Re: Zufüttern bei Neugeborenem reduzieren
Verfasst: 27.08.2025, 17:46
Hej,
kurzes Update: Der Gyn-Termin, der vor 1 Woche hätte stattfinden sollen, fand nicht statt und wurde auf heute verlegt.
Passendes Timing für meine Kurzschlussreaktion: Meine Ärztin hat mir ein Rezept für Domperidon (3x10 mg) ausgestellt, damit habe ich heute gestartet. Ein Blutbild hat sie auch veranlasst. Ein Rezept für die Milchpumpe hab ich auch nochmal bekommen, mal gucken, ob ich über den 4.9. hinaus weiter pumpe oder sie zurückgebe,das muss ich mir noch überlegen. Ich würde das Pumpen gerne endlich bleiben lassen, aber ich hab einfach Angst, dass er die Pre nicht verträgt. Diese stinkigen Püpse und auch, dass sein Stuhl so stinkt (und die Frequenz/Konsistenz) bei eigentlich fast vollkommener Muttermilchernährung und dass so oft Milch wieder hochkommt… Das kenn ich vom ersten Kind gar nicht und verunsichert mich so arg. Eventuell schaffen wir es ja noch die restlichen 35 ml Pre zu reduzieren… bin gespannt, ob der Gestank dann aufhört oder bleibt. Davon würde ich das weitere Pumpen abhängig machen, aber eigentlich würd ich gern lieber heute als morgen damit aufhören. Ich werd zudem auf Milchprodukte verzichten. Ganz schön viele Kurzschlussreaktionen auf einmal, ich weiß… aber ehrlich: Ich bin so verzweifelt. Und ich weiß nicht an welcher Stellschraube ich ansetzen soll.
Beim ersten Kind lief alles schief, was schief laufen konnte. Dass das Stillen nicht von Anfang an geklappt hat und wir zufüttern mussten, war wohl nur folgerichtig. Dass beim zweiten Kind alles noch viel zäher ist, erschließt sich mir nicht. Am Anfang ging’s gut los, Geburt super, Geburtsgewicht schnell wieder erreicht, ich hab keine der Fehler vom 1. Kind
wiederholt, pumpe zusätzlich… und trotzdem füttere ich jetzt seit zwei Monaten zu ohne Ende in Sicht. Dabei sind es so lächerlich geringe Mengen: 100 ml Muttermilch und 35 bzw. 70 ml Pre.
Ich hab mir ein „‚Motivationsziel“ nach dem nächsten gesetzt, um nicht wieder in dasselbe tiefe Loch zu fallen:
Wir müssen nur 1-2 Wochen zufüttern, bis er nach der Zungenbanddurchtrennung, die neue Saugtechnik raus hat…das Pumpen hilft, damit schneller wieder vorbei ist mit dem Zufüttern…
spätestens, wenn der Kindergarten im August zumacht, haben wir’s geschafft…
spätestens Mitte August haben wir’s geschafft…
spätestens Ende August haben wir es geschafft…
spätestens, wenn ich die Milchpumpe zurückbringe, haben wir es geschafft…
mehr als 1 Packung Pre werden wir nicht brauchen…
dann dauert die Zufütterung eben auch zwei Monate wie beim ersten Kind, aber dann haben wir’s geschafft…
nichts davon ist/wird eintreffen und ich weiß langsam nicht mehr wo ich meine Motivation noch herholen soll. Es gestaltet sich diesmal zäher als beim ersten Kind. Ich checks einfach nicht.
Ich wünschte ich hätte den Schneid meiner psychischen Gesundheit zuliebe auf das Stillen verzichten zu können, kann ich aber nicht. Das Domperidon ist mein letzter verzweifelter Versuch etwas zu drehen. Viel Hoffnung hab ich aber nicht. Jetzt ist das Baby ja auch schon drei Monate alt. Aktuell versuche ich mich daher mit dem Gedanken anzufreunden bis zum 4. LM zuzufüttern und dann die Pre durch hochkalorischen Brei zu ersetzen, dabei ist es so unendlich frustrierend.
Entschuldige den Roman, aber ich musste mich von meinem Frust und meiner Wut erlösen. Und das Schreiben hier hilft ungemein. Hier ist der richtige Raum für mich, um all das abzuladen, womit ich in meiner Familie/ in meinem Freundeskreis niemanden belasten möchte.
Du musst da auch nicht weiter drauf eingehen, das Gewicht heute Morgen hat mich einfach aus der Bahn geworfen. Jedes Mal, wenn ich denke, dass es bergauf geht, kassiere ich eine Klatsche vom Feinsten.
kurzes Update: Der Gyn-Termin, der vor 1 Woche hätte stattfinden sollen, fand nicht statt und wurde auf heute verlegt.
Passendes Timing für meine Kurzschlussreaktion: Meine Ärztin hat mir ein Rezept für Domperidon (3x10 mg) ausgestellt, damit habe ich heute gestartet. Ein Blutbild hat sie auch veranlasst. Ein Rezept für die Milchpumpe hab ich auch nochmal bekommen, mal gucken, ob ich über den 4.9. hinaus weiter pumpe oder sie zurückgebe,das muss ich mir noch überlegen. Ich würde das Pumpen gerne endlich bleiben lassen, aber ich hab einfach Angst, dass er die Pre nicht verträgt. Diese stinkigen Püpse und auch, dass sein Stuhl so stinkt (und die Frequenz/Konsistenz) bei eigentlich fast vollkommener Muttermilchernährung und dass so oft Milch wieder hochkommt… Das kenn ich vom ersten Kind gar nicht und verunsichert mich so arg. Eventuell schaffen wir es ja noch die restlichen 35 ml Pre zu reduzieren… bin gespannt, ob der Gestank dann aufhört oder bleibt. Davon würde ich das weitere Pumpen abhängig machen, aber eigentlich würd ich gern lieber heute als morgen damit aufhören. Ich werd zudem auf Milchprodukte verzichten. Ganz schön viele Kurzschlussreaktionen auf einmal, ich weiß… aber ehrlich: Ich bin so verzweifelt. Und ich weiß nicht an welcher Stellschraube ich ansetzen soll.
Beim ersten Kind lief alles schief, was schief laufen konnte. Dass das Stillen nicht von Anfang an geklappt hat und wir zufüttern mussten, war wohl nur folgerichtig. Dass beim zweiten Kind alles noch viel zäher ist, erschließt sich mir nicht. Am Anfang ging’s gut los, Geburt super, Geburtsgewicht schnell wieder erreicht, ich hab keine der Fehler vom 1. Kind
wiederholt, pumpe zusätzlich… und trotzdem füttere ich jetzt seit zwei Monaten zu ohne Ende in Sicht. Dabei sind es so lächerlich geringe Mengen: 100 ml Muttermilch und 35 bzw. 70 ml Pre.
Ich hab mir ein „‚Motivationsziel“ nach dem nächsten gesetzt, um nicht wieder in dasselbe tiefe Loch zu fallen:
Wir müssen nur 1-2 Wochen zufüttern, bis er nach der Zungenbanddurchtrennung, die neue Saugtechnik raus hat…das Pumpen hilft, damit schneller wieder vorbei ist mit dem Zufüttern…
spätestens, wenn der Kindergarten im August zumacht, haben wir’s geschafft…
spätestens Mitte August haben wir’s geschafft…
spätestens Ende August haben wir es geschafft…
spätestens, wenn ich die Milchpumpe zurückbringe, haben wir es geschafft…
mehr als 1 Packung Pre werden wir nicht brauchen…
dann dauert die Zufütterung eben auch zwei Monate wie beim ersten Kind, aber dann haben wir’s geschafft…
nichts davon ist/wird eintreffen und ich weiß langsam nicht mehr wo ich meine Motivation noch herholen soll. Es gestaltet sich diesmal zäher als beim ersten Kind. Ich checks einfach nicht.
Ich wünschte ich hätte den Schneid meiner psychischen Gesundheit zuliebe auf das Stillen verzichten zu können, kann ich aber nicht. Das Domperidon ist mein letzter verzweifelter Versuch etwas zu drehen. Viel Hoffnung hab ich aber nicht. Jetzt ist das Baby ja auch schon drei Monate alt. Aktuell versuche ich mich daher mit dem Gedanken anzufreunden bis zum 4. LM zuzufüttern und dann die Pre durch hochkalorischen Brei zu ersetzen, dabei ist es so unendlich frustrierend.
Entschuldige den Roman, aber ich musste mich von meinem Frust und meiner Wut erlösen. Und das Schreiben hier hilft ungemein. Hier ist der richtige Raum für mich, um all das abzuladen, womit ich in meiner Familie/ in meinem Freundeskreis niemanden belasten möchte.
Du musst da auch nicht weiter drauf eingehen, das Gewicht heute Morgen hat mich einfach aus der Bahn geworfen. Jedes Mal, wenn ich denke, dass es bergauf geht, kassiere ich eine Klatsche vom Feinsten.