Ich muss gestehen, dass ich jetzt nach den ersten Wochen BLW und einem, äh, Vorfall nicht mehr so entspannt bin was Fingerfood angeht.
Sie hat ein Stück Apfel verschluckt und wurde ganz blau, konnte es selber nicht mehr heraushusten und wir haben sie auch auf den Kopf gedreht und ich habs dann irgendwie geschafft, ihr so auf die Brust zu drücken, dass das Stückchen wieder raus kam.
Es war ganz klar meine Schuld. Der Apfel war nicht weich genug gedünstet. Und wir haben beide nicht gesehen, dass sie was am Apfel abgebissen hat und nicht nur gelutscht.
Aber seitdem hab ich bei allem, was ich ihr anbiete, Panik, dass sie sich nochmal verschlucken könnte. Apfel gibt's nur noch als Mus, also zerdrückt und bei Gurke fühl ich mich auch nicht mehr wohl

Ich bin überzeugt von der Methode und hab keine Lust auf ständiges Brei füttern, aber irgendwie vertraue ich nicht darauf, dass sie alles wieder rausbekommt, was zu groß für sie ist.
Und zudem fühle ich mich wie die schlechteste Mutter der Welt. Weiß doch jeder, dass Äpfel hart sind...