Patty du kennst meine Meinung dazu ja

, ich möchte aber einfach nochmal sagen, dass egal welche Richtung ein Jeder seinen passenden Schuh finden muss, anders geht es doch garnicht. Es ist nur machbar was auch mit der eigenen Persönlichkeit vereinbar ist, du kannst ein Kamel nicht durch ein Nadelöhr zwingen.
Ich kann Patty da so gut verstehen, und alle anderen für die die Nächte so aufreibend sind. Denn letzlich reibt sich die Mutter auf. Zwischen ihrem Bedürfniss nach Schlaf und Erholung und dem Verlangen die Bedürfnisse ihres Kindes zu Stillen . Die Wege da raus sind so vielfältig wie die Anzahl der Mütter vermute ich.
Allerdings kann ich es nicht ertragen wenn das eine oder andere eben als reine Einstellungssache ausgelegt wird. Man kann nur das, was man kann und auch will. Wobei ich das jetzt hier keinem unterstellen mag.
Ich hab zum teil so gelitten, ich konnte mich nicht daran gewöhnen nach dem STillen nachts wieder einzuschlafen. DAs funktionierte nur die ersten 3 Monate, da haben die lieben Hormone bei mir nicht so recht mitgemacht, trotz vielem Stillen und FB und so weiter. Ich habe immerschon mind 20 min gebraucht bis ich nacch dem STillen weiterschlafen konnte, im Halbschlaf im müttterlichen zu STillen ist mir fremd.
Mein Keks hat ab dem 3ten Monat einen STundenrhytmus gehabt also allg. 1-2 Stunden pro Nacht. Phasenweise mehr Phasenweise mal weniger. TAgsüber schlafen kann ich auch nicht sooo gut, ausser ich geh total auffm Kreuz. Ich hab mich so lange gerettet und durchgebissen, bis es eben nicht mehr ging.
Der erste Versuch nachts weniger zu Stillen klappte nicht, es war die absolute Katastrophe für uns beide (oder 3, für meinen Mann ja ebenso), da war er ertwas über ein Jahr alt. Es ging einfach noch nicht, er konnte diese Veränderung einfach noch nicht mitmachen. Also hab ich noch etwas länger durchgehalten.
Ich mein..ich kam mir irgendwann vor wie ein Wolf

ich hab nur noch um mich gebissen, mein Kind angemeckert, meine Familie meinen Mann..
Ich war einfach so fertig und irgendwie hatte ich nicht mehr viel Spass an meinem Alltag..und auch an menem Kind muss ich ehrlich sagen. Ich bin so schnell immer explodiert weil ich einfach keine Reserven mehr hatte.
Der zweite Versuch weniger zu STillen in der Hoffnung an mehr SChlaf zu kommen klappte dann. Das ist ca 3 Wochen her. Mittlerweile wundere ich mich nur noch, wie man das aushalten kann, bzw wie ich das aushalten konnte das stündliche STillen, das nächtliche Weinen, Rumwühlen..
Fast kommt es mir so vor als wären seine Tiefschlafphasen immer sehr seicht gewesen und kurz...GsD! Durch das viele Aufwachen wird auch sicher manch schlimmes verhindert werden können..ich staune nur noch hier. Nachts wacht er vielleicht einmal auf, ich stille abends um 19:00 dann erst wieder um 5 und um 6 nochmal. Er schmust dafür mehr nachts, ist auch völlig prima so. Und ich bin ein anderer Mensch geworden. Ich habe wieder Spass am Alltag an meiner Familie an meinem Kind. Ich bin froh, dass ich das so gemacht hab. Es hat mir viel Lebensqualität wieder gegeben.
Alles Gute für euch Patty
