Hallo zusammen,
ich geselle mich auch mal zu Euch und wollte Euch ein bisschen von meinem Abstillfrust hier lassen, vielleicht habt ihr ja noch guten Input
Seit ca 2,5 Wochen versuche ich die Kleine (15,5 Monate) nachts abzustillen. Das kam daher, dass sie echt einige Nächte dauergenuckelt hat, ich dann mit steifem Nacken, der mich tagelang begleitet hat, aufgewacht bin und generell einfach nachts keine Lust mehr habe. Tagsüber und zum einschlafen stört mich überhaupt nicht. Zudem bin ich Ende August eine Woche weg, tagsüber wäre das Kompensieren der Milch wohl gar kein Problem, aber nachts würde es dem Rest der Familie glaube ich sehr gut tun, wenn es bis dahin ohne Milch klappt.
Wir haben es zunächst so gelöst, dass ich ins Gästezimmer ausgewichen bin, um zu sehen, ob es besser klappt, wenn ich gar nicht im Bett "verfügbar" bin. Die erste Nacht war erwartungsgemäß eine Katastrophe, aber ab dann ging es schrittweise besser, bis die Kleine sich eine Erkältung zugezogen hat, sodass ich nach ca 4 Nächten wieder für zwei Nächte gestillt habe. Ab dann ist sie zwar auch oft aufgewacht, hat aber nicht mehr gewütet. So ca ab 4/5 Uhr hat sie dann aber gar nicht mehr in den Schlaf gefunden und wälzt sich rum, bzw. döst beim Tragen ein, lässt sich dann aber nicht mehr ablegen. Also bin ich da immer "eingeknickt" und habe dann gestillt. Mittlerweile hatte sie natürlich auch raus, dass ich nur in einem anderen Zimmer bin, also bin ich wieder ins Bett gezogen. Ändert aber eigentlich nichts. Sie findet vor den frühen Morgenstunden super wieder in den Schlaf, aber sobald sie nach 4 Uhr aufwacht nicht mehr. Sie wütet auch nicht, versucht auch nicht an die Milch zu gelangen, aber schläft wie gesagt einfach nicht mehr ein.
So langsam sind wir also am Rande des Wahnsinns durch den erheblich größeren Schlafmangel
Was tun?
Weiter probieren bis ca 6/7 Uhr "durchzuziehen", in der Hoffnung, dass sie irgendwann einschlafen wird?
Ab ca 4 Uhr einfach stillen und hoffen, dass das Schlaffenster irgendwann größer wird?
Habt ihr weitere gute Ideen?
Vermeiden will ich eigentlich dass ich Ende August weg bin und wir dann von "100 auf Null" gehen müssten. 100 heißt natürlich in unserem Fall grade, dass sie tagsüber maximal ein paar Schlucke trinkt, eine echte Milchmahlzeit nimmt sie nach meinem Empfinden maximal zum Einschlafen oder wenn sie so gegen 22/23 Uhr aufwacht zu sich. Bis Ende August sind wir nochmal zwei Wochen im Urlaub und dann beginnt die Eingewöhnung in der Kita, also nicht unbedingt "ruhige" Wochen bis dahin.
So, das tat auf jeden Fall schonmal gut, dass runterzuschreiben
