PS2:
Der (von Ballaststoffen isolierte) Fruktosegehalt ist es ja, der Zucker so giftig macht. Und deshalb ist Honig und Ahornsirup im Grunde genauso giftig wie normaler Zucker, weil der ähnliche Fruktoseanteile hat. Im Prinzip ist es also für den Körper egal womit man süßt. Das ist dann nur noch eine Geschmacksfrage, fertig.
Wobei roher unerhitzter Honig sicherlich seine guten Stoffe besitzt, vor allem als Medizin.
Dicksäfte und Agavensirup hingegen bestehen hauptsächlich aus Fruktose. Giftig. Aber nicht so schlimm für den Blutzucker, deswegen ja bei Diabetes eingesetzt. Kann man davon halten was man will...
Süßungsmittel wie zB. Reissirup süßen weniger stark, weil das was wirklich Süße ist ja die Fruktose. Und Reissirup besteht hauptsächlich aus Glukose (hoffe ich bring da grad nix durcheinander). Das heißt also wiederum: weniger giftig, dafür größere Blutzuckerschwankungen.
Dann gibt es noch Süßungsmittel wie Xylit, Stevia und Co. sind halt Chemie. Halt eine andere Art Gift, darüber weiß man bislang recht wenig. Man müsste da auch jeden Stoff gesondert ansehen, um ein Gefühl dafür zu bekommen wie gut oder schlecht das sein könnte.
Mein Weg, den ich versuche zu gehen, schaut so aus: Süßes in Maßen. Gesündere Süßigkeiten wie frisches Obst (mit Schale wenn möglich) gegessen hat Vorrang. Beim Kochen und Backen Süßungsmittel wie Gewürze verwenden. Ich nehme gerne Xylit/Birkenzucker. Der ist so teuer, dass man ihn sowieso nicht zu viel verwenden kann. Ich hab einen guten Mixer, der mir Obst samt Kerne und Schale püriert, bzw. kann man Obstmark kaufen, ohne Zucker, das auch oft aus ganzen Teilen gemacht wird. Oder Pflaumenmus. Das alles hat noch halbwegs Ballaststoffe und süßt auch gut (zB. im Pfannkuchenteig oder im Joghurt/Müsli, usw.). Und wer sich gesund ernährt und bewegt, der darf auch mal ein normales Eis oder Kuchen essen. Der Geschmackssinn wird sowieso ausgeprägter, so dass der Schrott eh nimmer schmeckt. Was ich in Maßen ok finde ist zB. Bitterschokolade, Selbstgemachtes (vor allem von Freunden, die gut backen können) oder teure hochwertige Naschereien.
Und ab und zu mache ich Ausnahmen (Ostern, Weihnachten, Geburtstag), wo ich VOLL reinhaue.
Und wiederum ab und zu kann man auch mal versuchen komplett auf Süßes zu verzichten - Fastenzeit vor Ostern und Weihnachten zB, dann genießt man auch die Feste und das Schlemmen danach mehr.

Und so viel, wie man in den Wochen des Süß-Fastens einspart, kann man gar nicht aufholen an einem Tag, selbst wenn man isst wieviel man kann.
Im Zuge des Süß-Fastens kann an auch man probieren ein paar Tage lang Obst ganz wegzulassen. Nur Gemüse statt dessen. Am besten in der Woche vor dem Eisprung, da geht's am leichtesten.
