach. wenn es nach ihm ginge, würde er wahrscheinlich schon alleine ubahn fahren...mit moses klappt die grundidee schon besser.völlig überfordert bin ich auch tagtäglich bei den übergriffen von leolo...wenn er moses auf den kopf haut, kneift und schubst.......
und was die frage nach den gesellschaftlichen zwängen betrifft...:
einer meiner kinder ist ein totalverweigerer. er ist 14 und geht noch zur schule weil da alle seine freunde sind, das ist aber auch echt der einzige grund!es ist für mich immer wieder schwierig mich dazu zu verhalten.da ich ein negativlastiger mensch bin, sehe ich sein gesellschaftliches scheitern etc. schon voraus. fakt ist aber, dass ICH gesellschaftlich gescheitert bin. zumindest in jungen jahren. diese erfahrung liegt meinen befürchtungen zugrunde.
je älter die kinder werden umso mehr versuche ich mit ihnen in einen guten gedankenaustausch zu kommen (was dann ja auch viel einfacher ist) ohne zu bewerten und ohne etwas vorzuschreiben oder patentlösungen anzubieten. es fällt mir sehr schwer die entscheidung meines sohnes zu aktzeptieren, wenn er mir sagt, er hört wieder auf football zu spielen, wobei ICH doch der meinung bin, dass es ihm sehr gut tut!
davon könnte ich tausend beispiele nennen. am schlimmsten finde ich aber die schule per se. wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann, dass meine kleinen kinder nicht in die schule müssen. alle meine grossen kinder gehen auf verschiedene schulen und alle finde ich fadenscheinig und völlig daneben.
so...schön wirr.....
und was die frage nach den gesellschaftlichen zwängen betrifft...:
einer meiner kinder ist ein totalverweigerer. er ist 14 und geht noch zur schule weil da alle seine freunde sind, das ist aber auch echt der einzige grund!es ist für mich immer wieder schwierig mich dazu zu verhalten.da ich ein negativlastiger mensch bin, sehe ich sein gesellschaftliches scheitern etc. schon voraus. fakt ist aber, dass ICH gesellschaftlich gescheitert bin. zumindest in jungen jahren. diese erfahrung liegt meinen befürchtungen zugrunde.
je älter die kinder werden umso mehr versuche ich mit ihnen in einen guten gedankenaustausch zu kommen (was dann ja auch viel einfacher ist) ohne zu bewerten und ohne etwas vorzuschreiben oder patentlösungen anzubieten. es fällt mir sehr schwer die entscheidung meines sohnes zu aktzeptieren, wenn er mir sagt, er hört wieder auf football zu spielen, wobei ICH doch der meinung bin, dass es ihm sehr gut tut!
so...schön wirr.....