Re: Mutter-Kind-Kur - obligatorische Trennung vom Kind?
Verfasst: 11.03.2015, 21:25
Ich denke, dass es grundsätzlich kritisch ist, mit sehr kleinen Kindern oder Kindern, din keine außerhäusliche Betreuung gewöhnt sind, aufKur zu fahren, die der Mutter zur Erholung dienen soll.
Wenn man das Kurprogramm, sofern möglich, mit Kind machen möchte, dann muss man sich schon vorher genau informieren, welche Angebote es gibt. Es gibt logischerweise viele Kurse, bei denen die Anwesenheit von Kindern nicht funktioniert.
Beispiele: Aquagymnastik mit Baby oder Kleinkind, Gespràchstherapie oder PME mit Kleinkind oder Kind.
Die MUTTER-Kind-Kur soll der Mutter helfen, ihre Bedürfnisse zu erkennen, Kraft zu schöpfen, sich zu erholen. Die Zeit mit den Kindern genießen.
Es ist aber wirklich etwas anderes als Urlaub im Hotel.
Ich berichte kurz von unserer Kurklinik.
Es gibt feste Essenszeiten, die für uns ungewöhnlich früh sind. Es gibt eine Zeitspanne von 1.5 Stunden je Mahlzeit. Das Buffet und die warme Mittagsmahlzeit bietet einiges an Auswahl, und genau das überfordert meine 3.5 Jahre alte Tochter und stresst mich. Das Essen muss ich zwar nicht kochen, aber die gemeinsamen Mahlzeiten sind eben keine Entspannung, eher das Gegenteil.
Das Programm, welches mir gut tut, möchte ich auf keinen Fall mit den Kindern machen. Selbst wenn die Anwesenheit kein Problem wäre, solange ein oder zwei Kinder dabei wären, nein, ich genieße die Zeit für mich. Ich weiß aber, dass die Kinder sich in der Betreuung wohlfühlen. Mir fällt übrigens nur ein Kurs ein, wo die Kinder nicht stören würden.
Wird mir der Kursplan zu voll oder möchte ich Zeit mit den Kindern verbringen, kann ich das ansprechen und den Plan entsprechend ändern.
Die ersten 3 Tage passiert kaum etwas an Kursen oder Therapien, da die Kinder eingewöhnt werden. Die Erzieher geben ihr Bestes und die Angebote insbesondere für Kinder ab 6 sind super. Mein Sohn durfte z. B. eine Woche Waldkindergarten erleben.
Dann gibt es 2 Wochen Programm mit teilweise tollen Sachen, die ich Zuhause so nicht hätte machen können. Dazu die Zeiten zum Spazieren in meinem Tempo oder einfach mal Schlafen, die ich mit Kindern so nie hätte. Ich bin sehr froh über die tolle Betreuung.
Wäsche muss man selbst machen und sich an den Waschterminkalender halten.
Abends ist man mit Zubettbringen beschäftigt (meist ohne Hilfe eines anderen, es sei denn, man hat eine Begleitung). Abendprogramm entfällt, es sei denn die Kinder können schon unbeaufsichtigt bleiben. Meist War der Tag aber so anstrengend, dass ich früh schlafen gehe. Lesen, fernsehen etc. ist schwierig, da man hier nur ein kleines Zimmer hat mit 3 aneinander geschobenen Betten.
Mein persönliches Fazit: Wenn mein Kleinster 3 Jahre alt sein wird, geht's wieder auf Kur.
Wenn man das Kurprogramm, sofern möglich, mit Kind machen möchte, dann muss man sich schon vorher genau informieren, welche Angebote es gibt. Es gibt logischerweise viele Kurse, bei denen die Anwesenheit von Kindern nicht funktioniert.
Beispiele: Aquagymnastik mit Baby oder Kleinkind, Gespràchstherapie oder PME mit Kleinkind oder Kind.
Die MUTTER-Kind-Kur soll der Mutter helfen, ihre Bedürfnisse zu erkennen, Kraft zu schöpfen, sich zu erholen. Die Zeit mit den Kindern genießen.
Es ist aber wirklich etwas anderes als Urlaub im Hotel.
Ich berichte kurz von unserer Kurklinik.
Es gibt feste Essenszeiten, die für uns ungewöhnlich früh sind. Es gibt eine Zeitspanne von 1.5 Stunden je Mahlzeit. Das Buffet und die warme Mittagsmahlzeit bietet einiges an Auswahl, und genau das überfordert meine 3.5 Jahre alte Tochter und stresst mich. Das Essen muss ich zwar nicht kochen, aber die gemeinsamen Mahlzeiten sind eben keine Entspannung, eher das Gegenteil.
Das Programm, welches mir gut tut, möchte ich auf keinen Fall mit den Kindern machen. Selbst wenn die Anwesenheit kein Problem wäre, solange ein oder zwei Kinder dabei wären, nein, ich genieße die Zeit für mich. Ich weiß aber, dass die Kinder sich in der Betreuung wohlfühlen. Mir fällt übrigens nur ein Kurs ein, wo die Kinder nicht stören würden.
Wird mir der Kursplan zu voll oder möchte ich Zeit mit den Kindern verbringen, kann ich das ansprechen und den Plan entsprechend ändern.
Die ersten 3 Tage passiert kaum etwas an Kursen oder Therapien, da die Kinder eingewöhnt werden. Die Erzieher geben ihr Bestes und die Angebote insbesondere für Kinder ab 6 sind super. Mein Sohn durfte z. B. eine Woche Waldkindergarten erleben.
Dann gibt es 2 Wochen Programm mit teilweise tollen Sachen, die ich Zuhause so nicht hätte machen können. Dazu die Zeiten zum Spazieren in meinem Tempo oder einfach mal Schlafen, die ich mit Kindern so nie hätte. Ich bin sehr froh über die tolle Betreuung.
Wäsche muss man selbst machen und sich an den Waschterminkalender halten.
Abends ist man mit Zubettbringen beschäftigt (meist ohne Hilfe eines anderen, es sei denn, man hat eine Begleitung). Abendprogramm entfällt, es sei denn die Kinder können schon unbeaufsichtigt bleiben. Meist War der Tag aber so anstrengend, dass ich früh schlafen gehe. Lesen, fernsehen etc. ist schwierig, da man hier nur ein kleines Zimmer hat mit 3 aneinander geschobenen Betten.
Mein persönliches Fazit: Wenn mein Kleinster 3 Jahre alt sein wird, geht's wieder auf Kur.