Guten Morgen
Gestern Mittag war die Hebamme da.
Sie empfahl uns wegen dem ausgeprägtem Schmatzen einen Besuch beim osteophaten.
Sie meinte evtl hat er eine Blockade; zumal er mit dem Gesicht seitlich zur Welt kam.
Gestern Abend war eine stillberaterin hier.
Sie meinte, Osteophat könnte mal probieren, aber aus ihrer Sicht sind keine Blockaden vorhanden; alles scheint gut beweglich zu sein.
Die stillberaterin steckte ihm den kleinen Finger in den Mund, um sein saugverhalten zu prüfen und fand das gut.
Seine Zunge kann er weit genug herausschrieben sagte sie.
Er würde den Mund beim trinken aber nie genug aufmachen.
Da stimme ich ihr zu. Aber wie kriege ich das hin, dass er den Mund vor dem andocken richtig weit öffnet?
Die Einschätzung meines Mannes:
Nach der Geburt trank er ohne schmatzen (richtig). Demzufolge machte er da denn Mund noch richtig auf.
Dann kamen die extremen schmerzen bei mir.
Ich habe vor dem anlegen oft zusammengezuckt und teilweise aus Angst vor dem Schmerz ihm die Brustwarze auch weggezogen bevor er sie greifen konnte.
Die Theorie meines Mannes ist, dass er seitdem den Mund nicht mehr weit genug aufmacht.
Gestern Nacht war die verzweifelung (meine, vom Kleinen) irgendwann wieder groß und es gab ein Fläschen.
Wir haben jetzt doch mal den calma Säuger versucht, auch wenn die Meinungen darüber auseinandergehen.
Er trank gestern Nacht also einmal 50 ml mit dem calma.
Was ich auffällig fand: auch an dem calma Sauger kann er das Vakuum nicht halten und schmatzt ständig. Dabei hat er den Sauger korrekt und rief im Mund. Wie kann es dann sein, dass er trotzdem noch nebenluft zieht?