Ich habe meine Tomaten in frisch gediente Komposterde in Töpfe gepflanzt. Das scheinen sie gut zu finden, sie wachsen zumindest echt schön. Jetzt gehen in jedem Topf mehrere Kürbis- Zucchini- wasweißichpflanzen auf. Dass die da raus müssen ist mir klar. Aber was mache ich denn jetzt mit denen? Umpflanzen und versuchen vor den Schnecken zu schützen? Oder sollte man das, was daran wächst, eh nicht essen weil wilde Kreuzung und gefährlich?
Gartenplanung 2022
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Re: Gartenplanung 2022
Das Thema Schnecken ignoriere ich jetzt mal, ich habe den Kampf dagegen aufgegeben, weil ich eh keine Chance habe 
Ich habe meine Tomaten in frisch gediente Komposterde in Töpfe gepflanzt. Das scheinen sie gut zu finden, sie wachsen zumindest echt schön. Jetzt gehen in jedem Topf mehrere Kürbis- Zucchini- wasweißichpflanzen auf. Dass die da raus müssen ist mir klar. Aber was mache ich denn jetzt mit denen? Umpflanzen und versuchen vor den Schnecken zu schützen? Oder sollte man das, was daran wächst, eh nicht essen weil wilde Kreuzung und gefährlich?
Ich habe meine Tomaten in frisch gediente Komposterde in Töpfe gepflanzt. Das scheinen sie gut zu finden, sie wachsen zumindest echt schön. Jetzt gehen in jedem Topf mehrere Kürbis- Zucchini- wasweißichpflanzen auf. Dass die da raus müssen ist mir klar. Aber was mache ich denn jetzt mit denen? Umpflanzen und versuchen vor den Schnecken zu schützen? Oder sollte man das, was daran wächst, eh nicht essen weil wilde Kreuzung und gefährlich?
- Jia
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Re: Gartenplanung 2022
Grundsätzlich besteht bei Kürbisgewächsen (also auch Gurken, Zucchini, Melonen) schon die Gefahr, dass bei unkontrollierter Vermehrung sich wieder giftige Bitterstoffe einkreuzen können. Wenn du also im vergangenen Jahr noch Zierkürbisse in unmittelbarer Nachbarschaft hattest, wäre ich vorsichtig. Ansonsten sollte da nach einer Generation noch nichts passiert sein, das geht nicht so schnell. Zudem merkt man das relativ einfach. Ganz grundsätzlich gilt: wenn Kürbisgewächse bitter schmecken, dann könnten sie giftig sein (auch bei gekauftem Saatgut). Wenn kein bitterer Geschmack dabei ist, kann es in deinem Fall zwar eine wilde Kreuzung sein, die ggf. nicht sehr gut schmeckt, sie sollte aber essbar sein. Ich würde sie also wachsen lassen und schauen, was passiert.Grashüpfer hat geschrieben: 30.05.2022, 16:26 Jetzt gehen in jedem Topf mehrere Kürbis- Zucchini- wasweißichpflanzen auf. Dass die da raus müssen ist mir klar. Aber was mache ich denn jetzt mit denen? Umpflanzen und versuchen vor den Schnecken zu schützen? Oder sollte man das, was daran wächst, eh nicht essen weil wilde Kreuzung und gefährlich?
Ich tippe übrigens auf Kürbis, denn damit bei Zucchini/Gurke keimfähige Samen entstehen, müssen die Früchte ausgereift sein. Das wären dann diese Riesenzucchini, die faserig sind und nach nichts mehr schmecken, die "normalen" Zucchini werden quasi unreif geerntet, solange sie zart sind. Die Chance, dass keimfähige Kürbiskerne im Kompost gelandet sind, ist also bedeutend grösser als bei den Zucchini, weil man die Kürbisse reif erntet.
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Seifenblasenfrau
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Re: Gartenplanung 2022
Wie unterscheidet man eigentlich Zucchini, Kürbis und Gurke? 
also bei Jungpflanzen. Meine sehen leider alle gleich aus.
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Re: Gartenplanung 2022
Mit SchildchenSeifenblasenfrau hat geschrieben: 30.05.2022, 18:36 Wie unterscheidet man eigentlich Zucchini, Kürbis und Gurke?also bei Jungpflanzen. Meine sehen leider alle gleich aus.
Wobei hier die Zucchiniblätter insgesamt größer sind als die der Einlegegurken.
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Lösche Benutzer 25726
Re: Gartenplanung 2022
Jia, danke für die Erklärung. Zierkürbisse waren nirgendwo, das sollte dann passen. Jetzt wäre es halt nett, wenn das Hokkaidos wären, wobei wir auch die Innereien von Schnitzkürbissen und irgendwelchen anderen Schwiegerkürbissen auf den Kompost geworfen haben. Und auch solche Riesenzucchiniprügel, mein Schwiegervater verfährt nach dem Prinzip: je größer desto besser 
Es bleibt also spannend.
Nächste Frage: wenn die Kürbispflanze mal eine gewisse Größe erreicht hat, wird sie dann irgendwann uninteressant für Schecken oder werden dann halt die Früchte gefressen?
Es bleibt also spannend.
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- zierfisch
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Re: Gartenplanung 2022
Also im ersten Jahr sind bei mir Kürbisse verschwunden...
Aber hier gibt es auch genug Ratten...
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Doro31
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Re: Gartenplanung 2022
Meiner Erfahrung nach werden sie irgendwann uninteressant. Früchte würden hier noch nie angefressen.Grashüpfer hat geschrieben: 30.05.2022, 19:44 Jia, danke für die Erklärung. Zierkürbisse waren nirgendwo, das sollte dann passen. Jetzt wäre es halt nett, wenn das Hokkaidos wären, wobei wir auch die Innereien von Schnitzkürbissen und irgendwelchen anderen Schwiegerkürbissen auf den Kompost geworfen haben. Und auch solche Riesenzucchiniprügel, mein Schwiegervater verfährt nach dem Prinzip: je größer desto besser
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Re: Gartenplanung 2022
Die Blätter und Stängel sind ja behaart, deshalb müssten sie für Schnecken relativ bald uninteressant werden. Wobei das wahrscheinlich auch vom Alternativ-Angebot abhängt. Bei mir finden sie jedenfalls Radieschen und Salat attraktiver, sobald die Kürbisse und Zucchini neben den beiden runden Keimblättern das erste normale Blatt haben.Doro31 hat geschrieben: 30.05.2022, 20:25Meiner Erfahrung nach werden sie irgendwann uninteressant. Früchte würden hier noch nie angefressen.Grashüpfer hat geschrieben: 30.05.2022, 19:44 Jia, danke für die Erklärung. Zierkürbisse waren nirgendwo, das sollte dann passen. Jetzt wäre es halt nett, wenn das Hokkaidos wären, wobei wir auch die Innereien von Schnitzkürbissen und irgendwelchen anderen Schwiegerkürbissen auf den Kompost geworfen haben. Und auch solche Riesenzucchiniprügel, mein Schwiegervater verfährt nach dem Prinzip: je größer desto besser
Es bleibt also spannend.
Nächste Frage: wenn die Kürbispflanze mal eine gewisse Größe erreicht hat, wird sie dann irgendwann uninteressant für Schecken oder werden dann halt die Früchte gefressen?
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Re: Gartenplanung 2022
Also bei uns gab es auch schon nacktschnecken, die genüsslich an Zucchinis und Kürbissen, also den Früchten, hingen...
Möhren gingen bei uns immer gut, dieses Jahr ist echt mau. Ein Maulwurf hatte sich durchs Beet gebuddelt kurz nach dem Säen. Und wenn dann noch die wühlmäuse kommen, bleibt nix für uns übrig...
Möhren gingen bei uns immer gut, dieses Jahr ist echt mau. Ein Maulwurf hatte sich durchs Beet gebuddelt kurz nach dem Säen. Und wenn dann noch die wühlmäuse kommen, bleibt nix für uns übrig...
Kleiner Professor - April 2015
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daisy
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Re: Gartenplanung 2022
Fast hätte ich heute geheult. Ein Huhn ist ausgebrochen und hat 8 meiner Kürbispflanzen ausgebuddelt.
das waren Butternut, die brauchen eh so ewig! Manno. Ich hab sie zwar wieder eingepflanzt was zu retten war, aber viel Hoffnung habe ich nicht. Dafür sehen 7 von 8 Zucchini Pflanzen super aus. Morgen muss ich mich mal um die Tomaten kümmern. Und eine liebe Gartennachbarin hat mir Paprikapflanzen geschenkt. Die schwächeln teilweise bei mir.
Daisy mit Herbstglück *2008 und Wintersonne *2012, Maikäferchen *2014 und zwei Sternchen