hi elaren78,
ich weiß nicht, ob dir das hilft, aber in der mitte des 1. lebensjahres schlafen wohl die meisten babys grottenschlecht (habe ich letztens gelesen, weiß nur nicht mehr wo). das soll dann mit den monaten wieder besser werden. ich kann das auch aus eigenem erleben bestätigen, mit 5-6 monaten war ich auch mal kurz durch den wind, jetzt (8 monate) geht es wieder viel besser
elaren78 hat geschrieben:Was mich a weng stört ist, dass sie nichts zum Thema Erschöpfung, Hilflosigkeit, Aggressionen schreibt. Auch hier habe ich nie gelesen, dass eine von euch Aggressionen aufs Baby entwickelt hat. Bin ich damit tatsächlich alleine?
*lach*
nein. bist du nicht. aber.... so wie ich pantley in erinnerung habe, schreibt sie doch was dazu????????
mein kind war ein schreikind und schlafen war ein einziges drama. jedenfalls tagsüber. nachts hat sie eng an mich gekuschelt geschlafen. sie ist mit uns ins bett, alles vorher wäre illusorisch gewesen, und ist dann stillend eingeschlafen. nachts stillen nach bedarf. eigenes bett? allein einschlafen? nachts stillpause? wenn wir das versucht hätten, hätte sie wahrscheinlich gar nicht geschlafen, und ich damit auch nicht.
pantleys buch war dann für uns der durchbruch, dass sie wenigstens abends vor uns eingeshlafen ist. ich habe das protokoll nie ausgefüllt, aber das buch dreimal hintereinander gelesen, und sehr konzentriert gedanklich protokoll geführt. der durchbruch war für uns:
1. pünktliche schlafenszeit. am anfang haben wir wirklich sklavisch drauf geachtet. mittlerweile geht es auch mal eine stunde später.
2. ein in stein gemeisteltes festes abendritual.
3. am anfang ohne stillen vom papa ins bett gebracht werden. ich habe sie ausgiebig gestillt, und dann hat sie der papa ins bett gebracht. sie musste richtig, richtig müde sein, und pappsatt vom stillen. dann ging das. mittlerweile bringe ich sie wieder ins bett, und sie schläft stillend auf meinem arm ein. aber schläft dann eben auch allein weiter, und wacht nicht 30 min später schreiend auf.
am anfang habe ich sogar die tage immer gleich strukturiert (aufstehen, frühstück, 1. tagschlaf, einkaufen, 2. tagschlaf, spielen, obstpause, 3. schlaf im tragetuch, essen kochen, papa kommt heim, essen, spielen, baden, bett). mittlerweile kann ich vieles freier handhaben. aber ich merke immer noch, wenn ich z.b. zuviele ausflüge mache um freunde oder familie zu besuchen, dass das schnell grenzwertig wird.
nachts stillen habe ich nie begrenzt, oder versucht zu begrenzen. wir waren schon froh, dass sie abends zwei stunden vor uns ins bett gegangen ist. ich tue lieber alles dafür, im halbschlaf zu stillen, und so trotz stillen relativ gut durchzuschlafen. klappt super. ich stille nachts oft, keine ahnung wie oft, aber ich bin früh trotzdem fit. möglich durch familienbett und stillen im liegen im dunkeln. wir haben das schlafzimmer extrem abgedunkelt, wir haben noch nicht mal nen wecker mit leuchtziffern. ich will nachts gar nicht wissen, wie spät es ist. es ist nacht, das reicht. wenn die püppi trinken will, dann darf sie trinken. ich schlafe dabei meist weiter. ich finde, das ist der trick zum nächtlichen stillen.
elaren78 hat geschrieben:Diese Aggressionen sind auch der Grund, warum mein Mann und ich uns entschlossen haben Pantley anzwenden, auch wenn der Aufwand im ersten Moment höher ist
höher als was? unterschätze den aufwand nicht, dein kind zu ferbern. eine bekannte von mir macht das seit sommer, ihr kind schläft trotzdem nicht durch. wieviele monate kannst du ein nacht für nacht brüllendes kind ertragen?