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Re: gebrauchte Dinge weiterverkaufen

Verfasst: 13.01.2022, 07:52
von Tyaris
Also ich kann berichten:
Nachdem ich ein Bild von Umschlag, Versandmarke (ja, die “nachverfolgbare“ Briefmarke) sowie dem Brief von der Post zu vinted geschickt habe kam die Rückfrage, wie es verpackt war. Briefumschlag mit Plastikinnenbeutel ist scheinbar keine Verpackung laut vinted. Auf meine freundliche Frage, wie es denn richtig verpackt wird, hat vinted das ganze direkt eskaliert.
Nach einigen weiteren Nachfragen kam ein Link, da steht was von einem richtigen Paketkarton. Auf meine freundliche Frage, wie das denn bei der Post dann als Großbrief durchgehen soll (und so steht es nun mal in der vinted Versandbeschreibung), kam leider gar nix mehr zurück.
Letztendlich musste ich den Schaden komplett übernehmen und den Warenwert+Versand an den Käufer zurück schicken. Ich sollte mich doch bitte an die Post wenden zwecks Entschädigung... nur das die unversichert natürlich auch nichts macht. Der noch laufende Nachforschungsauftrag ist vollkommen egal.
Immerhin hat die Käuferin mir geschrieben, falls da nix raus kommt, trägt sie die Hälfte der Kosten, weil sie es auch doof findet.

Also mein Rat an alle, man kann neuerdings aktiv in den Versandoptionen Brief und Päckchen abwählen. Macht das.

Re: gebrauchte Dinge weiterverkaufen

Verfasst: 13.01.2022, 07:55
von Tyaris
Achso, falls jemand weiß, wie man Systemkäufe direkt ablehnt, wäre ich dankbar. In den Text reinschreiben ist leider nicht zielführend.

Re: gebrauchte Dinge weiterverkaufen

Verfasst: 13.01.2022, 08:14
von JoJu
Wie krass. Das ist ja super ärgerlich. Ich verschicke Großbrief auch immer in den klassischen braunen Papierumschlägen. Alternativ geht wohl noch die A+Mazon-Verpackung. Die sind aus relativ stabiler Pappe, aber da passt halt auch nicht jedes Format.

Ob man Systemkäufe direkt ausschalten kann, weiß ich gar nicht. Wäre aber wirklich gut, wenn das ginge. Ansonsten vllt. immer direkt als Verpackungssgröße die Größe angeben, die versicherten Versand erfordert.

Re: gebrauchte Dinge weiterverkaufen

Verfasst: 13.01.2022, 08:33
von bella27
Boah das ist ja echt heftig
Hätte ich nicht gedacht das das so ausgeht.
Das spricht ja nicht gerade für vinted.
Schade das es kaum Alternativen gibt.
Aber seit es vinted ist läuft es bei mir eh kaum noch.
Ich kauf da auch selber ungern ein.

Re: gebrauchte Dinge weiterverkaufen

Verfasst: 13.01.2022, 18:36
von Myla
Ich hab auch Mal Kassensturz gemacht und tatsächlich letztes Jahr auch für knapp über 1000€ verkauft. Hauptsächlich Kinderschuhe, allerdings Barfußschuhe, da ist der Wiederverkaufswert ja schon besser.

Re: gebrauchte Dinge weiterverkaufen

Verfasst: 13.01.2022, 19:18
von SchneFiMa
Als Großbrief gehen glaube ich auch diese Kartons bis 5cm. Die nehme ich auch oft für Warensendungen.

Re: gebrauchte Dinge weiterverkaufen

Verfasst: 13.01.2022, 19:28
von Tyaris
SchneFiMa hat geschrieben: 13.01.2022, 19:18 Als Großbrief gehen glaube ich auch diese Kartons bis 5cm. Die nehme ich auch oft für Warensendungen.
Leider nicht. Großbrief ist nur bis 2cm Dicke. Da wird es mit Kartons echt eng. Außer man bestellt sehr regelmäßig beim großen A, wobei die auch nicht alle Postmaße haben. Die meisten sind etwas zu lang oder zu breit.

Re: gebrauchte Dinge weiterverkaufen

Verfasst: 13.01.2022, 19:52
von SchneFiMa
Oh stimmt, das habe ich mit Maxibrief verwechselt.

Re: gebrauchte Dinge weiterverkaufen

Verfasst: 13.01.2022, 20:46
von GemeineEsche
Ändert aber auch nichts an der Sendungsverfolgung/versichertem Versand. Schon unverschämt dass sich vinted da so rausnimmt.

Re: gebrauchte Dinge weiterverkaufen

Verfasst: 13.01.2022, 20:54
von Tyaris
Ja, ich versteh es auch nicht. Die verdienen bei jedem Kaf übers System mit. Bei versichertem Versand erstattet die Post/Hermes/usw. den Schaden, wenn was passiert. Ich hätte erwartet, dass wenn ich nachweisen kann, dass ich es versendet habe (was ja offensichtlich ist), dass dann der Käuferschutz eben einspringt. Nicht ICH. Dann sollen sie halt unversicherten Versand nicht erlauben übers System. Sie scheinen ja auch keine Lösung zu haben, wie man hätte "richtig" versenden sollen. Es kam nur die Nachricht, ich wäre Schuld und soll innerhalb von 48 Stunden das Geld rückerstatten. Auf meine sachliche und freundliche Nachfrage, wie ich es hätte richtig machen sollen (auch um fürs nächste Mal alles richtig zu machen), kam nur direkt die Weiterleitung an die Beschwerdestelle und die "Zahlungsfrist wurde auf 24h verkürzt. bei der Nachricht waren Sie nicht mal mehr in der Lage (wie am Anfang) noch mit Namen auzuschreiben. Die Anrede lautete "..." Und antworten kann man auch nicht auf solche Nachrichten von denen. Lustigerweise darf ich den Kauf auch nicht bewerten. :roll: